Forum: Blogs
Verzögerte Flughafeneröffnung in Berlin: "Es wird eng in Tegel"
dapdUm neun Monate verschiebt sich die Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg - die Verzögerung stellt alle Beteiligten vor massive Probleme. Bis Mitte März 2013 müssen die Flugpläne nun über die alten Airports abgewickelt werden. Dabei platzt Tegel schon jetzt aus allen Nähten.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...833705,00.html
- #1 17.05.2012 18:21 von
Berlin die scheiternde MEtropole
In Berlin klappt so Vieles nicht richtig. Dafür, daß sie so viel Bundesgeld bekommen, nehmen sie die Klappe ziemlich voll, gönnen sich politische Diskussionen und Strukturen, die man anderswo in der Republik als absurd abschaffen würde.
Die urbane Perle Tempelhof stillzulegen war nur ein Symbol für dieses Affentheater.
Wie lange noch will Berlin den Rest der Republik mit seinem Primaballerina Affentanz quälen ohne dafür eine Gegenleistung zu bieten.
In Berlin haben viele eine große Klappe, aber sonst nix. - #2 17.05.2012 18:53 von
Unglaublich
Nun
Dicke Ansage , Dicke Hose , wir können alles außer Flughafen .
Man muss sich das mal überlegen , so ein Groß Airport ist keine kleine Klitsche . Das ist wie ne Kleinstadt. Da hängen 1000sende andere Aktivitäten dran , von ganz klein bis ganz groß .
Komisch das es in anderen Städten fast reibungslos geklappt hat , und neben bei, über eine 2 Wöchige Verspätung hätte sich auch niemand groß aufgeregt !
Aber 1 Jahr Verspätung , das ist einmalig . Für eine Möchtegern Europäische Hauptstadt . - #3 17.05.2012 19:05 von
...
in der tat, für zahlreiche innerdeutsche flüge, aber auch solche nach brüssel, kopenhagen und stockholm etc. konnte man früher wunderbar auch in thf boarden und hätte dies jetzt natürlich auch wieder tun können.
aber wowereit, der grandiose ar-vorsitzenden-darsteller, musste seinerzeit ja den kommunisten, sorry, der pds, ein häppchen hinwerfen ("kein flugplatz für reiche") und tempelhof nicht nur schließen, sondern auch gleich noch genehmigungsrechtlich entwidmen.
da hilft es nichts, zu wissen, dass er sich heute am meisten über seine eigene dummheit ärgert ... - #4 17.05.2012 19:33 von
- #5 17.05.2012 20:44 von
Das krankt doch auch nur daran, dass weder die LH noch AB von SFX aus fliegen wollen. Sollte doch aber zumindest für einen Carrier ohne echte Statuskunden also AB kein Problem sein. Für die Lufthansa ist das natürlich n bisschen schwieriger...
- #6 17.05.2012 21:05 von
Tempelhof stillzulegen, war richtig. Ein popeliger Stadtflughafen... grauenhaft, viel zu teuer im Betrieb, der wertvolle Flächen beansprucht. Hätten Berlin den Flughafen Tempelhof beibehalten, dann hätten Sie gemeckert, dass sich Berlin solche Strukturen überhaupt leiste.
Berlin braucht bei seiner Größe einen gescheiten Flughafen. Tempelhof kann es nicht leisten. Tegel ist nicht ausbaufähig und schon lange am Limit. Man hat sich aus guten Gründen für Schönefeld entschieden. Der ist ausbaufähig, der Bahnanschluss ist topp und er ersetzt zwei Flughäfen: Tegel und Tempelhof. - #7 17.05.2012 21:48 von
Was soll an der Schliessung von Tempelhof schlecht sein? Flughäfen sollten raus aus der Stadt. Diese riesigen Gelände verschwenden Platz und locken Gefahren an. Der Flieger heute in München hätte durchaus beim Landeanflug auf Tempelhof sonstwo in berlin "landen" können.
Und dann: Ich will die Herren hier mal ein solches Grossprojekt wie Schönefeld planen sehen. Ich würde gar meinen, dass sich viele sogar beim Hundehüttenbau verschätzen werden. - #8 17.05.2012 22:32 von
Frontstadterinnerung
Erinnert sich noch jemand von den "alten" Westberlinern an die "Ich fliege nur von Tegel" Aufkleber?
Wer hätte gedacht, wie aktuell die heute sein könnten, wenn sie noch zu bekommen wären. - #9 18.05.2012 07:09 von
Nachtflugverbot
Wird jetzt für Tegel das Nachtflugverbot gelockert oder nicht? Dazu hat sich keiner bei der Pressekonferenz geäußert.
Mit welchem Grund sollen die Anwohner von Tegel das einfach so hinnehmen müssen? Das ist keine höhere Gewalt, sondern reine Schlamperei, die hätte verhindert werden können, wenn die Verzögerung rechtzeitig und nicht auf den letzten Drücker kommuniziert worden wäre.
Genauso wie Mehdorn und andere das Maul aufreißen nach Entschädigung - zum Großteil wohl berechtigt - kann man auch von den Anwohnern nicht selbstverständlich erwarten, dass die das einfach hinnehmen, wenn womöglich bis 23 Uhr oder ab 5 geflogen wird.
Das war im Fall der Aschewolke, als schon mal gelockert wurde, in Ordnung. Weil kurz und weil vor allem wirklich höhere Gewalt. Aber hier gibt es keinen plausiblen Grund, warum Anwohner die Suppe einfach so auslöffeln sollen, die schlamperte Manager und ein schnarchender Aufsichtsrat verbockt haben.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

