in Deutschland wird mehr Geld für öffentlich-rechtliche Luxusrundfunkanstalten verjuxt als für die Hochschulen und somit die Zukunft des Landes nvestiert, und genau dieselben Figuren, die für die Rundfunksteuer sind, sind auch für Studiengebühren.
dapdNur noch Bayern und Niedersachsen verlangen bis zu 500 Euro pro Semester. Doch auch hier steht das Bezahlstudium auf der Kippe: Im Süden hat die Einschreibefrist für ein Volksbegehren begonnen - dabei ist es eigentlich überflüssig. Denn bis auf die FDP wollen fast alle die Gebühren abschaffen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-878244.html
in Deutschland wird mehr Geld für öffentlich-rechtliche Luxusrundfunkanstalten verjuxt als für die Hochschulen und somit die Zukunft des Landes nvestiert, und genau dieselben Figuren, die für die Rundfunksteuer sind, sind auch für Studiengebühren.
Selbst im Grundstudium einer Ingenieurswissenschaft hatte ich die 60h Woche maximal 10 Wochen im Jahr - nämlich 5 Wochen jedes Semester vor den Klausuren. Dazwischen gings ziemlich entspannt zu, ich schätze im Schnitt bin ich auf nicht mehr als 30h Wochenarbeitszeit für die Uni gekommen. Und nebenbei habe ich mich noch 300h jährlich ehrenamtlich engagiert. Nur die durchgearbeiteten Wochenenden haben wirklich an meinen Nerven gezehrt - aber das auch nur in der Klausurenzeit.
Mit Verlaub - Ihr Zeitmanagement lässt zu wünschen übrig.
Gut, dass die in NRW abgeschafft sind. Aber es kommt viel Schlimmeres auf uns zu:
Das Ziel unserer Regierung, es sollen 80 % eines Jahrgangs Abitur machen - das ist derzeit so in Frankreich - würde bedeuten, wie in Fankreich zwei teure Studienjahre auf Privatschulen zu bezahlen, um die Aufnahmeprüfung für die teuren Elitesunis zu bestehen.
So ist das in Frankreich.
In den USA und England haben wir ja das selbe mit den Privatschulen.
D.h. ein Abschluß einer staatlichen Uni oder Schule ist dort nichts wert, wo alle den Abschluß schaffen und ganz sicher das Niveau sehr niedrig ist, damit auch alle das Abitur schaffen.
Und damit fängt die wirkliche soziale Ungerechtigkeit für den Mittelstand an. Der muss sich nun verschulden, damit seine Kinder keinen Nachteil gegenüber den Kindern der Reichen haben.
Was nun?
Ich bezweifel, dass es mein Zeitmanagement betrifft wenn es annähernd allen im Studiengang so geht.