Es ist die größte Massentötung von Geflügel in der deutschen Geschichte: Wegen der Vogelgrippe werden in Bayern mehr als 200.000 Enten gekeult. Die Behörden haben speziell konstruierte Tötungsmaschinen angefordert.
Die Massentierhaltung begünstigt natürlich die Verbreitung des Virus. Die Tötung von 200000 Tieren ist eine vermeidbare Grausamkeit und mit unseren ethischen Grundprinzipien nicht vereinbar. Der Gesetzgeber sollte die maximale Zahl von Tieren eines einzelnen Betriebes begrenzen. Niemand kann mir erzählen, dass die Tiere in diesen Massen artgerecht gehalten werden.
Aliens das selbe mit Menschen machen, weil eine Grippe ausbricht... tja, was wäre wenn?
Die Enten können sich keine Alternative überlegen, das müssten schon die Menschen machen, wenn sie nur endlich einen Sinn darin sähen!!!!
Die Maßlosigkeit sowie die Überheblichkeit des Menschen gehört in meinen Augen auch manchmal gekeult.
Wieder eine Existenz ruiniert
Amtswillkür vom Schreibtisch aus
Zitat aus dem Artikel:
"Der Sprecher betonte, dass es sich bei der Keulung um eine Vorsichtsmaßnahme handele. Es sei noch bei keinem der Tiere die Krankheit ausgebrochen. Man hoffe deshalb, dass nach der Massentötung keine weiteren Maßnahmen notwendig seien. Durch die Keulung soll verhindert werden, dass sich die Vogelgrippe auf andere Betriebe überträgt."
Also, eine reine Vorsichtsmaßnahme! Noch keine Krankheit ausgebrochen.... etc...
Warum töten wir nicht alle Tiere, denn alle Tiere sind potentiell Überträger von Krankheiten
Dann könnten wir den Rest an Lebewesen auch noch töten
Übrig bleiben dann nur noch irgendwelche "Entscheidungsträger" die sich selbst natürlich von all dem ausklammern - aber die keulen sich dann selbst!
Oder hatte dieser Betrieb etwa kommunalpolitische Probleme bis hin zu Feinden unter Entscheidungsträgern?
Sicher - Massenhaltung ist Tierquälerei
Auch sicher - unser aller "Geiz ist geil"- Haltung fördert genau solche Quälereien. DAS GEHÖRT GEÄNDERT! Dann kann der Landwirt auch tierfreundlich umstellen.
Diese Aktion ist absolute Willkür von Oben, ohne Rücksicht auf Verluste.
Nicht mehr so ganz an rationale Entscheidungen glaubend
Bisher sind viel mehr Lebewesen durch solch unmoralische Präventivmaßnahmen ums Leben gekommen, als es durch den Virus je möglich gewesen wäre. Langfristig ergibt sich daraus doch ein weitaus größerer Schaden als wenn man nichts unternehmen würde. Warum machen wir es nicht wie mit den Rindern, es gibt Menschen die auch offenkundig "verseuchtes" Fleisch als Nahrungsmittel akzeptieren und die davon ausgehende Gefahr für sich anders Werten.
Ich muss vorschieben, dass ich eigentlich zu den hartgesottenen "Fleischfressern" gehoere, ein gutes Steak immer zu schaetzen weiss und mit (IMHO) uebertriebenem "Tierschutz" nicht viel anfangen kann. Fleischfresser sind auf jeden Fall natuerlicher als Tierpsychologen.
Es sind allerdings unter anderem solche Berichte, wo ich mir schon ernsthaft die Frage stelle, ob das alles noch so richtig ist, was wir da machen. Wenn man mal so einen Berg von Tierkadavern gesehen hat, der mit der Planierraupe weggeschoben werden muss - da regt sich was. Das hat nichts mehr mit "Fressen und Gefressen werden" zu tun. Und mit, obwohl ich selbst nicht religioes bin, verantwortungsvollem Umfang mit Gottes Schoepfung auch nicht. Da ist irgendwas aus den Fugen geraten und zur Perversion verkommen. Leben, wenigstens von allem, was Schmerz und Angst empfinden kann, sollte nicht auf diese Weise zum Industrieprodukt werden, welches man bei Nichtgefallen achtlos in die Tonne wirft.