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Videospielmesse E3: Bitte weiterspielen!

SPIEGEL ONLINEGratis-Browserspiele und iPhone-Unterhaltung für ein paar Euro: Das Game-Angebot war noch nie so groß und günstig wie heute. Für die Hersteller von Premium-Titeln ist das ein Problem. Auf der Spielemesse E3 zeigen sie, wie sie trotzdem bestehen wollen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...836811,00.html
  1. #30

    hmm?

    Zitat von xyks Beitrag anzeigen
    Ich gehöre zu der GameBoy-Generation und bin zu Beginn der 90er Jahre zum ersten Mal in Kontakt mit Videospielen gekommen. Die ersten Konsolen-Generationen habe aich somit also verpasst.

    Selbstverständlich gab es zu diesem Zeitpunkt den begriff "Casual Games" noch gar nicht. Ich verstehe Casual Games als Spiele mit denen man durchschnittlich kürzere Sessions spielt und die schnell für Anfänger zugänglich sind. Das trifft meiner Meinung nach auf damalige Hits wie Tetris, Dr.Mario, Mario Kart etc. zu. Natürlich gab es auch Spiele wie z.B. Prince of Persia die auch noch heute durchaus als Hardcore Games gelten. Meine Freunde und ich, heute allesamt Hadcore Gamer, sind jedoch zu erst über die oben genannten "Casual Games" an Videospiele geraten. Ich will damit eigentlich nur ausdrücken das die Art von Spiel mit dem man mit dem Medium Videospiel in Kontakt tritt nicht automatisch bedeutet das man sich auf diesen Spieltyp festlegt.
    Ich möchte ihnen ja nicht zu nahe treten, aber in der heutigen Zeit ist jeder ein Hardcore Gamer/Nerd, nämlich selbstbeweihräuchert als der Größte, Schnellste, Beste.
    Tetris kenne ich vom Brotkasten mit Datasette und Amiga 1:1 Umsetzungen, auf nen Amiga gabs dann mal noch nen 3D Tetris (mit ner Kaffeetasse) und diese waren wirklich bockschwer...
    Sie wissen aber schon das nach dem Totenkopf das Spiel wieder auf Lvl 1 zurück springt? Ich kannte ein Menschen der hat das Urtetris über 36 Stunden am Stück gespielt... die Augen waren nur noch rot und tief unterlaufen... (Amiga oder Brotkasten) eine unglaubliche Highscore.
    Was ist denn ein Hardcorgamer? Die berühmte alte Schule?
    (old spice, öhm old scools)
    Sie haben also z.B. Jedi Knight, Diablo, Eve-online, Everquest, Ultima Online, mit einem X3-5 Baudmodem gezockt?
    Was macht Sie zum Hardcoregamer? Wenn ich fragen darf?
    Das ist ernst gemeint! Ist wirkliche reine Neugier.

    MfG Argosch
  2. #31

    Definition

    Es gibt ja meines Wissens nach keine allgemein gültige Definition, aber ich persönlich bezeichne diejenigen als "Hardcore", die bereit sind, ein Spiel mehrere Stunden am Stück bzw. über einen längeren Zeitraum regelmäßig zu spielen. "Casual" sind dagegen diejenigen, die nebenbei mal ein kleines, unkompliziertes Spielchen machen, z.B. in der Mittagspause.
  3. #32

    t

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    ... denn ihre Spiele gekauft? 100 DM für nen PC DOSEN Spiel?

    Sie haben wohl nur Spiele von Microsoft gekauft? Die Simulationen für 120 DM ? Für 100 DM hat man so manches Hardware Gimmick bekommen, Frezzer-, Crack- Module...

    Zur....
    Dann haben Sie wohl preisreduzierte Ware gekauft. Denn die damaligen Spiele haben durchaus im Schnitt zwischen 75 und 95 DM gekostet. Bedenken Sie bitte auch, dass das Spiel "Die Siedler" zu einer Zeit für den Amiga rauskam, als der Amiga seinen Zenit als spielecomputer schon längst überschritten und viele Titel reduziert wurden. Zu seiner Hochzeit waren die Spiele im oben genannten Preisspektrum angesiedelt. Natürlich gabs auch Spiele zu Niedrigpreis, aber die sind hier nicht gemeint.
  4. #33

    Steam, Origin & Co

    Ich arbeite für eine medienpädagogische Vereinigung. Wir stellen Eltern, Lehrern, Pädagogen und Multiplikatoren aktuelle Spiele in langen, kostenlosen Veranstaltungen vor. Die Teilnehmer sollen sich unter Anleitung von fachkundigem Personal an vielen unterschiedlichen Spielestationen (PC, PS2, PS3, XBOX360, Wii) an allen möglichen alten, wie neuen Titeln ausprobieren können. Wir lassen sie SoF, CoD MW2&3, Crazy Machines, Flipper, Crysis 2, Anno 1701, Peggle, CS, PvZ, Farmville, Mad World, EyeToyPlay, Dance Central, WoW, BF3 und was weiß ich denn noch ausprobieren. Danach wird darüber geredet, was denn die Faszination, das Potential und natürlich auch die Gefahren sind.

    Wir sind keine Gamer, wir sind Medienpädagogen. Wir wollen weder die Spiele hochjubeln, noch verteufeln. Wir sind der Ansicht, daß Spiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und daß das so akzeptiert werden sollte. Unser Problem ist immer mehr das Verhalten der Industrie. Alle Titel, die wir spielen sind legal aus unserem Budget gekauft, aber viele davon können wir nicht mehr auf unseren Veranstaltungen spielen. An vielen Veranstaltungsorten haben wir kein Internet. Steam weigert sich, Spiele zu starten, wenn wir nicht online sind, bei Origin verhält es sich ähnlich. Daß Farmville, WoW und Co. natürlich nur online funktionieren ist klar, aber es kann doch bitte nicht sein, daß man online sein muss, um eine Singleplayer-Experience zu erleben?! Wir sind schweren Herzens dazu übergegangen, unsere gekauften Spiele mit illegalen Methoden zu modifizieren, damit wir in einer Schule mit den Lehrern an der Materie arbeiten zu können. Kopierschutz in allen Ehren, die Rechte der Inhaber sollen gefälligst respektiert werden, aber die Tendenz, Spiele so unzugänglich zu machen kotzt uns mittlerweile so undglaublich an, daß wir immer wieder mit dem Gedanken spielen, die Originalsoftware zu kaufen, nur um dann gleich die gecrackte (FUNKTIONIERENDE) Version auf unseren Systemen zu installieren.

    Computerspiele waren noch nie so gut und spannend und wichtig, wie heute, aber die Gängelung, die die Industrie dem Konsumenten inzwischen zukommenlässt ist haarsträubend. Und wir reden da noch nichtmal vom "scannen des Computers" oder dem "Ausspähen". Wir reden da von einer Entmündigung des zahlenden Konsumenten.

    Kommentare und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema wünschen wir uns.

    ...wo ist es nur hin, das Codewheel von Monkey Island :-)
  5. #34

    ...

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    Ich möchte ihnen ja nicht zu nahe treten, aber in der heutigen Zeit ist jeder ein Hardcore Gamer/Nerd, nämlich selbstbeweihräuchert als der Größte, Schnellste, Beste.
    Ich nehme an, er benutzt das falsche Wort. Er ist kein Hardcore-Gamer, sondern ein core- oder mid-core-gamer. Es gibt eher wenig Hardcore-Gamer und noch viel weniger Pro-Gamer (in Europa sowieso)

    Wäre er ein Hardcore-Gamer, würde er mit grossem Zeitaufwand versuchen, komplexe und schwierige Spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu meistern, wofür man offensichtlich üben und trainieren muss. (z.B. Inferno-Modus in D3 Solo)

    Das Spielen von nicht-Casual-Games macht noch lange keinen Hardcore-gamer, sonst wär ich selbst einer.
  6. #35

    Selbst schuld

    Das Problem ist nicht, dass weniger gespielt wird - nur verfallen viele der neuen Spieler nicht mehr den Blockbustern.
    Das hat nichts mit der "Konkurrenz" zu tun sondern ist hausgemacht. Uninspirierte dritte, vierte, fünfte Teile, die sich von ihren Vorgängern hauptsächlich durch die Zahl hinter dem Titel unterscheiden, immer kürze Spielzeit für immer mehr Geld, Online-Zwang, Weiterverkaufsverbot, Kopierschutz-Malware. Die großen Publisher zerlegen sich gerade selber.
  7. #36

    ....

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    ... denn ihre Spiele gekauft? 100 DM für nen PC DOSEN Spiel?

    Sie haben wohl nur Spiele von Microsoft gekauft? Die Simulationen für 120 DM ? Für 100 DM hat man so manches Hardware Gimmick bekommen, Frezzer-, Crack- Module...

    Zur ....
    Dann sind sie aber sehr spät eingestiegen. ;) Ich bin erst zu C64 zeiten eingestiegen. Und ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern dass die Preise für Games monumental Hoch für einen Schüler waren. 100-120 DM und die Spiele blieben über Jahre so teuer. Solch einen schnellen Preisverfall wie heutzutage gab es da noch nicht, da konnte man schon mal 2 Jahre warten bis sein heiss ersehntes Spiel nen bissel günstiger wurde. Das war vermutlich einer der Gründe warum so viel Kopiert wurde.
  8. #37

    Zitat von diehupe Beitrag anzeigen

    Kommentare und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema wünschen wir uns.

    ...wo ist es nur hin, das Codewheel von Monkey Island :-)
    Das weiß ich auch nicht. Letzten Monat beide Teile noch einmal in der Special Edition durchgezockt, die gab es vor einiger Zeit für ein paar Euro bei Steam. Das Codewheel lag bei dieser digitalen Version nicht dabei, habe es aber auch nicht vermisst.

    Der Großteil der Steam Spiele lässt sich im offline Modus starten. Einfach in Steam einloggen, offlinemodus aktivieren und schon muss Steam sich beim nächsten Start nicht einwählen. Wer Kekse für Spiele nutzen kann, sollte dies auch schaffen.

    Zudem: ein Haufen Medienpädagogen, und keiner hat ein Smartphone um mal eben einen Wlan Hotspot für bis zu 5 Geräte aufzuspannen? Alles was sich nur kurz online authed kommt auch mit einer vergleichsweise langsamen UMTS Verbindung klar.

    Hoffe da hilft etwas von, die Publisher werden sich erst einmal nicht ändern, da ist auch jede Diskussion hinfällig. Spiele seit über 25 Jahren.
  9. #38

    .

    Zitat von diehupe Beitrag anzeigen
    Ich arbeite für eine medienpädagogische Vereinigung. Wir stellen Eltern, Lehrern, Pädagogen und Multiplikatoren aktuelle Spiele in langen, kostenlosen Veranstaltungen vor. Die Teilnehmer sollen sich unter Anleitung von fachkundigem Personal an vielen unterschiedlichen Spielestationen (PC, PS2, PS3, XBOX360, Wii) an allen möglichen alten, wie neuen Titeln ausprobieren können. Wir lassen sie SoF, CoD MW2&3, Crazy Machines, Flipper, Crysis 2, Anno 1701, Peggle, CS, PvZ, Farmville, Mad World, EyeToyPlay, Dance......
    sie sollten SoF langsam mal aus ihrem katalog streichen - oder wollen sie hier etwa extra tendenzios die gewaltkeule rausholen ?

    ansonsten: gutes projekt, kann nicht schaden. aber achtung: wenn einer aus der verwertungsmafia jetztr ihren artikel gelesen hat, wird es ihm ein leichtes sein SIE bzw ihren verein anzuzeigen, denn bei der von ihnen quasi gewerblichen raubmordkopie ist viel, viel geld mit zu verdienen.
    in diesem sinne,
    für freie spiele und freien zugang zu erworbenem material
  10. #39

    .

    Zitat von Jan B. Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung wo Sie Diablo gekauft haben, aber ich hab es für 45 € online erworben. Wenn man bedenkt, dass schon zu D-Mark-Zeiten die Spiele knapp an die 100 Mark gingen, finde ich das soweit in Ordnung. Man bekommt ja doch recht viel geboten für sein Geld.

    Die Kritik an Blizzard bezüglich des holprigen Release von Diablo kann ich nur teilweise bestätigen. Sicherlich hat sich Blizzard nicht mit Ruhm bekleckert, andererseits wäre es wohl jedem Publisher so ergangen, wenn sich hunderttausende zeitgleich einloggen wollen. Es lag ja nicht am Spiel, sondern am Login-Server für das BattleNet.
    echt ? wo ? ich habe bei blizzard direckt online geklauft - 65 euro bezahlt.

    das auch der hammer - eine digitale kopie, ohne package, ohne handbuch, ohne jegliche distributionskosten ist TEURER als im ladenlokal. fühlt man sich gleich doppelt verarscht.


    ps: hoffe, sie haben ihren key nicht im ausland gekauft - diese wird blizzard gnadenlos sperren. da kennen die nix.....








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