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Videospielmesse E3: Bitte weiterspielen!

SPIEGEL ONLINEGratis-Browserspiele und iPhone-Unterhaltung für ein paar Euro: Das Game-Angebot war noch nie so groß und günstig wie heute. Für die Hersteller von Premium-Titeln ist das ein Problem. Auf der Spielemesse E3 zeigen sie, wie sie trotzdem bestehen wollen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...836811,00.html
  1. #10

    [QUOTE=Jan B.;10301260 Das ist wohl auch mit ein Grund, warum ein Spiel wie Diablo 3, was ohne 3D-Ego-Perspektive auskommt nach 12 Jahren Entwicklungszeit einschlägt wie eine Bombe.

    Und ja die IPhones und IPads.....wers braucht. ich spiele ein Spiel lieber auf einem 22 Zoll-Monitor als auf so einem kleinen Display.[/QUOTE]

    Spielen am Smartphone ist wirklich nur etwas für zwischendurch oder Anspruchslose.
    Aber nur weil D3 12 Jahre nach D2 kommt, wurde D3 noch lange nicht 12 Jahre entwickelt. Wäre ja noch beschämender nach 12 Jahren ein Spiel abzuliefern, welches die ersten 2 Wochen kaum stabil lief.
  2. #11

    ...

    Zitat von Jan B. Beitrag anzeigen
    Ja es gibt eine ganze Reihe von neuen Browserspielen (Siedler Online, Krepolis) und Clientspielen (Strongolh Kindoms, Eve Online, World of Tanks),
    EvE online ist ein Abo Titel der schon 10 jahre auf dem Buckel hat.

    Der ist weder neu, noch passt er in diese Reihe.
  3. #12

    Zitat von xyks Beitrag anzeigen

    Und bitte nicht Blockbuster Spiele mit Konsolen gleichstellen. SIcherlich sind die heutigen Blockbuster - Spiele für PC oder Konsole entwickelt, das liegt aber daran das andere Endgeräte noch nicht über die selben technischen Fähigkeiten verfügen. In Zeiten des Cloud-Computing/Gaming,also wenn die Hardware-Anforderungen an Geräte verschwinden, können sich Smartphones ebenso zu Plattformen von Blockbustern entwickeln (siehe OnLive). Ob ein Spiel ein Blockbuster ist ist plattformunabhängig!
    Ohne vernünftige Eingabegeräte (Gamepad) wird es nie Gaming auf Schlautelefonen oder Pads geben. Auch wird es nie 300 Mio USD Produktionen dafür geben.
  4. #13

    optional

    Die heutigen Spiele kosten nicht mehr als noch vor 10-15 Jahren. Ich erinnere mich noch gut an G-Police für die PSX. Das Spiel kostete 120 DM ud kam 1997 auf den Markt. So verhielt es sich damals mit vielen Spielen. Unter 100 DM war da oft wenig zu bekommen. Der Fakt das man sich 2 Wochen frei nehmen musste trifft auch nur auf sehr wenige Spiele eines bestimmten Generes zu. Bei der Komplexität und dem Umfang heutiger Spiele sind gewisse Kosten eifa zu aktzeptieren. Der Spieler der früheren Generation hat sich allerding an Spielerlebnisse gewöhnt, ist mit seinen Aufgaben gewachsen und auf bestimmte Mechanismen Konditioniert. Das man dann intuitiv einige Rätsel schneller löst, ist da doch nur logisch. Das Größte Problem der heutigen Spiele ist, dass sich der Spieler schneller weiterentwickelt als das Spiel an sich. Eine neue Story und eine bessere Grafik täuscht nicht über das seit Jahren unveränderte Spielsystem und -gefühl hinweg. Die Wii war ein Ansatz in eine neue Richtung, die nur auf Gelegenheitsspieler zugeschnitten war. Allerdings handelte es sich auch hier nur um den ersten Schritt in eine neue Richtung, bei dem weitere sicherlich folgen werden.
    Das Problem der stabilen Server zieht sich seit dem aktiven Onlinegaming und wird auch in Zukunft sicher ein weitreichendes Problem bleiben. Welche Hardwaresysteme sind schon in der Lage innerhalb von wenigen Sekunden Datenströme von mehreren Mio. Usern zu bewältigen...Ein Ärgernis ist das sicherlich, allerdings ein kaum zu vermeidendes...Erinner ich mich 10-15 Jahre zurück, fällt mir ein solches Problem nicht ein, was vielleicht daran liegt, dass Online-Gaming kleiner und weniger entwickelt war, dass komplexe Spiele mit tiefer Story im Singleplayer richtig Spass machten und nicht zuletzt an der Verklärung der Zeit. Denn früher war doch eh alles besser...
  5. #14

    Das Kernproblem ist der gewachsene Markt, der sich - wie schon richtig erkannt - in Freizeitspieler und "Coregamer" aufteilt; Grenzen fließend.
    Während der gefühlte Anteil an Coregamern stabil bleibt (die sogenannten "Nerds"), konnten Games in den letzten 10 Jahren dem Markt der "Normalos" (und vor allem Frauen!!) zugänglich gemacht werden. Zu verdanken ist das vor allem dem Internet und Nintendo (Wii).

    Normale Freizeitspieler nehmen sich weniger Zeit zum spielen, wollen dafür aber schnelle, einfache Erfolge erzielen und hauptsächlich "Spaß" haben.
    "Coregamer" wollen hingegen eine tiefgreifende Story, coole Charaktere, lange Spielzeit, Wettbewerb und Community.

    Es wirkt so, als ob die Coregamer auf dem Rückzug wären und keiner mehr wert auf aufwendige Blockbuster legt. Das ist eine dramatische Fehleinschätzung, wenn man dieses Feld NICHT durch die Augen eines Controllers (hier diesmal der Beruffsstand) sieht. Wer einmal auf der Gamescom war, weiß, dass es die "oldschool" Coregamer immer noch gibt und dieser auch bereit ist, einen Titel zum Vollpreis zu kaufen.
    Das Free-2-Play oder Micropayment-System hat so viele Nachteile, dass es den Rahmen hier sprengen würde, alle aufzuzählen. Nicht für den Entwickler, aber für den Konsumenten. Denn oft wird aus einem gratis Free-2-Play ein sogenanntes Pay-2-Win System.

    Ein Beispiel aus der "realen" Welt: Stellen Sie sich vor, dass Ihr Kontrahent beim Schach mit vier Damen spielen darf, weil er dem Veranstalter vorher offiziell 10 Euro ausgehändigt hat. Es ist für den "kostenlosen" Spieler deutlich schwerer bis unmöglich, seinen Kontrahenten zu besiegen. So werden alle indirekt dazu gezwungen, sich ein ähnliches Niveau zu erkaufen, um keine Nachteile zu haben.

    Der Clou: Durch Kleinstbeträge ist man am Ende des Tages meistens MEHR Geld los, als bei einem Vollpreisspiel, ohne dass der Entwickler sonderlichen Aufwand gehabt hätte, ein aufwendiges Spiel herzustellen. Die Qualität von F2P-Spielen ist meistens mehr als unterdruchschnittlich.
  6. #15

    Die Publisher aussterben...

    lassen. diese parasiten braucht kein mensch. die machen den vertrieb unnötig teuer und mindern die qualität der produkte, durch zeitlichen und kostendruck.

    die zukunft gehört crownfunding und humble-bundle.
  7. #16

    Bitte nicht so darstellen als ob AAA-Titel aussterben...

    @ twan: Ich stimme zu das das momentan noch zutrifft. Dennoch werden die Smartphone-Hersteller sehen welche Apps sich verkuafen wie warme Semmel. Spiele. Sony hat mit dem Xperia Play schon einen ersten versuch gewagt ein GamePad zu integrieren. Die Hersteller wissen das ihre Proidukte umso attraktiver sie sind umso mehr Apps sie anbieten können. Sie wissen sicherlich auch ddas es eine klare Attraktivität-Steigerung gäbe sollten sie es schaffen Blockbuster-Spiele anständig spielbar zu machen und zu einer ernstzunehmenden Konsole zu werden. Sag niemals nie , erst Recht nicht wenn die Technik sich so rasant entwickelt ;)
  8. #17

    Zitat von xyks Beitrag anzeigen
    @ twan: Ich stimme zu das das momentan noch zutrifft. Dennoch werden die Smartphone-Hersteller sehen welche Apps sich verkuafen wie warme Semmel. Spiele. Sony hat mit dem Xperia Play schon einen ersten versuch gewagt ein GamePad zu integrieren. Die Hersteller wissen das ihre Proidukte umso attraktiver sie sind umso mehr Apps sie anbieten können. Sie wissen sicherlich auch ddas es eine klare Attraktivität-Steigerung gäbe sollten sie es schaffen Blockbuster-Spiele anständig spielbar zu machen und zu einer ernstzunehmenden Konsole zu werden. Sag niemals nie , erst Recht nicht wenn die Technik sich so rasant entwickelt ;)
    Das Play hat ja nicht so eingeschlagen wie geplant, obwohl es das einzige Smartphone ist, auf dem man spielen kann.
    Sollte es sich durchsetzen, das jedes SP einen Hdmi Ausgang hat und sich Joypads über BT/Wlan koppeln lassen bin ich vlt bei ihnen.

    Obwohl selbst Top SPs immer noch keine ordentlichen Texturen usw zulassen.

    Solange sich keine AAA+ Games in 1080p mit 60 Fps per Schlautelefon auf dem TV darstellen lassen ist es für ernsthafte Gamer nichts.
  9. #18

    @xcounterzerox:

    @xcounterzerox: Genau, nebenbei gucken wir dann auch noch zu wie alle unsere geliebte Qualitäts-Franchises aussterben weil niemand mehr die immensen Entwicklungs- und Marketingkosten tragen kann. Sorry, aber der Post zeigt du hast 0 Ahnung vom Markt... Spiele haben in den letzten 3 Jahren generell aus zwei Gründen qualtitiv enorm zugelegt:
    1. Die Entwicklungsbudgets sind drastisch gestiegen. Das liegt daran das Spieler durch all die Spiele-Reviews sehr gut informiert werden. Um erfolgreich zu sein muss ein Spiel qualitativ hochwertig sein, und damit tuer zu entwickeln...
    2. Der Fokus nicht mehr auf neuen IPs sondern auf erfolgreichen IPs, die mit Sequels verbessert werden sollen(neben den Grund das finanzielle Risiko zu senken natürlich). Der Videospielemarkt ist ein Hit-Driven Markt, soll heißen eine kleine Anzahl von erfolgreichen Spielen erzielt den größten Teil der Erlöse des Martks. Es ist also verdammt teuer SPiele zu entwickeln und im Gegenzug ist das Risiko sehr hoch das es floppt. Das finanzielle Risiko ist riesig. Das Pubnlisher, die die Entwicklunh zahlen und damit das Risiko übernehmen, versuchen das in Grenzen zu halten ist wohl logisch. Schließlich sind es auch Unternehmen.... Immer dieses Publisher-Bashing von Leuten die Keine Ahnung haben. Hauptsache motzen....
  10. #19

    Online Spiele

    Hi Leute,

    also Online und Browser Spiele sind ja ganz nett. ABER man merkt schnell, dass alles auf ständiges Geldausgeben angelegt ist. Hier mal Extra-Optionen freischalten, dort ein paar "Rubine" kaufen und und und. Ohne diesen ganzen Online Zeugs hat man dann aber irgendwann überhaupt keinen Spielspaß mehr (wird nervig) oder man kommt einfach nicht mehr weiter.

    Erst mal sieht es so aus wie früher mit den Demoversionen. Man spielt ne Weile umsonst und dann muss man sich entscheiden ob man zahlen will oder es läßt. Soweit ist das ja ok. Aber früher musste man dann einmal zahlen um die Vollversion zu erwerben. Jetzt geht die Abzocke aber erst richtig los, teilweise monatliche Gebühren, dann wie oben gesagt notwendige Zusatzfeatures. Schon der Gruppendruck sorgt dafür, dass man sie früher oder später kauft.

    Also da lob ich mir Big-N Nintendo, die klare Aussage haben, dass sie zwar auch Download Spiele machen wollen, aber dass sie weiterhin familienfreundlich bleiben werden und für die Spiele keine kostenpflichtigen Zusatz Download Content anbieten werden. Hoffentlich bleiben sie dabei.

    Nintendo ist die weltbeste Spielefirma.


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