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Volksbefragung zu Europa: Lasst uns abstimmen!

DPAESM, ESF, äh, was? Bisher wurde auf Euro-Krisengipfeln unverständliche Flickschusterei betrieben, jetzt sollte die Bevölkerung endlich die Möglichkeit bekommen, sich zu entscheiden. Wollen wir ein wirklich geeintes Europa - ja oder nein?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848730,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wollen wir ein wirklich geeintes Europa - ja oder nein?
    Ich nicht, denn wenn wenn gemeinsam über die dann nicht mehr nationalen Haushaltspolitiken aller Partner entschieden wird, können die Pleiteländer mit ihrer Bevölkerungsmehrheit ganz demokratisch entscheiden, dass die Länder, die solide gewirtschaftet haben, statt verantwortungslos und vertragswidrig Schulden zu machen, zur Belohung die Schulden der Pleiteländer bezahlen dürfen.

    Das wäre das Ende der EU und aller pro-europäischer Ideen.
  2. #2

    Diese blödsinnige Währungsunion ...

    hat doch nichts mit der EU zu tun.
    Die Skandinavier leben doch gut mit ihren Währungen
    in Europa.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ESM, ESF, äh, was? Bisher wurde auf Euro-Krisengipfeln unverständliche Flickschusterei betrieben, jetzt sollte die Bevölkerung endlich die Möglichkeit bekommen, sich zu entscheiden. Wollen wir ein wirklich geeintes Europa - ja oder nein?

    Kommentar: Für eine Volksabstimmung über Europa - SPIEGEL ONLINE
    Ein Volksentscheid wäre sicherlich die richtige Maßnahme. Dann wird sich jeder fragen müssen, ob billiger Anti-Euro-Populismus uns wirklich weiter bringt.
  4. #4

    Geeintes Europe hat nichts mit die Schulden der Kinder

    zu zahlen zu tun. In den USA is Kalifornien fuer die eigenen Schulden zustaending .... die haben ihr eigenes Sozialsystem and gewaltige Pensionen fuer oeffentlich Bedienstete .... die muessen auch alleine ihre Schulden finanzieren.
  5. #5

    Zwangskorsett wie in Jugoslawien: Ja oder Nein?

    Wir brauchen eine Abstimmung darüber ob wir ein Europa der Regionen sein möchten, ein freies Europa, das auf kulturelle Bedürfnisse der verschiedenen Völker eingehen kann.

    Oder wollen wir ein Europa das von einer Zentrale gesteuert wird - die keinen Bezug zum Volk mehr hat?
    Ein Europa des Zwangskorsetts das die Menschen in eine Richtung zwängt?

    Jugoslawien hatte eine Währungs- und Wirtschaftsunion.
    Die Ideologie der Völkerverständigung, Solidarität, Sozialismus.
    Doch das Zwangskorsett hat Spannungen aufgestaut - die sich in einem Bürgerkrieg entladen haben.

    Wiederholt sich die Geschichte?
  6. #6

    Weniger ist manchmal mehr

    Die Frage ist doch: bringt immer mehr Zentralisierung wirklich auch immer mehr Kompetenz? Ist Größe per se ein Argument? Die kleine Schweiz lebt glänzend ohne EU. Der Superstaat USA ist nahezu pleite. Und ist solch ein Monsterstaat, der dann aus fast 30 unterschiedlichen Nationen und genausovielen verschiedenen Sprachen besteht, überhaupt noch demokratisch regierbar. Ich habe da große Zweifel. Vor allem wenn ich sehe, mit welch naiven erwartungen sich die Befürworter den Superstaat herbeisehnen und wie inkompetent und völlig überfordert das EU-Personal schon heute ist. Manchmal kann weniger Europa auch mehr sein!
  7. #7

    Holzauge sei wachsam

    Jeder will ein prosperierendes Europa, aber (fast) keiner will eine EUDSSR. Die Chance für echte Fortschritte im Zusammenleben der europäischen Staaten ist vertan, aus der optimistischen Grundstimmung der 60er und 70er Jahre hat sich wieder das Europa der Animositäten, der Abgrenzung, der Vorurteile und gegenseitiger Beschuldigungen entwickelt. Nach wie vor brät sich GB eine Extrawurst und der Euro steht unter massivem Beschuss, nicht zuletzt aus den USA, die eben keine Konkurrenz in Sachen Leitwährung dulden, das mussten einige Ölstaaten schon leidvoll feststellen, als sie ihr Öl in Euro abrechnen wollten.

    Es stehen unglaubliche Summen bereit, um gegen den Euro zu wetten. Dieses Spiel können wir nicht gewinnen, denn hinter der sagenhaften Geldschöpfung der „Fed“ steht die massivste Militärmaschinerie aller Zeiten.
    Es sei bei dieser Gelegenheit auch daran erinnert, dass Demokratie nur in lokalem Maßstab möglich ist (griech. „demos“ = Dorf) Je größer die politische Verwaltungseinheit, desto stärker ist die Tendenz zu diktatorischen Verhaltensmustern. Auch die DDR war formal ein „demokratischer“ Staat, man muss also wachsam bleiben, mit welchen Inhalten diese „Demokratie“ gefüllt wird.
  8. #8

    Feige! - Die Politik reicht den schwarzen Peter weiter und behauptet, es sei Kuchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ESM, ESF, äh, was? Bisher wurde auf Euro-Krisengipfeln unverständliche Flickschusterei betrieben, jetzt sollte die Bevölkerung endlich die Möglichkeit bekommen, sich zu entscheiden. Wollen wir ein wirklich geeintes Europa - ja oder nein?
    Das sieht nach einem einigermaßen kümmerlichen Versuch der Damen und Herrn Volksvertreter aus, die Verantwortung auf vermeintlich elegante Weise loszuwerden.
    Die Politiker, die den ganzen Tag Zeit haben, sich mit der komplizierten Materie und der verworrenen Situation zu befassen, sind sichtbar überfordert.
    Die Volkswirtschaftler, die das Ganze einigermaßen überblicken, sind sich auch nicht einig.

    Was und wie und aufgrund welcher sinnreichen Überlegung soll denn der kleine Mann auf der Straße entscheiden?
  9. #9

    Das möchte ich sehen, ...

    ... wie wir den Südländern Solidartät abringen! Nur zur Erinnerung, diese ganzen harten Maßnahmen, von denen wir in den diversen Zeitungen lesen, machen die Südländer nicht, weil sie gut für uns sind, sondern damit ihre eigenen Staaten nicht krepieren !
    Bin mal gespannt, wie es der Autor schaffen möchte von diesen Ländern Solidarität mit den Deutschen einzufordern ... kleine Erinnerung gefällig ?
    Wo waren denn die Hilfen, als es uns schlecht ging? Als wir parallel Ostdeutschland aufgebaut haben? Da wurden uns "großzügig" ein paar Milliarden erlassen und an sonsten gab´s zu Hauf Häme und klare Ansagen, wir möchten doch bitte weiterhin Netto-Zahler bleiben. Keine Rücksicht, keine Gnade, keine Solidarität, nichts ...

    Als wir Solidarität brauchten, mussten wir Netto-Zahler bleiben und Länder wie Griechenland mit durchfüttern ...

    Seit wann tun wir dies? Seit über 30 Jahren! So lange kriegt Griechenland schon indirekt Geld aus Deutschland.
    Das wird zu gerne vergessen !
    Diese EU kann und wird nicht funktionieren, so lange alle darauf bauen, das (a) Deutschland zahlt und (b) Deutschland immer brav seine Stärke zu gunsten der Schwachen zurückhält.
    Die EU ist eine Einbahnstraße zu Ungunsten der Deutschen, daher wird sie nie funtkionieren.


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