Endlich kann unsere Journalie etwas negatives schreiben was auch tatsächlich eintrat. Normalerweise werden ja immer nur negative Aussichten hochgejubelt - und danach kommt doch wieder positiv.
Also liebe Leute erfreut euch an diesem Negativgerede.
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist Ende 2012 um 0,6 Prozent zurückgegangen. Experten hatten ein Minus erwartet, allerdings nicht ganz so deutlich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-883274.html
Endlich kann unsere Journalie etwas negatives schreiben was auch tatsächlich eintrat. Normalerweise werden ja immer nur negative Aussichten hochgejubelt - und danach kommt doch wieder positiv.
Also liebe Leute erfreut euch an diesem Negativgerede.
Das bedeutet es ist jetzt wieder Panik angesagt? Man kommt so langsam echt nicht mehr mit - jede Woche wird von den Käseblättchen eine neue Doom- oder Boom-Sau durchs Dorf getrieben.
Hallloooooo
Die Deutsche Wirtschaft schrumpft
Die Deutsche Wirtschaft boomt
Die Deutsche Wirtschaft schwächelt
Die Deutsche Wirtschaft so gut wie nie
Das im Wochenrhythmus.
Die Deutsche Wirtschaft wird auseinander brechen.
Aber nicht wegen Unfähigkeit und Krise, sondern wegen Materialermüdung und Sprödbrüchen.
Wenn das so weiter geht.
Experten die sich permanent irren sind keine Experten, sondern Wahrsager oder schlichtweg Nasenbohrer.
Außerdem ist Q4 schon wieder vorbei. Seit 7 Wochen leben wir im Jahr 2013.
Richtig müsste die Überschrift lauten; Deutsche Wirtschaft schrumpfte wie erwartet im 4. Quartal. Alles andere ist Handlesen oder Voodoo.
... eine Zeit, da wurde ein reales Wachstum von 2% als unverzichtbar zum Gedeihen unseres Wohlstands angesehen. Heute sind 0,6% schon ein Erfolg.
Andererseits drückt dieses schwache Wachstum nicht mehr so katastrophal auf den Arbeitsmarkt durch: Bedingt durch den Geburtenrückgang rücken derzeit für 5 aus Altersgründen aus dem Erwerbsleben Ausscheidende nur 3 Junge nach.
Somit "alles im grünen Bereich"? Beileibe nicht!
Industrie, Banken und Versicherungen bauen derzeit im erheblichen Umfang Stellen ab. Kleine Handwerksbetriebe, wie Bäckereien, Metzgereien, Frisöre, ... fallen wie die Fliegen. Zuwachs gibt es im öffentlichen Dienst: mehr Kindergärtner, mehr Altenpfleger, ... also Stellen, die letztlich aus Steuern und/oder Sozialversicherungsbeiträgen zu bezahlen sind. Gnade Gott, diese Leute finden einen Weg, um tatsächlich das Gehaltsniveau zu erhalten, das sie verdienen.
Hier tut sich, langsam aber sicher, eine Riesen-Baustelle auf. Wir werden unseren Wohlstand nicht davon halten können uns gegenseitig zu erziehen und zu pflegen. Die immer weniger Menschen, die den Produktivitätsfortschritt der Wirtschaft insgesamt tragen, werden Mittel und Wege finden, sich die Früchte ihrer Arbeit nicht für die gesamtgesellschaftliche Finanzierung abnehmen zu lassen - und dort sind sie in einem Boot mit ihren Arbeitgebern.
Was sagen Regierung und Parlament zu diesem Mega-Trend der kommenden 3 Jahrzehnte? Deren Schweigen sollte uns unheimlich sein.
Die ganzen Hurrameldungen der Medien von der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands dienten nur dazu die Umverteilung Richtung Europa für die Deutschen erträglicher zu machen. Das "reiche Deutschland" ist ein Mythos. Nach einer neuen Studie des IWF liegt das deutsche pro Kopf Einkommen in Europa ganz hinten. Nur die Polen sind von den Anreinerstaaten schlechter. Eine weiter Umverteilung von arm nach reich ist asozial. Früher bauten die Deutschen Brücken und heute lebensie unter diesen!!!!!!
Aber selbstverständlich wird das Wachstum zurückkehren.
Und auch die Eurokrise ist so gut wie überwunden.
Ist schließlich Wahljahr.
Mir graut´s ernsthaft vor dem nächsten Winterhalbjahr.
wenn man sich auf die Wirtschaftsprognosen verlassen würde. Am Vormittag tolle Perspektiven, am Nachmittag Abschwungtendenzen und am Abend Eintrübung mit Chancen auf Besserung. Für eine Wirtschaftsplanung oder Beurteilung total verunsichernd. Dann lieber gar nichts sagen.