Verunreinigtes Essen: Tausende Kinder leiden an Magen-Darm-Infekt

DPAMagenschmerzen und Brechdurchfall: Mehrere tausend Kinder und Jugendliche sind an Magen-Darm-Beschwerden erkrankt. Auslöser soll mit Keimen verunreinigtes Schulessen von einem Rüsselsheimer Lieferanten sein. Die Gesundheitsbehörden fahnden nach dem Erreger.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-858448.html
  1. #1

    billig, billiger, aber für unsere Kinder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Magenschmerzen und Brechdurchfall: Mehrere tausend Kinder und Jugendliche sind an Magen-Darm-Beschwerden erkrankt. Auslöser soll mit Keimen verunreinigtes Schulessen von einem Rüsselsheimer Lieferanten sein. Die Gesundheitsbehörden fahnden nach dem Erreger.

    Verunreinigtes Schulessen: Tausende Kinder leiden an Magen-Darm-Infekt - SPIEGEL ONLINE
    immer noch gut genug.
    Aber Tagesmüttern das Leben schwer machen.
  2. #2

    Wer ist der Verursacher?

    Nach meinem Verständnis gehört es zu den Minimalanforderungen an Journalismus, hier nach dem Lieferanten zu recherchieren und ihn zu benennen, wenn schon das RKI nicht damit herausrückt - was an sich schon ein Skandal ist. Damit wäre der Lieferant gezwungen, exakt zu benennen, welche Gerichte / Chargen / Kunden von ihm betroffen sind, und die Schulen beziehungsweise Eltern könnten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Es geht mir nicht um Schuldzuweisungen oder Panikmache, sondern um mein Recht, in Fragen, die meine Gesundheit oder die meiner Kinder betreffen, umfassend informiert zu werden.

    Wenn VW eine Rückrufaktion durchführt, schreiben die Zeitungen ja auch nicht von einem "großen niedersächsischen Autmobilhersteller".
  3. #3

    von global zu local, von Groß- zu Kleinküche

    Da wird der Kram aus Israel, Neuseeland, Portugal, Spanien zu uns durch die Welt gekarrt, in Großküchen verteilt, vermeintlich industriell sauber zubereitet und trotzdem ist diese Art der LEBENsmittelaufbereitung geeignet, Leben zu nehmen. Hier sollte eine ganze Gesellschaft ihr Konsumverhalten überdenken, anstelle ganzjährig irgendwelches Zeug zu kaufen und zu essen, das unter normalen Bedingungen zu einer solchen Zeit überhaupt nicht existieren würde - und wundert sich dann, wenn Kinder davon krank werden - und nicht nur die...
  4. #4

    Der Name ist genannt

    Zitat von Alfons Emsig Beitrag anzeigen
    ...

    Wenn VW eine Rückrufaktion durchführt, schreiben die Zeitungen ja auch nicht von einem "großen niedersächsischen Autmobilhersteller".
    Das Unternehmen ist klar benannt und unter anderem auch Lieferant der Schule meiner Tochter, die sich die ganze Nacht die Seele aus dem Leib gekotzt hat. Ich vermute eine sehr hohe Dunkelziffer. Wir zum Beispiel waren noch nicht beim Arzt, keine Ahnung, wie ich meine Tochter da hin kriegen soll.

    Ich hoffe, wie der Hersteller, dass es allen Kindern schnell wieder besser geht.
  5. #5

    Zitat von Alfons Emsig Beitrag anzeigen
    Nach meinem Verständnis gehört es zu den Minimalanforderungen an Journalismus, hier nach dem Lieferanten zu recherchieren und ihn zu benennen, wenn schon das RKI nicht damit herausrückt - was an sich schon ein Skandal ist. Damit wäre der Lieferant gezwungen, exakt zu benennen, welche Gerichte / Chargen / Kunden von ihm betroffen sind, und die Schulen beziehungsweise Eltern könnten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Es geht mir nicht um Schuldzuweisungen oder Panikmache, sondern um mein Recht, in Fragen, die meine Gesundheit oder die meiner Kinder betreffen, umfassend informiert zu werden.

    Wenn VW eine Rückrufaktion durchführt, schreiben die Zeitungen ja auch nicht von einem "großen niedersächsischen Autmobilhersteller".
    Wieso, steht doch im Artikel. Noch mal lesen, bitte.
  6. #6

    Zitat von BigRick1407 Beitrag anzeigen
    Wir zum Beispiel waren noch nicht beim Arzt, keine Ahnung, wie ich meine Tochter da hin kriegen soll.

    Ich hoffe, wie der Hersteller, dass es allen Kindern schnell wieder besser geht.
    Auch wenn es nach übertriebener Vorsicht klingt: rufen Sie die 112 an. Falls Sie Schadenersatzansprüche geltend machen wollen, sollte die Krankheit ihrer Tochter von einem Arzt dokumentiert sein.
    Ja, ich hoffe auch, dass alle Kinder wieder gesund werden und keine Todesfälle zu beklagen sein werden!
  7. #7

    Sorry ...

    Zitat von alexausroßlau Beitrag anzeigen
    Wieso, steht doch im Artikel. Noch mal lesen, bitte.
    ... anscheinend überlesen - danke! Obwohl ich einigermaßen sicher bin, dass er in der von mir kommentierten Fassung noch nicht erwähnt war. Seis drum. Der Hersteller streitet ohnehin alles ab. Da müsste jetzt das RKI für Klarheit sorgen, meine ich. Oder eben findige Journalisten ...
  8. #8

    Keine Sorge...

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Auch wenn es nach übertriebener Vorsicht klingt: rufen Sie die 112 an. Falls Sie Schadenersatzansprüche geltend machen wollen, sollte die Krankheit ihrer Tochter von einem Arzt dokumentiert sein.
    Ja, ich hoffe auch, dass alle Kinder wieder gesund werden und keine Todesfälle zu beklagen sein werden!
    ...der kassenärztliche Notdienst ist hierher unterwegs. Allerdings ist mit langen Wartezeiten zu rechnen, da gibts grad ne richtige Schwemme. Ich hoffe, er kann mir genauer sagen, ob sie ins Krankenhaus muss, oder nicht.

    Danke trotzdem für die Sorge.
  9. #9

    In der "guten alten Zeit"......

    .......als die intakte Familie Standard war und man von einem Vollzeitgehalt selbige auch ernähren konnte, da hat die Mutter für die Kinder gekocht - jeden Tag frisch, mit lokalen Produkten.
    Da wären "tausende Erkrankte" nicht denkbar gewesen.
    Darf man sowas noch sagen, oder bleibt es als politisch inkorrekt schon in der Zensur hängen?