ContinentalBevor neue Reifen auf den Markt kommen, müssen sie intensiv geprüft werden. Doch Witterungseinflüsse auf dem Versuchsgelände und Schwankungen durch den Tester verfälschen die Ergebnisse. Das will der Reifenhersteller Continental ändern - und nimmt eine vollautomatische Indoor-Bremsanlage in Betrieb.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/c...-a-865516.html
Maschinen können aber nicht das subjektive Gefühl übermitteln, wie sich der Reifensatz im Praxistest verhält.
nicht vollkommen dem Kunden überlassen. Im Bereich der Fahrzeugentwicklung ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr viel reale Erprobung durch Simulation abgelöst worden. Die Beschleunigung in der Entwicklung zugunsten kürzerer Produktzyklen hat aber auch zu Alltagsproblemen geführt, die bei umfangreicherer Fahrerprobung sicheraufgefallen wären. Mir fallen da Dinge wie Fensterheber u.ä. ein, die in Simulation und Labor ein Autoleben lang halten, real aber schon nach 5 Jahren sterben wie die Fliegen.
Hoffentlich bremsen die neuen Contis auch dann noch super, wenn sie zwei Jahre in der Sonne gestanden haben.
verfälschende Einfluss im Normalbetrieb ist immer noch der Fahrer.
Der kann nämlich den Reifen nie zu 100% ausreizen.
Oder er landet vorher in der Buttnik.
mittels standartisierter Test kann man sagen das der Reifen immer 14m Bremsweg hat bei einem bestimmten Untergrund.
Der Roboter bremst nämlich immer optimal.
Und wenn ich als Fahrer weiss das der Reifen 14 m kann und nicht vielleicht doch eher 21m wie der vom Mitbewerber, welchen Reifen kaufe ich dann wohl. Auch wenn ich die 14m nicht hinbekomme sondern eher 17 oder 18m. Die erreiche ich nämlich mit dem 21m Reifen erst Recht nicht.
Um Entwicklungsergebnisse korrekt beurteilen zu können, müssen verfälschende Faktoren ausgeschlossen werden. Weil man sonst in die falsche Richtung entwickelt. Es bleibt nur inständig zu hoffen, dass Sie nichts mit Produktentwicklung zu tun haben. Denn wer solch bescheuerte Kommentare verfasst, der arbeitet auch so.
Dieser Beitrag qualifiziert Sie ganz klar für den Posten des Entwicklungsleiters bei Continental.
Ist Ihnen die Vermutung wirklich noch nicht gekommen, dass ein Weltkonzern sich tatsächlich etwas dabei denkt? Ich mein' ja nur - da sitzen Leute, die ihr gesamtes Berufsleben mit der Entwicklung von Reifen verbringen - und die Erprobung ist bestimmt nicht auf in-Vitro Versuche begrenzt...
... ich hoffe die haben eine Bremsbelag-Flatrate :-)
Warum zum Teufel hat es über 100 Jahre gedauert, bis so etwas überhaupt gebaut wurde? Ich wäre ja davon ausgegangen, das sei längst Standard.
Der eine oder andere Poster hat eindeutig mehr Zeit als Hirn.