Vodafone-Urteil: Bye bye, FreiPhone

Ab sofort gibt es das iPhone in Deutschland nur noch mit Vertragsbindung - so hat es das Landgericht Hamburg entschieden. Das T-Mobile-Vertriebsmodell könnte jetzt zum Vorbild für die ganze Branche werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil...521359,00.html
  1. #1

    alle Apple-Handies

    Allerdings, so schränkt der Wettbewerbsrechtsexperte Dr. Marco Hartmann-Rüppel ein, lasse sich das neue Vertriebsmodell nur auf einzelne Geräte anwenden. Eine Bindung eines Herstellers an einen Netzanbieter wäre kartellrechtlich angreifbar. So sei es nicht denkbar, dass beispielsweise Marktführer Nokia seine Handys künftig ausschließlich über T-Mobile anbietet. Ein solches Vorgehen würde bedeuten, dass die Unternehmen ihre marktbeherrschende Stellung zum Nachteil der Kunden ausnutzen könnten.
    Jetzt könnte man argumentieren, dass der Hersteller Apple alle seine Handys ausschließlich über T-Mobile anbietet.

    ;-)
  2. #2

    iPhone

    Mr. Jobs bestimmt wer seine Produkte verkaufen darf. Unglaublich!
    Die Kosten für den Erwerb stehen ausserdem in keinem Verhältnis zum Gebrauchswert. Mindestens 1500 Euro in 24 Monaten, für ein Mobiltelefon mit Technik von gestern...

    So lange es Leute gibt die auf solche Angebote zugreifen, kann dem Konsumwilligen jeder Preis untergeschoben werden.
  3. #3

    iWucher

    Wer jetzt noch so'n Ding kauf ist selber schuld. Von mir aus kann Mr. Jobs sich sein iPhone mit Verlaub in den Allerwertesten Stecken.
    Mit ihrem Preiswucher sollen sie ruhig drauf sitzen bleiben. In Kürze folgen weit aus bessere Handys auf dem Markt als dieses Hype-Produkt.
  4. #4

    Zumindest hat der Verbraucher einen kleinen Sieg davongetragen .

    Laut Pressemeldung T-Mobile vom heutigen Tage wird das iPhone nun doch nach 24 Monaten kostenlos freigeschaltet. Dies war bisher nicht so und wurde im Rahmen des Prozesses von den Anwälten von T-Mobile zugesagt. (Was vermutlich auch zu der Entscheidung des Gerichts beigetragen hat). Damit verhält sich das nun genau so wie bei einem "normalen" Handyvertrag mit subventioniertem Handy.
  5. #5

    Ich finde auch, daß alleine die mehr als unverschämte Marketingstrategie von Apple hinsichtlich des Eifons jeden davon abhalten müsste solch ein Produkt zu kaufen. Das es technisch und vom Funktionsumfang/etc. sowieso nicht wirklich der Brüller ist müssten hingegen auch die erkennen, die selbst ein dauerhaft verschmiertes Display äh..Tastatur (oder so) für das non-plus-ultra halten und sowieso jeden Scheiß von Apple wie in Trance kaufen, weil sie technisch eh keine Ahnung haben und nur auf Design stehen, sprich auf lifestylemäßige Showtime ohne jeglichen Sinn. :-)

    Wenn es finanzierbar ist, daß der Provider einen Großteil der Gesprächsgebühren an den Hersteller des Telefons abführt kann sich wirklich auch der nur durchschnittlich Begabte ausrechnen wie sehr er über den Tisch gezogen wird bzw. wie gut z.B. die Tarife oder der Kaufpreis ist...

    Hier noch einmal was seriöses zum Thema (hab ich zwar hier im forum schon mal gepostet, aber immer wieder gut für Leute, die es noch nciht kennen) :-):

    http://www.thebestpageintheuniverse.net/c.cgi?u=iphone
  6. #6

    Zitat von icet69 Beitrag anzeigen
    Mr. Jobs bestimmt wer seine Produkte verkaufen darf. Unglaublich!
    Die Kosten für den Erwerb stehen ausserdem in keinem Verhältnis zum Gebrauchswert. Mindestens 1500 Euro in 24 Monaten, für ein Mobiltelefon mit Technik von gestern...
    So lange es Leute gibt die auf solche Angebote zugreifen, kann dem Konsumwilligen jeder Preis untergeschoben werden.
    Womit Sie die Funktionsweise des Marktes schonmal ganz gut erfasst haben. Nur dass an ersterem eigentlich wenig unglaublich ist. Es handelt sich hierbei im übrigen um Einführungspreise eines neuen Gerätes. Ob die im Sinne der Produktverbreitung, Umsätze und Gewinne unbedingt optimal sind, ist weniger das Problem der Kunden, sondern das des Anbieters. Die hohe Nachfrage nach dem Gerät spricht natürlich um so mehr für dessen Qualität und Innovativität und entsprechende Alleinstellungsmerkmale.
  7. #7

    Die Justiz urteilte "Im Namen der Industrie"!

    Das Gericht hat erlaubt, dass die Unternehmen künftig ihre Luxusmodelle nutzen können für Einschränkungen zum Nachteil der Kunden.

    Nicht "Im Namen des Volkes" sondern "Im Namen der Industrie" ist dieses Urteil gesprochen!

    Oder hat dieser Richter gar im Namen der Telekom gesprochen?

    Nichts scheint unmöglich wie unser Exkanzler "Putinium-Schröder" gerade beweißt.
  8. #8

    Zitat von Elch123 Beitrag anzeigen
    Zumindest hat der Verbraucher einen kleinen Sieg davongetragen .
    ...
    Damit verhält sich das nun genau so wie bei einem "normalen" Handyvertrag mit subventioniertem Handy.
    Allerdings nur ein sehr kleiner Sieg: die meisten Telefone die mit einem Vertrag geliefert werden haben kein SIMlock (Ausnahmen: Prepaid etc.).
    So ist man im Ausland auf die doch sehr hohen Roaming-Gebühren angewiesen, nicht sehr kundenfreundlich!

    Insgesamt ist der Verbraucher der Verlierer, den Konkurrenz belebt immer das Geschäft. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass die nur 2 Wochen "Konkurrenz" schon eine Wochenendflatrate zur Folge gehabt haben.

    Auch wenn der Preis inkl. Vertrag sehr hoch ist, dürften sich an sich Kunden finden, und warum auch nicht? Für mich und einige anderen Interessenten sind das SIMlock allerdings ein Ausschlusskriterium. Vielleicht kommen Apple und T-Mobile ja zur Vernunft, dann überlege ich es mir vielleicht nochmal.
  9. #9

    Nach meiner eigenen Erfahrung macht dieses Multimedia-Mobilfunkgerät eine Menge Spaß. Aber letzten Endes auch nur Sinn, wenn Features wie Visual Voicemail und mobiler Internet- und Mailzugang auch wirklich funktionieren.
    Offenbar bekommt das T-Mobile ganz gut hin!!!
    Gerätepreis und Vertragskonditionen sind für mich deshalb in Ordnung.

    Kauft es Euch und hört endlich auf zu Jammern!