ist in Deutschland auch nicht besser. Die Tiere werden auch hier auf engstem Raum zusamengepfercht, mit Hormonen vollgestopft. Kahle Stellen, Eiterbeulen, Krebsgeschwüre, gebrochene Gliedmaßen, ausgerissene Federn - all diese Dinge werden "übersehen" bzw. gar nicht erst überprüft und sind somit das was bei uns auf dem Teller landet. (Ein Schlachter hatte mal berichtet, dass Eiterbeulen beim Zerteilen des Fleisches eigentlich nicht aufgehen dürfen - dies aber in der Praxis kaum umgesetzt würde.)
Dass Tiere ganz genau wie Menschen Angst und Leid empfinden, wenn dir derart lieblos gehalten werden, interessiert die meisten Deutschen auch nicht. Wozu also über den Umgang mit Tieren in anderen Ländern schimpfen. Diese Tiere leiden, ihr Körper ist voller Stresshormone (und voller Medikamente gegen Seuchen), die wir alle mitessen.
Der Deutsche lässt sich eben gern blenden. Massentierhaltung und Tierquälere findet ganz legal, oder zumindest geduldet, hinter verschlossenen Türen statt. Und auf der Wurstpackung findet der Käufer gesunde Tiere mit Grinsen im Gesicht, die auf der Alm Gras fressen. Die Märchenwelt des Deutschen eben.
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