als Schwabe spricht er unverständliches Deutsch, hat vorgestrige Ansichten und steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes (Religionsfreiheit). Für mich selbst lehne ich den Islam genauso vehement ab wie die "heilige römisch/katholische Kirche".
DPAVor der Islamkonferenz widersprach Unionsfraktionschef Volker Kauder dem Leitsatz von Ex-Bundespräsident Wulff: Muslime gehören zu Deutschland, der Islam aber nicht. Gegen die umstrittene Koran-Verteilung der Salafisten hat Kauder allerdings nichts.
Volker Kauder: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" - SPIEGEL ONLINE
als Schwabe spricht er unverständliches Deutsch, hat vorgestrige Ansichten und steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes (Religionsfreiheit). Für mich selbst lehne ich den Islam genauso vehement ab wie die "heilige römisch/katholische Kirche".
Man weiss nicht,
ob Kauders Aussage über den Islam in Deutschland
dem laufendem Wahlkampf in NRW und S-Holstein geschuldet ist.
Tatsache bleibt,
dass die muslimischen Verbände in Deutschland
ihre Partikularinteressen verfolgen
und damit ihre Klientel bedienen.
Ich meine,
wer sich zu diesem Land bekennt,
der verfolgt erstmal die Partikularinteressen
dieses Landes und nicht irgendeiner Klientel.
So die Sache betrachtet
hat Kauder mit seiner Aussage so Unrecht nicht.
... gewinnt mann Wahlen.
Jede Religion die irgendetwas mehr ist als eine persönliche Lebenshilfe und Angelegenheit des einzelnen, hat keinen Platz in Deutschland. Jesus hat im deutschen Staat genausowenig verloren wie Allah, Odin, Ra, Tiamat, Zeus oder Tezcatlipoca.
Aber meiner Ansicht nach wird da ein wichtiger Faktor übersehen: Kultur. Kultur und Religion gehen immer mehr oder weniger Hand in Hand. Die Taliban zum Beispiel tragen lange Bärte weniger weil das im Koran steht, sonsern weil es Stammesbrauch ist. Die Genitalverstümmelung in Teilen Afrikas hat auch nichts mit dem Islam zu tun, es wird nur als Islam entschuldigt. Genauso hat es nicht viel mit dem Islam zu tun, wenn nicht-islamischen Kindern in der Schulkantine während der Fastenzeit ins Essen gespuckt wird. Das sind Kulturen. Genauer gesagt: das sind Kulturen der Arroganz. Der Islam ist da nur ein Unterscheidungsmerkmal, aber das Bedürfnis sich als etwas besseres zu fühlen und Anderen seinen Willen aufzuzwängen, das kommt aus der Kultur.
Was hier in Deutschland als Islam wahrgenommen wird, ist überwiegend mal Islam + türkische Kultur. Bei den Franzosen ist es Islam + algerische Kultur. Bei den Briten Islam + indische Kultur. Und so weiter... DEN "Islam(TM)" gibt es nicht. Wenn wir hier statt Türken Indonesier oder Pakistaner hätten, würde diese tolle Islamkonferenz über ganz andere Problem debattieren. Aber Religion ist gerade eine akzeptable Zielgruppe, Kulturen sind es nicht. Solange man allerdings nur über Religion redet, kann man immer nur bestenfalls einen Bruchteil der Probleme bekämpfen.
möchte man da sagen, wenn das nicht so unpassend wäre. Religion wird aber noch für einige Zeit bestimmend bleiben und es ist höchste Zeit die Herausforderung anzunehmen.
Der Islam gehört natürlich nicht zur „Tradition und Identität“ in Europa; umgekehrt ist die Sache viel komplizierter: In Ländern wie der Türkei und Ägypten war das Christentum über Jahrhunderte die dominante, Kultur schaffende Kraft. Aber welcher moslemische Politiker traut sich, offen dafür einzutreten? Von der Seite besteht Nachholbedarf; und man sollte sie nachdrücklicher daran erinnern.
die massaker von verden an der aller von 782 und das kannstadter blutgericht sind auch entscheidende datums der abendländischen geschichte, genau wie das fällen der irminsul und die vernichtung der religionen aller hier ansässigen germanischen stämme. man sollte nun wirklich nicht vergessen, dass dieses christentum den deutschen mit schwert und henkerbeil aufgezwungen wurde.
wir sollten doch seit einführung des grundgesetzes etwas weiter sein und sagen können: religionsfreiheit bedeutet dass alle religionen zu deutschland gehören. basta!