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Volksmusik-Doku: Ins Hier und Jetzt geschunkelt
Karaoke im Kinosaal: Im Film "Sound of Heimat" schafft es der Neuseeländer Hayden Chisholm Lust auf deutsche Volkslieder zu machen. Ein beeindruckender Roadtripp - der leider ein bisschen zu früh endet.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/in...-a-857740.html
- #1 26.09.2012 10:32 von
optional
Warum nur machen junge deutsche Musiker aller Sparten einen solchen Bogen um Volksmusik und überlassen die großenteils hörenswerten Texte und Melodien den Musikantenstadelgrölern? Wenn Elvys "muss i denn ... " kann, warum sollten deutsche Gruppen das und noch mehr nicht auch können?
- #2 26.09.2012 11:13 von
Das machen Sie doch gar nicht. Ich bin kürzlich auf "Petra Günther und iihre Original Erzgebirgischen Elbtalmusikanten" gestoßen.
Petra Günther und ihre Original Erzgebirgischen Elbtalmusikanten
Die Musiker haben Liedgut aus ihrer Heimat, dem Erzgebirge, neu arrangiert und so in unsere Zeit transportiert. Und das ist verdammt unterhaltsam und nicht ganz so grausam platt wie der olle Holzmichel...
Aber zugegeben, der Bandname ist etwas seltsam... ;) - #3 26.09.2012 11:19 von
k.T.
Vielleicht sollte man dem Autor mal erklären, was der Unterschied zwischen Volksmusik (= volkstümlicher Schlager) und Volksliedern (= traditionelles Liedgut) ist. Dann müßte er auch die Frage nicht mehr stellen, warum Volksmusik so einen schlechten Ruf hat. Es sind einfach zwei völlig unterschiedliche Sachen.
- #4 26.09.2012 11:46 von
Danke, das ist der Punkt.
Wenn der Autor dann diesen Unterschied begriffen hat, dann wird er auch den Unterschied zwischen Folkmusic und Volksmusik begreifen.
Der Mutantenstadl und viele weitere Sendungen haben ja in den vergangenen 30 Jahren viel dafür getan, das Volksmusik einen negativen Klang hat. Zudem, Bastian Pastewka und Anke Engelke haben als Volksmusik Duo Wolfgang & Anneliese ja auch die Wirklichkeit gezeigt, das ist ja nur ganz wenig überspitzt. - #5 26.09.2012 12:26 von
Attwenger
Wer wissen will, wie 'geil' Volksmusik klingen kann, sollte mal bei Attwenger reinhören - zB die CD "Pflug". Da kommt Stimmung auf! Drahn, bisz Hiatl owi waht.
- #6 26.09.2012 12:37 von
- #7 26.09.2012 14:12 von
Was für eine Sprache ist das?
Das ist (Nieder?-)Österreichisch - aus der Gegend von Linz (?) und bedeutet "Drehen, bis es das Hütchen runter weht" - oder so ähnlich.
- #8 26.09.2012 15:57 von
Nö wirklich nicht!
Das tue ich mir und auch keinem anderen an. Das ist Folter in Reinkultur und ich habe leider die 70ger live mit Eltern vor der Glotze erlebt, also nee wirklich. Igitt
- #9 26.09.2012 16:51 von
Der Film ist toll!
Egal wie man es nun nennt, Folkmusic oder Volksmusik oder Volkslieder oder....ich hab´ den Film auf der Premiere gesehen und kann ihn nur jedem empfehlen. Wer prinzipiell was mit Musik anfangen kann, wird Spaß dran haben und was Neues entdecken - was willste mehr von einem Kinobesuch?
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