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Vollsperrung einer Autobahn: Das A40-Experiment

dapdWas ist die bessere Variante, eine Autobahn zu reparieren: komplett sperren, durch eine Stadt umleiten, schnell fertig sein? Oder teilweise sperren, das jedoch zwei Jahre lang? Auf der wichtigsten Strecke in Nordrhein-Westfalen hat man sich entschieden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...843653,00.html
  1. #1

    öpnv

    Dass man nicht gleichzeitig mit der Baustelle den ÖPNV gestärkt hat, halte ich tatsächlich für einen Fehler, während ich der Vorgehensweise grundsätzlich positiv gegenüber stehe.
    Der ÖPNV hätte als Alternative zur Umfahrung der Baustelle eventuell Bürger auffangen können, die auch nach den Bauarbeiten keine Lust mehr auf Stau haben.
  2. #2

    3 Monate?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ......triumphierte die Leiterin des Modellprojekts, Annegret Schaber: "Alles ist so gelaufen, wie wir uns das gedacht haben."
    Nicht den Tag vor dem Abend loben! Schauen wir erst einmal, was nach den Ferien passiert.....

    Ich denke, die Vollsperrung war die richtige Entscheidung. Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.
    Aber.........das Leben lehrt uns, daß öffentliche Projekte in der Regel nie in der vorgesehenen Zeit fertig werden (von den Kosten mal genz zu schweigen) Ich gehe jedenfalls mal davon aus, daß die Baustelle uns länger als drei Monate beschäftigen wird.
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was ist die bessere Variante, eine Autobahn zu reparieren: komplett sperren, durch eine Stadt umleiten, schnell fertig sein? Oder teilweise sperren, das jedoch zwei Jahre lang? Auf der wichtigsten Strecke in Nordrhein-Westfalen hat man sich entschieden.

    Vollsperrung der A40: Das Baustellen-Experiment - SPIEGEL ONLINE
    Ich fänd die Vollsperrungen noch besser, wenn in Schichbetrieben auch an den Wochenenden und Nachts gearbeitet werden würde. Das Wetter sorgt sowieso schon dafür, dass man nicht durchgängig an den Baustellen arbeiten kann und dann verzichtet man auch noch auf solche Schichtmodelle. An sich finde ich die Vollsperrung besser. Ob ich mich durch den Stau einer 1 spurigen Autobahn quetsche, oder im Stau auf Umgehungsstraße stehe ist doch an sich egal.
  4. #4

    Frankreich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was ist die bessere Variante, eine Autobahn zu reparieren: komplett sperren, durch eine Stadt umleiten, schnell fertig sein? Oder teilweise sperren, das jedoch zwei Jahre lang? Auf der wichtigsten Strecke in Nordrhein-Westfalen hat man sich entschieden.

    Vollsperrung der A40: Das Baustellen-Experiment - SPIEGEL ONLINE
    Besser wäre es, nur noch französische Firmen mit der Sanierung oder Reparatur von Autobahnen zu beschäftigen. Auf französischen Autobahnen habe ich noch nie kilometerlange Baustellen gesehen, auf denen sich nichts tat. Und abgesehen vom landesweiten Ferienbeginn gibt es dort auch kaum Staus. Péage? Warum nicht?
  5. #5

    Einen Versuch ist dieses Experiment allemal wert. Was dabei rauskommt wird man sehen. Selbst wenns tatsächlich zu erheblichen Staus kommt , sollte man deswegen kein Fass aufmachen. Was man nicht versucht, kann man dann auch nicht beurteilen !
  6. #6

    Titel

    Zitat von abach Beitrag anzeigen
    Besser wäre es, nur noch französische Firmen mit der Sanierung oder Reparatur von Autobahnen zu beschäftigen. Auf französischen Autobahnen habe ich noch nie kilometerlange Baustellen gesehen, auf denen sich nichts tat. Und abgesehen vom landesweiten Ferienbeginn gibt es dort auch kaum Staus. Péage? Warum nicht?
    Ach, in Schland gibt es das wohl nicht? Ich sag nur Fahrbahnerneuerung A5 bei Alsfeld und aktuell auch A4 zwischen Chemnitz und Dresden. Innerhalb zwei / drei Monaten abgeschlossen.
  7. #7

    Französische...

    Zitat von abach Beitrag anzeigen
    Besser wäre es, nur noch französische Firmen mit der Sanierung oder Reparatur von Autobahnen zu beschäftigen. Auf französischen Autobahnen habe ich noch nie kilometerlange Baustellen gesehen, auf denen sich nichts tat. Und abgesehen vom landesweiten Ferienbeginn gibt es dort auch kaum Staus. Péage? Warum nicht?
    ...und deutsche Autobahnen dürften sich in der Verkehrsbelastung und damit in der Häufigkeit der Reparaturbedürftigkeit zum einen und der Länge der Bauabschnitte zum anderen deutlich unterscheiden (Mutmaßung); jedenfalls ist der (mautfreie) Ring um Paris ebenfalls chronisch verstopft. Mit Ihrem Vorschlag scheinen Sie jedenfalls Leute, die sich keine Maut leisten können (das ist in Frankreich durchaus unverschämt viel Geld) einfach von der Straße fernhalten zu wollen - freie Fahrt für VIPs?

    Was die A40 betrifft: Ich halte die gefundene Vollsperrungslösung für die bessere - es wäre mal interessant, wie sich der 6streifige Ausbau der A1 zwischen HH und HB durch (abschnittsweise) Vollsperrungen beschleunigt hätte, bzw. wie viele schwere Unfälle hätten vermieden werden können, die ebenfalls zum Stillstand führen und obendrein unplanbar sind.
  8. #8

    Grundsätzlich guter Ansatz, denke ich. Ist es allerdings wirklich nötig? Ich war vor kurzem wieder in den Niederlanden. Da wurde Abends um 23 Uhr noch gebaut, und sogar Sonntags morgens.

    Hier habe ich noch nie einen Arbeiter auf einer Baustelle nach 16 Uhr oder am Wochenende gesehen, mit Ausnahme unaufschiebbarer Reparaturen (nach einem Unfall z.B.).

    Die Erfahrung zeigt auch, wenn man im Februar einmal nach Holland fährt, und im November wieder, reicht die Zeit durchaus um ein ganzes Autobahnkreuz nahezu neu zu bauen. Bei uns wäre das ein Projekt für ein Jahrzehnt.

    Irgendwas läuft auf jeden Fall falsch. Vlt. ist das ein guter Ansatz.
  9. #9

    ja, die Franzosen

    Fahren Sie mal die Strecke Muehlhausen- Besancon auf der Autoroute. Vor jeder Steigung muessen die LKWs rechts raus auf eine eigene Fahrbahn. Sind sie oben, koennen sie sich wieder einfaedeln.Da gibt es keine Elefantenrennen, denn die Ausweichstelle ist Pflicht.
    Sie koennen natuerlich auch Nebenstrecken fahren, da sehen sie mehr, nur keine LKWs. Koennte man dieses nicht auch in Essen einbauen??








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