Frankreich und Griechenland werden es der deutschen Kanzlerin jetzt zeigen, wie alternativlos Ihre Politik wirklich ist.
REUTERSDer Wahlausgang in Frankreich und Griechenland sorgt für Unruhe an den Finanzmärkten: Der Euro ist im asiatischen Handel unter die Marke von 1,30 Dollar gefallen. Anleger halten den europäischen Sparkurs für gefährdet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831688,00.html
Frankreich und Griechenland werden es der deutschen Kanzlerin jetzt zeigen, wie alternativlos Ihre Politik wirklich ist.
Es ist mir langsam völlig egal, wie Börsen und Märkte auf Wahlergebnisse reagieren.
Der Souverän ist das Volk, und die Finanzwirtschaft hat sich mit derem Votum zu arrangieren.
Die kleinen versteckten Andeutungen, die man immer wieder hört, mit dem Hinterton "Wählt bitte so, daß die Märkte nicht verunsichert werden" sind abscheulich.
Ist uns wirtschaftliche Properität im Zweifel wichtiger als Demokratie?
Mir nicht!
Nachdem der Aktienmarkt und die Goldspekulation nichts mehr hergeben, werden jetzt eben wieder die Devisen unter die Fittiche der Raffzähne und Gauner, also Anleger, genommen. Das einzige was die halten sind 3 ccm Gehirn wenn sie mal schnell..... na, sie wissen schon!
Sobald diese abartige Spekulatin per Gesetz abgeschafft ist, haben wir wieder normale Verhältnisse auf den Märkten. Wo Werte sich wieder gesund entwickeln!
Und was sagt uns das jetzt? Wie lange wird es wohl dauern, bis die "Verunsicherung" der Anleger in der Realpolitik spürbar wird! Die Finanzwirtschaft treibt die Politik in die Richtung, in die sie möchte (abgesehen davon scheint sie noch nichtmal zu wissen, wohin sie will).
Aber nein, wir leben nicht in einer Diktatur! Es wird ja gewählt, da geht sowas doch gar nicht!
Das wird die Finanzwirtschaft sicherlich auch. Etwas anderes bleibt ihr doch garnicht übrig.
Nur: Wenn der Souverän über seine gewählte Regierung nach immer mehr Geld und damit Schulden schreit, begibt er sich automatisch in die Hände der Finanzwirtschaft bzw. Märkte. Daher ist es für die Staaten besser, sich weniger Geld von der Finazwirtschaft zu pumpen. Das verringert dann auch die Abhängigkeit von 'den Märkten'.
...den "die Märkte" und "die Börsen" bestimmen auch über Ihr persönliches Wohlergehen.
Politik auch demokratische produziert nichts.
Politik auch demokratische schafft keine Arbeitsplätze.
Politik auch demokratische zahlt keine Steuern - die gibt nur Geld aus.
Die Reaktion der Märkte ist also wichtig !