Verunglimpfung: Wulff verzichtet auf Strafverfolgung

Der für Mittwoch angesetzte Prozess um Verunglimpfung des Bundespräsidenten fällt überraschend aus.*Christian Wulff nahm die Entschuldigung des Angeklagten aus Sachsen an. Damit ist die Sache aber noch nicht erledigt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...808374,00.html
  1. #30

    Das ist ja toll.

    Zitat von Phallus_Dei Beitrag anzeigen
    Ist es wirklich so schwer, einfach mal wulff +hitlergruß in die Google-Bildersuche einzugeben?
    Das ist der Aufreger?
    Nun, für mich ist zumindest keine offensichtliche Bildmanipulation erkennbar. Das würde bedeuten, da hat einfach jemand im genau Richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt.
    Dass es dann aufgrund der Körper- /Armhaltung gehässige Kommentare gibt, versteht sich da ja wohl von selbst (auch wenn diese Pose aus dem Zusammenhang gerissen ist).

    Jetzt bin ich mir Sicher, Herr Wulff ist eine kleinkarrierte Mimose.
    Mit seinen anderen Attributen (Selbstdarsteller, Täuscher, Lügner) beschädigt er das Amt des BP mittlerweile stärker, als der Springer Verlag und alle Karrikarturisten zusammen.
    Der Mann muss weg. Er arbeitet nicht zufällig auch noch gerade an einer Doktorarbeit?
  2. #31

    off Topic

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Erstens: Deutschland ist hoffentlich immer noch ein laizistischer Staat und eben nicht christlich-abendländisch geprägt, so wie es das Grundgesetz sieht.
    Das ändert nichts daran, dass die Bevölkerung in Deutschland überwiegend nicht dem islamischen Wertekanon anhängt, sondern eher christlich geprägt ist.
    Prägung hat in diesem Zusammenhang nichts damit zu tun, ob Deutschland eine christliche, laizistische oder säkulare Verfassung hat (bzw. haben sollte).

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Ein Großteil der von Ihnen reklamierten "christlichen" Prägung des Abendlandes geht auf eben jene muslimische Okkupation zurück.
    Die Deutsche Kultur unterscheidet sich schon auch ein wenig von der spanischen...

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Was auf den ersten Blick paradox klingt ist es nicht. Zur damaligen Zeit war es "Mode" dass wir Abendländer unsere eigene Kultur zerstörten, sie buchstäblich auf dem Scheiterhaufen verbrannten. Vermutlich gut die Hälfte des abendländischen Wissens der damaligen Zeit überlebte nur in Klöstern die dem Machtbereich der katholischen Kirche entzogen waren. Die Muslime achteten das dortige Wissen und verbrannten es nicht, sie fügten es einfach ihrem eigenen hinzu - und ihr eigenes zu unserem. Damals waren die viel moderner als wir.
    Richtig, das betrifft aber, wie Sie schon schrieben, das Wissen, nicht so sehr Kultur, Traditon und Kunst/Musik.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Gut, heute ist es anders rum.
    Traurig, aber leider viel zu oft wahr.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Der Islam gehört zu Deutschland, einfach weil er hier (auch) stattfindet.
    Rechtsextremismus findet auch die Deutschland statt. Ich würde mich aber hüten, zu behaupten, er gehöre zu Deutschland.
    Ich weiß, der war jetzt etwas überzogen.
    Meiner Meinung nach hat sich der Staat mit allen Gleiderungen und Ämtern aus dem Thema Religion herauszuhalten. Seine Aufgabe ist es, Religionsfreiheit zu garantieren und durchzusetzten, soweit dadurch keine anderen Grundrechte (besonders die Unversehrtheit von Leib und Leben, Würde des Menschen) beeinträchtigt oder verletzt werden.


    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Bekanntlich liegt die größte Stadt der Türkei in Deutschland. Dass der Islam zur Türkei gehört anerkennen Sie doch hoffentlich?
    Ja , erkenne ich vorbehaltlos an. Aber was kann Berlin dafür, dass es in der Türkei nur eine Großstadt gibt?


    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Religion ist die Privatsache der Menschen die hier leben. Und hier leben nun einmal Menschen aller Weltreligionen...
    Die genauso ein Teil des Lebens in Deutschland sind, aber genausowenig bzw. genausgut "zu Deutschland dazgehören" wie der Islam. Hier einer Religion eine öffentlich propagierete Sonderstellung einzuräumen war unagebracht und unangemessen.

    Zwar ist nicht die Mehrheit der Moslems Terroristen, aber die Mehrheit der Terroriste sind Moslems (zumindest in den letzten Jahren, in der öffentlichen Wahrnehmung).


    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Israel hängt in noch viel stärkerem Maße von muslimischen Gastarbeitern ab als Deutschland. Die Palästinenser kann man nämlich noch viel "besser" ausbeuten, weil sie fast rechtlos sind.
    Und trotzdem wäre es wohl schon fast suizidal, wenn ein Israeli in seinem Land behaupten würde, der Islam gehört zu Israel dazu.