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Voll daneben: Die sieben Todsünden von Existenzgründern
Der Aufbau eines eigenen Geschäfts ist abenteuerlich genug. Doch manche Existenzgründer machen es sich unnötig schwer: Mit Fehlern, die leicht vermeidbar wären. Eine Übersicht der gefährlichsten Klippen - und wie man sie umschifft.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...796394,00.html
- #1 08.11.2011 12:39 von wolfgangl
oberflächlich
Sehr oberflächlicher Artikel! Wieso sollte ein Gewerbeschein eine Katastrophe sein? Ich arbeite auf gewerbe udn freiberuflich, mittlerweile fast ausschließlich freiberuflich, der Gewerbeschein war da kein Problem. Das regelt alles die Steuerberaterin und darauf sollte man auf keinen Fall verzichten.
- #2 08.11.2011 13:21 von
naja
als katastrophe würde ich das auch nicht unbedingt bezeichnen, aber immerhin werden einem als gewerbe doch gewerbesteuern auferlegt, oder? das wäre zunächst das erste übel, das mir einfiele...daher und aus praktischen gründen bleib ich lieber freiberufler.
ich hab übrigens auch eine bauchlandung hinter mir inkl. insolvenz, mein fazit: nie wieder eine firma in deutschland auf meinen eigenen namen. wenn überhaupt, dann eine gmbh, wenn dann von mir private bürgschaften verlangt werden, mach ich den laden lieber dicht. hier ist man besser tot als pleite. - #3 08.11.2011 14:01 von
- #4 08.11.2011 14:21 von Dominik Menakker
Kein Titel
Das Problem ist, dass es in Deutschland keine Kultur des Scheiterns gibt. Einmal unten, immer unten. Schauen Sie sich in anderen Foren hier auf SPON um. Da wird allen ernstes gefordert, dass Personen, welche Privatinsolvenz anmelden mussten, ein lebenslanges Gewerbeverbot erteilt werden soll. Ich selbst war bislang in zwei Branchen tätig. In der ersten überaus erfolgreich, in der zweiten bin ich gescheitert. Ich kann noch nicht mal in meine alte Branche zurück, weil ich dort immer mit einem Makel behaftet sein werde.
- #5 08.11.2011 15:12 von
- #6 08.11.2011 15:22 von
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Das ist das Problem. Wenn Sie wieder aufstehen haben Sie lebenslang den Makel, gerne auch den Pauschalvorwurf Pleite "gemacht" zu haben. Wenn Sie aber den Finger heben und ab sofort die Gesellschaft für sich sorgen lassen (vielleicht noch etwas Schwarzarbeit dazu), steht die gesamte Sozialindustrie hinter Ihnen.
- #7 08.11.2011 15:30 von
SSEP-Syndrom
Da melde ich Zweifel an. Es könnte auch sein, dass es sich hier um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung handelt. Nein, Scheitern gehört dazu, es ist sogar essentiell wichtig. Erst Laufen lernen (und ordentlich Hinfallen), bevor es zum Ballett geht, logisch. Sollte jeder verstehen und respektieren, imo.
Naivität dagegen ist wirklich ein Übel. Unser Steuersystem z.B. ist die Hölle, da sollte man unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen. Nunja, man könnte es natürlich auch drastisch vereinfachen, aber das wäre vielleicht zu simpel für das deutsche Gemüt ;)
Das größte Problem sehe ich in der Anschubfinanzierung, die in der Regel bei uns nicht stattfindet. Dies ist einer der Gründe, warum in Deutschland in der Regel nur Geld zu Geld kommt. Schlim und traurig ist das. Gründer werden von der Geldbranche nach wie vor als "Risiko" eingestuft, kaum als Wagnis und so gut wie nie als Chance.
Vielleicht helfen da neue Modelle wie www.kickstarter.com, ich weiß es nicht. - #8 08.11.2011 15:39 von wolfgangl
- #9 08.11.2011 15:50 von
...
Also mein größtes Problem war und ist nach wie vor Buchführung. Will gar nicht wissen, wie viel Geld mit einem einfachen Steuersystem jährlich gespart werden könnte. Was ich in das Thema schon an Zeit investiert habe....unglaublich.
Dazu kommen dann noch Gesetze und Verordnungen die so weltfremd sind, das manche befreundete Freelancer aus dem Ausland denken ich würde sie verarschen. :)
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