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Vollsperrung einer Autobahn: Das A40-Experiment

dapdWas ist die bessere Variante, eine Autobahn zu reparieren: komplett sperren, durch eine Stadt umleiten, schnell fertig sein? Oder teilweise sperren, das jedoch zwei Jahre lang? Auf der wichtigsten Strecke in Nordrhein-Westfalen hat man sich entschieden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...843653,00.html
  1. #150

    Nicht genutzt?

    Zitat von jottbeh Beitrag anzeigen
    Obwohl ich Privatisierung in vielen Fällen für eine zu euphorisch betrachtete Lösung halte, liegt hier aber doch eine Chance - wenn sie auch leider im Falle der A1 anscheinend nicht genutzt wurde.
    ...
    Ca. 8 Jahre Bauzeit - nach Auskunft aus dem BMVBS - gespart würde ich jetzt mal nicht so tief hängen.
  2. #151

    Ähm

    Zitat von Kalix Beitrag anzeigen
    Das Experiment ist positiv zu betrachten; hoffentlich funktioniert es.
    Nur: an den eigentlichen Problemen schleicht sich der Staat vorbei. In
    fast allen westeuropäischen und in allen osteuropäischen Länder hat
    die Bahn für den Güterverkehr Vorrang vor Straße; entsprechend ist
    der Aufwand für die Straßensanierung kostenmäßig und zeitlich
    deutlich geringer als in Deutschland. Doch was machen wir: die Bahn
    25%Privatbesitz und 75% staatlicher Besitz) gibt ca. 5 MRD für
    S21 aus und ist unfähig, die Rheintaltrasse auszubauen für den
    Güterverkehr aus dem Gotthardtunnel; sie begründet den Ausfall
    der Betuwe (ab den holländischen Nordseehäfen mit Anschluß an das
    internationale Schienennetz ab Oberhausen) mit Geldmangel. Ich
    habe mehrmals versucht, Massentransporte von der Straße auf die
    Bahn zu verlagern. Bevor ich von der Bahn ein Angebot erhielt - was
    in der Regel nicht wettbewerbsfähig war - war der Auftrag weg oder
    ich habe in aller Not meinen Spediteur angerufen, der noch am
    Telefon mir die Lösung anbot. Die Sperrung der A40 wird als großes
    Experiment uns verkauft; letztendlich ist es die Bankrotterklärung
    deutscher Verkehrspolitik.
    Seit wann sind 25% der Bahn in Privatbesitz?
    Der Bund hält doch 100% der Aktien an der DB und die anderen haben mit Infrastruktur eher nichts zu tun
  3. #152

    Zitat von lacki_starr Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen, dass die Autobahn in Essen keine nennenswerten Steigungen aufweist: Die Strecke führt mitten durch eine Großstadt. Wohnbebauung bis dicht an die AB heran. Sie müssten erst mal Gebäude abreißen, um Platz für eine weitere Spur zu bekommen.
    Und an die Befürworter der 24 Stunden / 7 Tage-Arbeiten: wer stellt den betroffenen Anwohnern für die 3 Monate ruhigen Wohn- (Schlaf-)raum zur Verfügung? Denn irgendwann muss jeder mal schlafen.
    Ich glaube nicht, dass Bauarbeiten im Schnitt mehr Lärm verursachen als eine (auch nachts) stark befahrene Autobahn.
  4. #153

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was ist die bessere Variante,
    Man weiß es ganz einfach nicht und SPIEGEL-ONLINE macht das, was man hier am betsen kann - man macht vorab schonmal Stimmung.
    Die Meinung eines Anwohners zum Brückenabriss sagt doch einiges: Lieber schnell und dann wieder Ruhe.
    Bin mal gespannt auf die weiteren Artikel. Im Übrigen, solche Schreiberlinge brauchen mit Sicherheit mal eine längere "Auszeit".
  5. #154

    Zitat von lacki_starr Beitrag anzeigen
    Und an die Befürworter der 24 Stunden / 7 Tage-Arbeiten: wer stellt den betroffenen Anwohnern für die 3 Monate ruhigen Wohn- (Schlaf-)raum zur Verfügung? Denn irgendwann muss jeder mal schlafen.
    Typisch, wer stellt, wer macht, wer ... und nochmal wer. Es ist zum ko...n.
    Es sind immer wieder die Gleichen.
    Im Übrigen, für Langsamdenker, es wird nicht 3 Monate nur an der gleichen Stelle gebaut.


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