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Vierergipfel in Rom: Monti warnt vor Spekulationsangriffen auf Europa

APVor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840305,00.html
  1. #10

    Wissen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

    Italiens Ministerpräsident Monti warnt vor Spekulation gegen Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Monti muss es ja wissen, er kommt ja von Goldman Sachs !
    Genau wie Draghi, Papademos usw.
  2. #11

    Je mehr Länder unter den Rettungsschirm wollen, sprich zu Schwellenländern mutiert sind, desto wackliger wird doch Europa. Wer hätte das gedacht, dass Europa insgesamt so mies dasteht. Man muss allerdings genauer sagen, Südeuropa. Denn Skandinavien, Großbritannien, Benelux, Frankreich, die Alpenstaaten und Deutschland sind stark. Und unter denen steht Deutschland auf Platz Eins. Aber Deutschland geht es wie einem Klassenbesten in einer Schule in Berlin-Neukölln. Er wird verprügelt, weil er gut ist.
  3. #12

    Herr Gott......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem Vierergipfel mit Kanzlerin Merkel in Rom hat Italiens Ministerpräsident Monti den Druck auf die Regierungschefs erhöht: Kriselnde Euro-Länder müssten sich auf massive Angriffe durch Spekulanten einstellen, sollte die Euro-Schuldenkrise in der nächsten Woche nicht gelöst werden.

    Italiens Ministerpräsident Monti warnt vor Spekulation gegen Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    dann unterbindet endlich dieses maßlose Treiben an den sog. Finanzmärkten. Ich kann diesen Quatsch nicht mehr hören! Wie können einige wenige ganze Volkswirtschaften in den Abgrund reissen und damit ungestraft davonkommen?? Diejenigen, die sich diesen Sch.... ausgedacht haben gehören bei Wasser und Brot in den Knast geworfen!!
  4. #13

    Herr Monti

    Mit Spekulationsangriffen muss sich Herr Monti als früherer GoldmanSachs-Mann ja auskennen....
    Vielleicht war es ja doch ein Fehler,das Experiment mit dem Euro.Und vielleicht sollte man sich das ehrlich,ohne Schaum vor dem Mund,eingestehen.Man hat als Laie den Eindruck,auch die sogenannten Experten wissen inzwischen nicht mehr aus und ein.Ratlosigkeit allerorten!
  5. #14

    Es geht auch anders!

    Solche Angriffe könnte man auch als Casus Belli verstehen und die Mitarbeiter der beteiligten Investmentbanken und Hedgefonds in der Eurzone in Haft nehmen. Will Ex-Goldman-Sachs-Berater Monti uns erzählen, dass Legislative, Exekutive und Jurisdiktion zahnlose Tiger sind und wir dadurch der Hochfinanz auf Gedeih und Verderb ausgeliefert? Israel hat Eichmann aus Argentinien geholt und vor Gericht gestellt. Wo treibt sich eigentlich der Hauptverantwortliche für das HypoRealestate-Desaster, Bruckermann, jetzt herum mit seinen gestohlenen Millionen? Wäre es nicht an der Zeit hier ein Zeichen zu setzen? Kann man nicht die Geheimdienste auf den Mann ansetzen oder ist das politisch nicht gewollt? Angesichts des bekanntgewordenen E-Mail-Verkehrs zwischen Mappus und seinem Investmentbänker-Freund beginnt man sich zu fragen, ob es nicht Zeit wird, die etablierten Parteien sehr kritisch zu betrachten hinsichtlich ihrer vorgeblichen staatstragenden Funktion.
  6. #15

    Spätaufsteher

    Seit vielen Monaten attackieren "die Märkte" ein europäisches Land nach dem anderen, um die Zinsen hochzutreiben und Monti merkt das erst jetzt?
  7. #16

    ESM-Vertrag

    Bis zum 22. Juni haben Sie alle noch Gelegenheit, die Petition GEGEN den ESM-Vertrag zu unterstützen:

    https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=24314

    Was sollte den Deutschen wichtiger sein als die eigene Verfassung?

    Nein zum ESM-Vertrag!
    Nein zum Fiskal-Pakt!
    Nein zu einer intransparenten Schulden- und Haftungsunion!
  8. #17

    Durch die möglichen Spekulationsangriffe

    wären [...] nicht nur die Länder bedroht, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, sondern auch Länder wie Italien, die diese eingehalten, jedoch einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten?

    Von was redet der Mann - 120% Verschuldung ist eben KEINE Einhaltung der Mastricht Kriterien.
  9. #18

    Spekulanten?

    Da macht es sich Herr Monti zu leicht. Hunderte von Milliarden stehen für sichere 3-4% über 10 Jahre bereit. Er muss dieses Angebot maßvoll nutzen und sich um die Sicherheit dieser Gelder kümmern. Die berechtigten Zweifel an Italien als Schuldner haben politische, nicht wirtschaftliche Gründe. Das Land hat die ökonomische Substanz um seine Verpflichtungen zu erfüllen; die Frage ist: stehen die Eliten des Landes zu dessen Verpflichtungen, oder fliehen sie mit ihrem privaten Reichtum? Gelingt es der ebenfalls von vermögenden Eliten dominierten Politik, die in weiten Teilen illegale Privatisierung öffentlichen Reichtums umzukehren? Solange Italien diese Sicherheit nicht bietet, kostet es eben 7 oder mehr %. Dahinter stehen keine Spekulanten, sondern seriöse Anleger, übrigens in erster Linie vermögende Italiener, die Sicherheit suchen. Der Generalangriff dieser Eliten auf deutsche Steuergelder ist, wie immer, raffiniert aber durchsichtig und abwegig.

    Bleiben Sie hart, Frau Bundeskanzlerin. Fahren Sie nach Italien in den Urlaub statt nach Pommern, wenn Sie sich davon überzeugen möchten, dass Italien Deutschlands Hilfe nicht braucht.
  10. #19

    The real

    Der Euro ist schon seit einiger Zeit unter Druck. Wie wäre
    es denn, wenn "Monti" zunächst mal das überfällige Steuerabkommen (ähnlich dem deutschen) mit der Schweiz ohne Rücksicht auf interne politische Zwänge
    schliesst um an zigMilliarden Euros zu kommen. Auch
    für den Technokraten Monti scheint es einfacher an das
    Geld "anderer Leute" zu kommen als Reformen durchzusetzen.


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