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Vierergipfel in Rom: Monti warnt vor Spekulationsangriffen auf Europa

APVor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840305,00.html
  1. #30

    Das geht nicht !

    Zitat von bauagent Beitrag anzeigen
    Herr Monti, Herr Draghi, Herr Barroso und Herr Van Rompuy gehen sie zurück in ihre Heimatländer und beglücken sie diese mit ihren finanzkommunistischen Ideen zur Auspressung der Völker. Das Volk braucht keine Parasiten.
    Da ist doch nichts mehr zu holen. Was also sollen die da ??
    Das fette Huhn sitzt in D und das wird jetzt nach allen Regeln der Kunst gerupft.

    Unter tätiger Mitwirrkung einiger Krimineller und einer großen Anzahl dummer Politclowns.
  2. #31

    Handlanger der Banken und Spekulanten

    Schön wie Herr Monti und Kollegen ständig vor den Gefahren warnen die sie selbst heraufbeschworen haben. Laßt endlich ein paar Banken pleitegehen sonst hört dieses Drama nie auf. Die Banken sind doch die Hauptverursacher des Debakels.
  3. #32

    Zitat von Sackaboner Beitrag anzeigen
    Je mehr Länder unter den Rettungsschirm wollen, sprich zu Schwellenländern mutiert sind, desto wackliger wird doch Europa.
    Das trifft's nicht ganz.
    Je mehr Länder, Banken Versicherungen, Hedgefonds, Spekulanten, Autohersteller, Milliardäre, Energieversorger.... unter den Rettungsschirm wollen, sprich zu Transferleistungsempfängern mutiert sind, desto desto unangreifbarer wird deren Lobbyorganistion EU gegenüber den Menschen Europas.

    Es schein ja, wenn man die Forderungen Lagardes und Montis ernst nimmt, nichts dagegen zu sprechen, jeden zu über den ESM fördern, der das System unterstützt und festigt.
  4. #33

    .

    Zitat von priapos Beitrag anzeigen
    Die Krise wird gelöst, indem man
    1. insolvente Banken pleite gehen lässt und
    2. Die Refinanzierung der Schulden über einen festgelegten Zinssatz direkt über die EZB führt (ohne höhere Neuverschuldung!)
    3. Die Trennung von .....
    Die Aufgabe der Banken ist, Staatsanleihen zu kaufen.
    Darum kriegen sie billiges Geld, darum muss man sie retten.

    @ Die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanking durchsetzt
    Nachdem Staatsanleihen schon spekulativ sind, dürften dann Geschäftsbanken keine mehr kaufen. Sie sollen aber kaufen !
  5. #34

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Ah, jetzt nicht nur eine Maßnahme sondern gleich alle zusammen? Legarde fordert also EZB Anleihenkäufe, direkte Bankenhilfe durch EFSF und ESM sowie Eurobonds. Gehts eigentlich noch? Gegen wie viele Verträge verstoßen diese Maßnahmen eigentlich? Es wird wirklich Zeit diesen Verein zu verlassen! Bitte Frau Merkel, machen Sie den "Regierungschefs" klar, dass das von Deutschland nicht mitgetragen wird!
    Verträge einhalten und Mehrheiten demokratisch organisieren ist in diesen großartigen Zeiten nur Ballast beim Kampf der Euroretter gegen die Welt von gestern. Es geht um Großes - das "europäische Projekt" steht auf dem Spiel; da hat man, die "Top-Europäer", keine Zeit sich mit solchen Kleinigkeiten wie der Einhaltung von Verträgen, Abmachungen und Wahlen.

    Das Volk soll "mitgenommen" werden - welche Großzügigkeit ! - auf der Reise nach MEHR Europa, MEHR Geld für die Eliten und MEHR Sozialdumping. Merkels "marktkonforme Demokratie" als Endziel der EU, samt Banken-, Fiskal - und Schuldenunion. Eine Sozialunion ist leider nicht vorgesehen - zu teuer !

    Die mediale Artillerie beschiesst derweil die letzten Widerstandsnester der Euroskeptiker, lobt den heroischen Kampf der Eurofighter, die Politik versorgt die Systemrelevanten mit neuer Munition und prophezeit den nahen Endsieg über die Ewiggestrigen, Gutmenschen, Kleinbürger und Nationalisten. Nur noch etwas länger durchhalten - es wird alles gut.

    Der heutige Kriegsrat in Rom wird wieder "vollkommene Einigkeit" hervorbringen. Zweifel sind verboten, Miesmacher werden exkommuniziert; und die Deutschen dürfen sich wieder über einen weiteren "Erfolg" Merkels freuen.
  6. #35

    Träumen Sie weiter!

    Zitat von priapos Beitrag anzeigen
    Die Krise wird gelöst, indem man
    1. insolvente Banken pleite gehen lässt und
    2. Die Refinanzierung der Schulden über einen festgelegten Zinssatz direkt über die EZB führt (ohne höhere Neuverschuldung!)
    3. Die Trennung von .....
    Sie wissen, dass sich diese im Grunde richtigen Vorschläge niemals durchsetzen lassen. Von wem auch?
  7. #36

    ne

    Zitat von biwi_101 Beitrag anzeigen
    Schön wie Herr Monti und Kollegen ständig vor den Gefahren warnen die sie selbst heraufbeschworen haben. Laßt endlich ein paar Banken pleitegehen sonst hört dieses Drama nie auf. Die Banken sind doch die Hauptverursacher des Debakels.
    kausal kommt vor den Banken der Kreditbedarf der Schuldenpolitiker.
  8. #37

    Zitat von arnoldkiel Beitrag anzeigen
    Da macht es sich Herr Monti zu leicht. Hunderte von Milliarden stehen für sichere 3-4% über 10 Jahre bereit. Er muss dieses Angebot maßvoll nutzen und sich um die Sicherheit dieser Gelder kümmern. Die berechtigten Zweifel an Italien als Schuldner haben politische, nicht wirtschaftliche Gründe. Das Land hat die ökonomische Substanz um seine Verpflichtungen zu erfüllen; die Frage ist: stehen die Eliten .....
    Berlusconi hat schon gedroht der Regierung die Unterstützung zu entziehen sollten die Reformen zu weit gehen. Also beste Vorraussetzungen für Italien :)
    Monti sieht seine Felle davonschwimmen. Die Deutschen sollen sie für ihn herausfischen.
  9. #38

    Wer es immer noch nicht begriffen hat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

    Italiens Ministerpräsident Monti warnt vor Spekulation gegen Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Wer es immer noch nicht begriffen hat:
    spekuliert wird ausschließlich auf Ausfallrisiken (deswegen erfolgt Zinserhöhung für Kredite) bei der Schuldentilgung der Länder. Oberste Priorität muss sein,
    1. durch kurzfristig drastische Steuererhöhung und -eintreibung sowie
    2. Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktion

    die Schulden und damit die Daumenschrauben der Märkte zu vermindern.
    So einfach ist das; Volkswirtschaft 1. Semester!
  10. #39

    Wenn alles mit Italien im Lot ist, lt. Monti - warum attackiert ihn dann Schäuble

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

    Italiens Ministerpräsident Monti warnt vor Spekulation gegen Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Immerhin ist Monti Wirtschaftswissenschaftler, der schon mal einer Merkel wesentliches voraus hat, nämlich Sachverstand vor dem DDR-Physikstudium. Der Italiener hat bewiesen, der richtige Mann nach dem desolaten Berlusconi in seinem Land zu sein. Die Kompromiss-Merkel wird es schwer haben gegen die 3 anderen Länder in Rom, beim Gipfel der 4 größten Volkswirtschaften in der EU. Wenn sich unsere Kanzlerin bescheidener geben würde, ihre gönnerhaften Auftritte unterlassen würde, und nicht vor Überheblichkeit strotzen, wäre sie besser beraten. Auch wenn die Griechen ein ungeordneter Staatshaushalt mit vielen Steuerhinterziehern sind, ein Quäntchen Wahrheit über die Merkel haben sie dennoch losgelassen.








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