wie sich manche hier durch diese, wie ich finde guten Artikel (der mal zum Nachdenken anregen soll) angegriffen fühlen.
Kein Grund allerdings den Autor zu beleidigen, es ist seine Meingung und kein Gesetzestext für den man ihn anklagen muss, konstruktive Kritik ok, aber als "dumpfbackig" muss man seine Artikel ja auch nicht gleich bezeichnen. Ein bisschen Anstand und höfliche Umgangsformen schaden nicht.
Mich wundert es auch, wo zum Teil die enorme Fachkompetenz einiger Foristen herkommt? Schneiden sie sich jeden Artikel aus der Zeitung aus, haben mehrere Tageszeitungen zur Hand und jetzt alles schwarz auf weis vor ihnen liegen? Um jetzt mit einer zum Teil selbstherrlichen Gewissheit sagen zu können, dass der Autor (und Leute die ebenfalls auch auf einen vorsichtigeren Umgang mit Zitaten hinweisen) im Unrecht sind? Ich kann es nicht, ich lese die Süddeutsche, die Zeit und Spiegel-Online regelmäßig, mehr Zeit bleibt mir neben Beruf und Promotion nicht, auch vertraue ich auf den Wahrheitsgehalt und prüfe definitiv nicht die Quellen nach (nur vereinzelt)...nehme aber auch nicht alles für bare Münze und hinterfrage durchaus kritisch, bilde mir meine eigene Meinung.
Manche Kritikpunkte verstehe ich einfach nicht (muss ich auch nicht..jeder kann das denken was er will und auch zu dieser Meinung stehen, nur sollte sie in angemessenem Rahmen daherkommen und nicht als die einzige "Richtige" hingestellt werden...
Ein paar Beispiele...wieso ist Gaucks DDR Vergangenheit ein Hinderungsgrund, Merkels DDR Vergangenheit hat keinen Aufschei heraufbeschworen...? Kritik an der Umsetztung der Occupy Bewegung und Kritik an der Bewegung selbst finde ich einen großen Unterschied (zum Beispiel befürworte ich Greenpeace und deren Ziele, allerdings halte ich es für keinen guten Weg mit nem gelben Anzug durchs Maisfeld zu hüpfen oder ähnlich Aktionen , die die eigentlichen Ziele ins lächerliche ziehen, und somit Ernsthaftigkeit abgesprochen wird). Zur Meinungs zur Vorratsdatenspeicherung kann ich keine Meinung abgeben, das hab ich nur in den letzten Tagen mitbekommen und nicht aktuell seine damaligen Äußerungen verfolgt, ebenfalls weis ich nichts zu seinen Äußerungen zu S21...und Mut kann man vielen Zusprechen ohne deren Meinung zu vertreten. Würde man jedes Wort das Politiker von sich geben so auf die Goldwaage legen und sich empören, hätten wir nicht Jahr für Jahr die gleichen "Nasen" an der Spitze...Zum Teil gute Ideen bis die an die Macht kommen und dann geht es nur um den Erhalt dieser Macht, dieses System wird parteiübergreifend bis zur Perfektion praktiziert.
Schaltet euren Verstand ein, hinterfragt Meinungen kritisch (auch die eigene) und gebt andern auch die Chance auf Lernfährigkeit (sollte Herr Gauck wirklich einige sehr kontroverse Meinungen vertreten, so halte ich ihn für intelligent genug auch diese während seiner Amtszeit zu prüfen und dazu zu lernen...und diese Zeit/Möglichkeit sollte man ihm auch geben und nicht vorverurteilen).
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