Viñales-Tal auf Kuba: Garten Eden mit Macken

APKarstberge im Nebel, bunte Häuschen mit Veranda und der beste Tabak Kubas: Das Viñales-Tal ist eins der schönsten Postkartenmotive des Landes. Doch wer sich aufmacht, den Westzipfel der Insel zu besuchen, lernt schnell die Tücken des sozialistischen Alltags kennen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...831968,00.html
  1. #1

    Kein Rindfleisch auf Kuba.

    Es gibt eben viele Touristen, welche nichts anderes im Sinn haben, als sich voll zu schlagen.
    Das Photo vom Swimming Pool wurde scheinbar um sechs Uhr morgens gemacht.
    Ich rate dem Reporter nach Las Vegas zu fahren, mal sehen ob ihm das Geld dazu reicht, um an einem schönen Ort, das Heist wenn er einen finden sollte,
    ein T Bone Steak zu bestellen.
    Wahrscheinlich könnte er sich dort nicht einmal die Langusten leisten, denn für
    Otto Normalverbraucher gibt es dort nur Junk-Food.
    Übrigens, die billigen Sitzbänke unserer Verkaufszentren kann mann sogar
    Weltweit wiederfinden, und das ohne Ausnahme.
    Klar die dienen nicht einmal zum Schaukeln .
  2. #2

    Was will der Autor mir sagen?

    Leider versteh ich die Intention des Autors nicht. Sollte man jetzt da hin fahren oder nicht? Ich würde keinem Menschen einen Tagesausflug nach von San Diego nach L.A. empfehlen, da die Anreise in keinem Fall für das entschädigt was man dort sieht. Die Anreise scheint doch ganz angenehm gewesen zu sein. Ich errinere mich ungerne an manche Route durch Laos oder Thailand, von Haiti ganz zu schweigen. Da wären mir ein Paar Rinder eine nette Abwechsung gewesen. Der Autor scheint nie aus seiner kleinen Vorstadt rausgekommen und ist somit nicht qualifiziert einen Reisebericht zu schreiben.
  3. #3

    Vinales

    [QUOTE=whitepeter;10979447]Leider versteh ich die Intention des Autors nicht. Sollte man jetzt da hin fahren oder nicht?

    Also wenn man schon in Vinales ist, sollte man höchstens einen Tag bleiben und dann nach Maria La Gorda oder Cabo de San Antonio weiterreisen! Nebst der Reise (die Touristen nehmen rapide ab!) ist vor allem der letzte Ort ist sehr empfehlenswert. Auf der Weltkarte findet man den entsprechenden Beitrag dazu
    Gruss
  4. #4

    Falsche Erwartungshaltung?

    Ja, das kubanische Straßennetz ist nicht mit dem deutschen vergleichbar. Ja, Armut ist ein verbreitetes Phänomen. Wenn für den Autoren das Minimum an akzeptablem Komfort ein deutscher InterCity ist, warum muss er dann ausgerechnet einen Reisebericht aus Kuba schreiben? Ich würde dem Schreiber empfehlen, einen Direktflug nach Valadero und ab ins 5 Sterne Luxusressort. Da gibt es zwar wenig Kuba, aber viel Komfort! Noch ein ernstgemeinter Tipp: Etwa eine Stunde von Vinales entfernt die Insel Cayo Levisa besuchen und ein paar Tage faulenzen. Und ich habe übrigens viele Nachtfahrten auf den "todbringenden" kubanischen Landstrassen unfallfrei überlebt.
  5. #5

    Sorry, lieber Autor,

    aber Kuba haben Sie wohl überhaupt nicht verstanden.
    Gott sei Dank ist es in dem abgebildeten Hotel so leer, das hat nämlich in Vinales nix zu suchen. Und für einen Tagesausflug ist das Tal schonmal gar nichts. Da bleiben Sie lieber ganz weg. Hier brauchen Sie mindestens 4 Tage, besser 1 Woche oder 2. Und nicht in einem Hotel, sondern in einem kubanischen Haushalt. Und dann treiben lassen. Und nicht irgendwelche "Sehenswürdigkeiten" abklappern. Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten sind solche, die im Grunde gar keine sind, z.B. mit einem Tabakfarmer schwatzen und mit ihm eine Selbstgedrehte rauchen. Am Ende nahm uns sogar ein Einheimischer mit zu einem (illegalen) Hahnenkampf. Der ist zwar grausam und ich brauche das nicht nochmal, aber das ist Kuba!
  6. #6

    Anankasmen...

    Zitat von goran666 Beitrag anzeigen
    Ja, das kubanische Straßennetz ist nicht mit dem deutschen vergleichbar. Ja, Armut ist ein verbreitetes Phänomen. Wenn für den Autoren das Minimum an akzeptablem Komfort ein deutscher InterCity ist, warum muss er dann ausgerechnet einen Reisebericht aus Kuba schreiben? Ich würde dem Schreiber empfehlen, einen Direktflug nach Valadero und ab ins 5 Sterne Luxusressort. Da gibt es zwar wenig Kuba, aber viel Komfort! Noch ein ernstgemeinter Tipp: Etwa eine Stunde von Vinales entfernt die Insel Cayo Levisa besuchen und ein paar Tage faulenzen. Und ich habe übrigens viele Nachtfahrten auf den "todbringenden" kubanischen Landstrassen unfallfrei überlebt.
    ...ich übrigens auch... -hat die Autorin eigentlich auch am Mittelmeer das Straßennetz mal benutzt? Ich sehe da wenig Unterschied. Immer wenn von Kuba, mit der niedrigsten Analphabetenrate und den besten Gesundheitsdaten ganz Mittel- und Südamerikas (Kuba liegt tatsächlich NICHT in Westeuropa) die Rede ist, muß quasi zwanghaft politische Kritik untergebracht werden, wo kämen wir denn da hin? Dass dann das Land immer mit den am höchsten entwickelten Ländern des Westens verglichen wird, spricht für sich selbst ;-) Nein, ein Direktflug nach Varadero wäre auch für die Katz, die Voreingenommenheit reist mit, Kuba ist für "Europe-in-24-hours" - Reisende ne Nummer zu groß. Auch würden die Zigarrenstummel am Strand dort vermutlich von der mangelnden ökologischen Einstellung der Regierung zeugen...
  7. #7

    Zitat von goran666 Beitrag anzeigen
    Ja, das kubanische Straßennetz ist nicht mit dem deutschen vergleichbar. Ja, Armut ist ein verbreitetes Phänomen. Wenn für den Autoren das Minimum an akzeptablem Komfort ein deutscher InterCity ist, warum muss er dann ausgerechnet einen Reisebericht aus Kuba schreiben? Ich .....
    Ich bezweifle dass Sie selber gefahren sind. Das Problem haben nicht Sie als Beifahrer im Auto sondern der überfahrene Kubaner und der Fahrer.
  8. #8

    Zitat von diathermie Beitrag anzeigen
    ...ich übrigens auch... -hat die Autorin eigentlich auch am Mittelmeer das Straßennetz mal benutzt? Ich sehe da wenig Unterschied. Immer wenn von Kuba, mit der niedrigsten Analphabetenrate und den besten Gesundheitsdaten ganz Mittel- und Südamerikas (Kuba liegt tatsächlich NICHT in Westeuropa) die Rede ist, muß quasi zwanghaft politische Kritik untergebracht werden, wo kämen wir denn da hin? Dass dann das Land immer mit den am höchsten entwickelten Ländern des Westens verglichen wird, spricht für sich selbst ;-) Nein, ein Direktflug nach Varadero wäre auch für die Katz, die Voreingenommenheit reist mit, Kuba ist für "Europe-in-24-hours" - Reisende ne Nummer zu groß. Auch würden die Zigarrenstummel am Strand dort vermutlich von der mangelnden ökologischen Einstellung der Regierung zeugen...
    Bezüglich der Bildung wäre es interessant wann Kuba sich PISA stellen würde. Viele der südamerikanischen Staaten wagen inzwischen den Vergleich.

    Und die "Gesundheitsdaten" sind 50 Jahre nach der Revolution nicht besser als vor der Revolution. Kuba lag damals nach Chile auf Platz 2 und hat zumindest in diesem Punkt nicht abgebaut.
  9. #9

    Wir hatten einen Mietwagen, natürlich ohne Fahrer...und haben trotzdem niemanden überfahren, auch nicht nachts. Geht natürlich nur, wenn man sich von deutschen Tempovorstellungen verabschiedet.