Seit wann möchte der Deutsche individuell sein?
Sich abheben vom Durchschnitt?
Auffällig sein?
Um HImmels Willen, das wäre ja, als wenn man sich nackte Gartenzwerge in den Vorgarten stellen würde.
Was sollen da die Nachbarn denken?
Seit 28 Jahren führt der VW Golf die deutschen Auto-Charts an. Auf der Strecke bleibt der automobile Individualismus. Dabei gibt es vergleichbare Autos mit Exklusivitätsfaktor - man muss nur die Zulassungsstatistik auf den Kopf stellen.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...853254,00.html
Seit wann möchte der Deutsche individuell sein?
Sich abheben vom Durchschnitt?
Auffällig sein?
Um HImmels Willen, das wäre ja, als wenn man sich nackte Gartenzwerge in den Vorgarten stellen würde.
Was sollen da die Nachbarn denken?
Der Deutsche ist eben kein Individualist, sondern ein Mensch der Masse. Deshalb verkaufen sich Neuwagen dann auch gleich am besten in der Farbe, die der Autokozern für die Broschüre gewählt hat. Wir werden also jede Menge Golf 7 in diesem komischen Astralblau zu sehen bekommen.
Aber die Autowelt besteht eben nicht nur aus Deutschland. In Frankreich sieht man die DS-Modelle in grosser Zahl und überall, wo es Italiener gibt, sieht man Lancia Delta (z.B. in Belgien).
Schade, dass man in D immer so kleinkariert bleibt.
"...teuer oder aber zeitaufwändig."
Wir lernen "auswendig", spüren was "inwendig", sind generell wendig - also warum in Dreideibelsnamen sollte es dann "notwendig" sein, plötzlich "aufwändig" zu schreiben? Wie der Spiegel es praktiziert?
Zumal wir im Deutschen ja sprechen wie geschrieben wird und folglich jeder "aufwendig" sagt. Und nicht "aufwäääändig".
Jaja, ich weiß, die unseligen Rechtschreibreformer und der dubiose Duden.
Aber wer Deutsch kann, braucht keinen Duden, der ja eh nicht normativ ist, sondern nur den Sprachgebrauch auflistet und im Zweifelsfall immer beides erlaubt. Fehler oder sprachlicher Unsinn (wie "aufwändig") werden aber nicht besser dadurch, daß der Duden sie erlaubt.
- diese "Golf-Manie".
Dabei macht sich VW doch mit der Marke Skoda - dem Octavia und dem Fabia - im eigenen Hause eine recht respektable Konkurrenz.
Aber der "Golf" ist quasi zum Selbstläufer geworden - auch unverständlich, wenn man verfolgt, als was er eigentlich begann - als etwas größerer Kleinwagen - "innovativ" Kompaktklasse genannt - mit einem Gewicht von 820 Kilogramm.
Nun wird man schreiben - viel Sicherheitstechnik, höhere Karosseriesteifigkeit u.v.a.m. haben das Gewicht in die Höhe getrieben.
Aber es bleibt dabei:
Aus dem ehemals handlichen, agilen Auto - ist eine ziemlich "zeitgeistige", schwülstige, schwere Karre geworden.
Schade.
sind die produkte aus heimischer fertigung beliebter als die aus dem ausland. dann gibt es noch produzenten, die den markt global beherrschen und vw spielt da schon mit.
trotzdem käme ich mein lebtag nicht auf die idee mir eine fahrzeug aus deutscher produktion zu kaufen, weil eben andere mütter auch schöne töchter haben und ich dem wahnsinn der überteuerten gebrauchtpreise für einheimische spritschlucker nicht mitmache, denn einen neuwagen will und kann ich mir nicht leisten, auch wenn mein monatliches einkommen jetzt nicht sooo schlecht ist aber die kohle muß halt über sein und als statussymbol sind mir andere dinge wichtiger.
doch wenn ich mir den golf 7 angucke, dann beschleicht mich der leise verdacht, daß man in wolfsburg die käferarie erneut singt. hier ein wenig retusche, dort einen knick mehr oder für den geltungssüchtigen ein spielzeug mit dicken reifen, röhrendem auspuff und nur nicht an die endlichen reserven des erdöles denken, wer will sich den unsozialen spaß schon verderben lassen.
"Das Modell aus den Siebzigern, dem wegen seiner sinnlichen Formen der Name "die Göttin" verliehen wurde"
Tja, wäre schön, der Name kommt aber woanders her: Sprechen Sie mal "DS" aus, das klingt genauso wie "(la) déesse", das französische Wort für Göttin. Nicht ganz so romantisch wie die "sinnlichen Formen", aber da kommt's her.
- diese "Golf-Manie".
Dabei macht sich VW doch mit der Marke Skoda - dem Octavia und dem Fabia - im eigenen Hause eine recht respektable Konkurrenz.
Aber der "Golf" ist quasi zum Selbstläufer geworden - auch unverständlich, wenn man verfolgt, als was er eigentlich begann - als etwas größerer Kleinwagen - "innovativ" Kompaktklasse genannt - mit einem Gewicht von 820 Kilogramm.
Nun wird man schreiben - viel Sicherheitstechnik, höhere Karosseriesteifigkeit u.v.a.m. haben das Gewicht in die Höhe getrieben.
Aber es bleibt dabei:
Aus dem ehemals handlichen, agilen Auto - ist eine ziemlich "zeitgeistige", schwülstige, schwere Karre geworden.
Schade. Und für den inzwischen recht happigen Einstandspreis - gibt es wahrlich preisgünstigere, ebenso gut verarbeitete, besser ausgestattete Fahrzeuge....
Aber - wie hieß es so schön in einem Comic:
"Jedem Hinz seinen Golf.."
;-)
Aber die Liste soll zeigen, welche Paradiesvögel es in der sogenannten Golf-Klasse gibt. Ob es sich lohnt, sie trotzdem zu kaufen, muss jeder für sich entscheiden - ganz individuell. erläutert man uns hier.
Wir als Käufer haben das doch seit Jahr und Tag getan mit dem Kauf des VW und deshalb ist der Artikel doch ein Schmarrn.
Habe mir vor kurzem einen Dacia zugelegt. Endlich wieder Autofahren pur. Kein Gebimmel und Gesummse, kaum rote Warnlampen, ESP nicht erhältlich bei diesem Model, ich bin glücklich!