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Vierschanzentournee: Schlierenzauer feiert Sieg beim Neujahrsspringen

Gregor Schlierenzauer aus Österreich*hat auch das zweite Springen bei der Vierschanzentournee gewonnen. In Garmisch-Partenkirchen wurde Severin Freund*nach starkem ersten Sprung Siebter. Martin Schmitt enttäuschte erneut - und rechnet nun mit seinem Tournee-Aus.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...806591,00.html
  1. #1

    Die Wertung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gregor Schlierenzauer aus Österreich*hat auch das zweite Springen bei der Vierschanzentournee gewonnen. In Garmisch-Partenkirchen wurde Severin Freund*nach starkem ersten Sprung Siebter. Martin Schmitt enttäuschte erneut - und rechnet nun mit seinem Tournee-Aus.

    Vierschanzentournee: Schlierenzauer feiert Sieg beim Neujahrsspringen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    könnte aus meiner bescheidenen Sicht ganz anders aussehen:
    Es soll nur die Weite (gemessen auf 10cm, das sollte doch möglich sein), kombiniert mit einem Windfaktor, zählen. Ob der Springer unterwegs eine Piruette dreht oder einen Salto schlägt, ist ihm überlassen. Allein wenn ich sehe, wie unterschiedlich die Sprungstile der letzten Jahrzehnte ausgesehen haben (ja, auch eine paralelle Schiführung wurde bewertet), frage ich mich immer, was das soll. Es kommt noch dazu, dass ein technisch sauberer Sprung, der aber um 20m kürzer ausgefallen ist, niedriger bewertet wird als der verwackelte weitere Sprung.
    Die Wertungsrichter könnten ersatzlos gestrichen werden. Dann entfallen die teilweise kuriosen Ergebnisse, dass einer von den Herrn Kampfrichtern die Athleten der eigenen Mannschaft hoch bewertet, aber vermeintliche Konkurrenten unterbewertet. Er sorgt zwar in beiden Fällen füe das Streichresultat, aber dadurch kömmen die nächsten Wertungen zu Zuge. Ausserdem ist die Sicht, ob einer eine saubere Telemark-Landung hinlegt oder nicht, vollkommen belanglos.
    Bei einem Sturz kann man sich über entsprechende Abzüge unterhalten.
  2. #2

    versteh ich nicht

    Zitat von intermomo52 Beitrag anzeigen
    könnte aus meiner bescheidenen Sicht ganz anders aussehen:
    Sie meinen also, der 140m Sprung mit wackliger Haltung und schlampiger Landung rechtfertigt den Sieg gegenüber 139m in akurater Manier? Das wäre nicht fair. Skisprung wird nach Fluss und System bewertet. Das entspricht dem Regelwerk.
    Sprungrichter haben in der Tat manchmal merkwürdige Ansichten in der Berwertung der Haltungsnoten. Nationale Vorteile verschaffen sie aber selten. Modernerweise ist man in der Disziplin eher überkritisch und pegelt sich tiefer als nötig ein.
  3. #3

    111

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Sie meinen also, der 140m Sprung mit wackliger Haltung und schlampiger Landung rechtfertigt den Sieg gegenüber 139m in akurater Manier? Das wäre nicht fair. Skisprung wird nach Fluss und System bewertet. Das entspricht dem Regelwerk.
    Sprungrichter haben in der Tat manchmal merkwürdige Ansichten in der Berwertung der Haltungsnoten. Nationale Vorteile verschaffen sie aber selten. Modernerweise ist man in der Disziplin eher überkritisch und pegelt sich tiefer als nötig ein.
    Sicher sind die Regeln so.
    Aber nur nach der Weite zu gehen, wäre doch auch nicht so wahnsinnig unlogisch.
    Geht ja beim Dreisprung auch ohne Haltungsnoten.:-)
  4. #4

    natürlich

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Sicher sind die Regeln so.
    Aber nur nach der Weite zu gehen, wäre doch auch nicht so wahnsinnig unlogisch.
    Geht ja beim Dreisprung auch ohne Haltungsnoten.:-)
    Sicher. Nur wird dort auf den Zentimeter genau gemessen. Ein Zielspringen wie z.B. im Hochsprung gibt es im Skisprung nicht. Das ist der Unterschied.
    Im Skisprung sind eben die Haltung und die Landung ein Kriterium. Man kann das mögen, muss es aber nicht.
  5. #5

    Da kann man sagen was man will, die österrreichischen Überflieger sind der beste Beweis dass Red Bull wirklich Flügel verleiht ;)








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