dapdTrotz Euro-Krise, trotz des Nachfrageeinbruchs in Europa: Volkswagen hat im vergangenen Geschäftsjahr sagenhafte 22 Milliarden Euro verdient - soviel wie kein Konzern in der Geschichte der Bundesrepublik. Was den Ausblick angeht, stapelt man tief. Warum eigentlich?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-885069.html
"Ein Ausblick, der etliche Analysten enttäuschte" - der Einfluß dieser Excel- und Powerpoint-Akrobaten auf die Wirtschaft ist erschreckend.
Wie ist das nur möglich? Trotz des deutschen Betriebsverfassungsgesetzes, trotz Mitbestimmung, trotz Staatsbeteiligung, trotz grosszügiger Sozialleistungen
ich habe unserer Tochtrer gerade einen kleinen Skoda gekauft - die Wagen sind erstaunlich gut und in der Tat preiswert. Neu sind sie nur unwesentlich teurer als gebraucht, insoweit eine gute Anlage - falls man Konsumgüter wie Autos überhaupt eine Geldanlage sind...
Alle Dienstwagen meines Arbeitgebers kommen aus dem Hause VW. In knapp über 17 Jahren wurden damit 1.2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei hochsommerlichem Wetter und natürlich auch im tiefsten Winter. Zuverlässigkeit und Komfort auf langer Strecke nebst wirklich günstigem Verbrauch beio entsprechender Fahrweise begeistern. Einziger Wermutstropfen ist die eher nüchterne Erscheinung. Emotionen erweckt diese Marke nicht immer unbedingt. Im Alltag aber zählen andere Werte und genau diese bedient VW perfekt. Ein deutsches Original eben wie so viele andere Produkte aus unserem Land.
Also den Namen wird das Unternehmen nicht mehr Gerecht. Den Hauptumsatz macht VW derzeit mir Firmenfahrzeuge nicht mehr mit den Privaten Käufern. Private Käufer können sich ein VW nur noch als Gebrauchten Leisten.
Ich selber Fahre ein Daihatsu und dort gibt es auch eine Menge Gleichteile in der Fahrzeugflotte.
Ich geh mal schwer davon aus, dass die Dividende der VZ-Aktie falsch ist, da es ja überhaupt keinen Sinn macht sie der Stamm-Aktie vorzuziehen.
Ja, und das Volk ist eben offensichtlich ziemlich verwöhnt.
Aufschauen liess mich vor vielleicht drei Jahren die Berechnung, dass ein Mensch mit Durchschnittsgehalt für einen VW Fox in Grundausstattung weniger Stunden arbeiten musste als derselbe vor 50 Jahren für einen VW Käfer.
Das schreibe ich deshalb, weil ja immer alles "immer schlechter" und "immer teurer" wird und früher sowieso "alles besser war".
Wir können daran sehen, dass das eigentlich Bedürfnis nach Mobilität in einem Qualitätsauto somit heute billiger zu befriedigen ist, als damals.
Unsere Wünsche sind es doch, die die Gewichte dermaßen verlagern, dass uns gerne alles so viel teurer vorkommt.
Wir wollen uns heute eben mit sehr viel Komfort umgeben.
Daran ist nichts verkehrt.
Wir sollten uns jedoch dessen bewusst sein, dass von nivhts eben nichts kommt.