Forum


 

Verteidigungsbündnis Nato: US-Denkfabrik kritisiert Merkels Außenpolitik

DPADie Bundesrepublik ist Europas Zugpferd in der Euro-Krise. Doch was ist mit seiner strategischen Rolle in der Welt? Vor dem Nato-Gipfel in Chicago geißelt eine prominente US-Denkfabrik die Deutschen als schwach und sieht darin eine Gefahr für das ganze Bündnis.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833688,00.html
  1. #100

    Nato

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesrepublik ist Europas Zugpferd in der Euro-Krise. Doch was ist mit seiner strategischen Rolle in der Welt? Vor dem Nato-Gipfel in Chicago geißelt eine prominente US-Denkfabrik die Deutschen als schwach und sieht darin eine Gefahr für das ganze Bündnis.

    Studie rügt Deutschland vor Nato-Gipfel für fehlendes Engagement - SPIEGEL ONLINE
    Was genau hat die NATO seit 1990 mit einem Verteidigungsbündnis zutun?
    Danke für die Aufklärung
  2. #101

    Zitat von carahyba Beitrag anzeigen
    Wer sollte uns angreifen, Jugoslawien, Libyen, Syrien oder der Iran. Nicht wir brauchen die NATO, vielmehr die USA=NATO braucht Deutschland um ihre Konflikte in aller Welt militärisch und politisch abzusichern. Unsere Freiheit wird weder am Hindukusch noch im Irak, Libyen, Syrien, Kongo, Elfenbeiküsten noch in Venezuela verteidigt. Die Konflikte dienen der Vormachtstellung der USA um ihre geopolitischen Ziele umzusetzen, den Dollar als Weltwährung im Rohstoffhandel abzusichern. Hiermit finanziert die USA einen beträchtlichen Teil ihres Handelsdefizites. Das wird aber bald ein Ende haben, dann brauchen wir auch Schutzschilde in Mittel-Europa, die gegen Russland gerichtet sind, natürlich nur gegen iranische Raketen.
    Seit 1945 gabs auch lange keinen Angriff gegen die USA. 2001 war es dann unerwarteter Weise doch so. Außerdem gehts bei der NATO mehr um unsere Verantwortung für die Welt. Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt, nur leider scheiterts an der Umsetzung. In Libyen und yrien ging und geht es um den Schutz der Menschen, ähnlich im Kongo. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen diesen Konflikten und den wirtschaftlichen Interessen der USA. Bitte klären sie mich auf. Der Dollar ist als Weltwährung übrigens sowieso nicht zu halten. Und durch Kriege wird das nur noch viel schwerer.
  3. #102

    In Fabriken wird produziert und nicht gedacht

    "Deutschlands Entscheidung, sich nicht an dem Nato-Einsatz gegen Libyen zu beteiligen und Seite an Seite mit Russland und China im Uno-Sicherheitsrat gegen die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien zu stehen, war ein schwerer Fehler."
    1. Es war kein "Einsatz gegen Libyen" sondern ein Vernichtungskrieg gegen die libysche Staatsführung.
    2. Deutschland stand (steht) nicht gegen die Möchtegerngroßmächte F & GB sowie den USA, sondern hat sich enthalten. Mit dieser Entscheidung war und bin ich auch einverstanden.
    -Falls es jemanden interessiert, hier meine Begründung.
    - Stand die Schweiz etwa auf der Seite Nazi-Deutschlands, nur weil sie sich im II. Weltkrieg, der Teilnahme auf Seiten der Alliierten enthalten hat?
    Das ernüchternde Resultat: Die Transatlantiker in der US-Hauptstadt fürchten um Deutschlands Bande mit Amerika. Dazu passt eine Umfrage, die das Fachmagazin "Foreign Policy" gerade unter Dutzenden Experten in Europa und den USA über die Zukunft der Nato erstellt hat.
    Aha, die Experten.
    Und gleich Dutzende!
    Die ruhmreiche amerikanische Zivilisation wendet sich ´gen Westen den pazifischen Raum und damit neuen Märkten zu und wir sollen ihr im Osten, sprich Europa, den Rücken freihalten?
    Da, wo die neuen Märkte sind oder entstehen, muss auch Deutschland seine wirtschaftliche Aufmerksamkeit fokussieren. Das ist ein Wirtschaftskrieg, den die USA, mit GB im Schlepptau, und der NATO als politische Gehhilfe auch militärisch führen [wollen], und wer die Hände in den Schoss legt verliert. Wenn die US-Boys & Girls ihre Wirtschaft mit Kriege fördern wollen, bitte. Deutschland vermittelt Wissen und das ist bei Weitem der zivilisiertere und friedlichere Weg.
    Gegen wen oder was sollen eigentlich die mit Billionen Euronen oder Petrodollars aufrechterhaltenen Militärs antreten? Das ist ja geradezu grotesk, wieviele finanzielle Resourcen durch den militär-industriellen Komplex gebunden werden.
    Wie gesagt: In Fabriken wird produziert und, jedenfalls dieser ThinkTank (? &/$§!"§$%& ?)
    hat nur eines im Visier: Die Produktion in den Kriegsfabriken anzukurbeln.
    MfG beggars banquet.
  4. #103

    Hoppla,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesrepublik ist Europas Zugpferd in der Euro-Krise. Doch was ist mit seiner strategischen Rolle in der Welt? Vor dem Nato-Gipfel in Chicago geißelt eine prominente US-Denkfabrik die Deutschen als schwach und sieht darin eine Gefahr für das ganze Bündnis.

    Studie rügt Deutschland vor Nato-Gipfel für fehlendes Engagement - SPIEGEL ONLINE
    nachdem Deutschland den WWII verloren und das Land restlos von den Siegermächten ausgeplündert wurde, gab man uns, der Amerikaner ein Hundertstel wieder zurück, 1948 in Form eines Plans.

    Die Marshallplanhilfe, US$ 1,3 Milliarden.

    In Westdeutschland wurde uns schon in der Schule eingebläut, wie großzügig die Siegermächte/der Amerikaner zu uns ist und nach dem Mauerfall, wurde Deutschland wegen seiner Wirtschaftskraft von den Franzosen und seinem schwachen FRANC erpresst, für die Einheitswährung EURO.

    Deutschland wollte seine Mark behalten! Erinnern wir uns, wie unsere Politikerchen uns die hervorragenden Vorteile des EURO verkauften und heute, wo stehen wir heute?

    Siebenundsechzig Jahre nach Kriegsende, leben wir noch immer nicht in einem souveränen Staat. d.h. wir haben keine unabhängige Herrschafts- und Entscheidungsgewalt.

    Dann macht mal Frau Merkel noch vor dem Nato-Gipfel in Chicago klar, wo lang der Hase zu laufen hat.
  5. #104

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesrepublik ist Europas Zugpferd in der Euro-Krise. Doch was ist mit seiner strategischen Rolle in der Welt? Vor dem Nato-Gipfel in Chicago geißelt eine prominente US-Denkfabrik die Deutschen als schwach und sieht darin eine Gefahr für das ganze Bündnis.

    Studie rügt Deutschland vor Nato-Gipfel für fehlendes Engagement - SPIEGEL ONLINE
    Think-Tanks haben mal garnix zu melden, wer solchen Lobbyverbänden (e.V.) auch nur ein ehrliches Wort zutraut, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Think-Tanks sind professionelle Manipulierer für die eigene Kasse, bezahlte Lügner, Betrüger, Populisten, Agitatoren durch und durch schäbig. Man kann die ohne schlechtes Gewissen neben Scientologie aufzählen - nur das sie sich nicht um Individuen "kümmern" sondern um Staaten.

    Und die Nato, ehrlicherweise halte ich die NATO für am Untergehen, die Nato ist sowas wie das römische Imperium, die USA als Rom-Ersatz diktiert höfflichst wo es lang geht und nimmt sich Technologie, Geld und vorallem Truppen wie sie sie benötigen.
    Was man ja gerade bemängelt...
    Mittlerweile zerbröselt die NATO genauso wie Rom, in arroganz, dekadenz und korruption - zielsicher das Volk ausbeutend, die Eliten "voll" machend in die handlungsunfähig machende Pleite.
  6. #105

    optional

    Wenn man sich überlegt, dass hierzulande selbst links- und rechtsradikale Parteien fordern, das Engagement für die NATO zurückzufahren (oder sogar auszutreten), dann ist klar, dass es in Deutschland nicht einmal an den Rändern Zustimmung zu einer erhöhten Beteiligung am Verteidigungsbündnis gibt. Eine breite Strömung von links bis rechts findet sich in seltener Einigkeit zusammen, WENIGER für die NATO zu tun. Aus den verschiedensten Gründen, aber dennoch.

    Das hat sich die NATO freilich auch selbst zuzuschreiben. Wieso um alles in der Welt soll man irgendwo Bomben fallen lassen, wenn einem der lokale Herrscher nicht passt? Am besten noch ohne genauen Plan, was danach passiert? Die NATO war einmal ein VERTEIDIGUNGS-Bündnis, und als solche hat sie nach wie vor Berechtigung. Aber seitdem man alle paar Jahre irgendwelche schlecht bis gar nicht legitimierten Angriffskriege führt, stellt man sich hierzulande die Frage, warum bitte Deutschland da mitmachen sollte? Wir haben den Mist früher lange genug gemacht. Nicht nur den Zweiten Weltkrieg, auch zuvor schon haben Deutsche Soldaten auf der ganzen Welt für den "Platz an der Sonne" gekämpft und getötet. Seien wir doch froh, dass die Deutschen heutzutage diese Art der "Diplomatie" nicht mehr wollen. Der Versuch, an die alten Instinkte zu appellieren ("Deutschlands Bedeutung in der Welt"... blabla...), funktioniert nicht mehr.

    Vor 60 Jahren haben sich die betreffenden Länder übrigens noch gewünscht, die Deutschen würden so denken wie sie es heute tun.
  7. #106

    Denkfabriken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesrepublik ist Europas Zugpferd in der Euro-Krise. Doch was ist mit seiner strategischen Rolle in der Welt? Vor dem Nato-Gipfel in Chicago geißelt eine prominente US-Denkfabrik die Deutschen als schwach und sieht darin eine Gefahr für das ganze Bündnis.

    Studie rügt Deutschland vor Nato-Gipfel für fehlendes Engagement - SPIEGEL ONLINE
    Denkfabriken?
    Ob es da auch Kritische und Querdenker gibt?
    Vermute nein den die ,,Denker,,werden sich wohl kaum die eigene zurechtgelegt ,,Denke,, kaputdenken lassen.
    Solche ,,Denkfabriken,,machen nur Sinn wenn sie in jeder beziehung in alle Richtungen offen und im Dialog völlig offen und lernfähig sind. Na ja für sowas gibt es wohl kaum von wem auch immer Geld.
  8. #107

    Zitat von doofundick Beitrag anzeigen
    Jugoslawien war eindeutig ein Erfolg. Die Serben hätten ohne das Eingreifen der NATO eine Katastrophe angerichtet.
    Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass der Krieg nicht erst die Grundlage für eine zukünftige Katastrofe ist?
    Solche Erignisse kann man erst nach einer gewissen Zeit richtig bewerten. Im Moment sieht es so aus:

    Medwedew: Übereilte Kriegseinsätze in fremden Staaten könnten zu Atomkrieg führen MEHR

    Medwedew: Übereilte Kriegseinsätze in fremden Staaten könnten zu Atomkrieg führen MEHR | Politik | RIA Novosti
  9. #108

    Think Tank made in China.

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Im Englischen heisst es "think tank", was schwer zu uebersetzen ist.
    Mit "Fabrik " hat es weniger zu tun, eher mit einem Aquarium.
    Aber davon abgesehen, wollen Sie hier zwei Dinge vergleichen, die nicht zu vergleichen sind. Die USA zahlen laut Artikel zur Zeit 75% der Kosten fuer die NATO; das ist natuerlich ein sehr ungleiches Verhaeltnis. Sparen auf Kosten Anderer ist kein Verdienst.
    Die USA können vernünftiger Weise die Auflösung der NATO beantragen.
    Das spart sehr sehr viel Geld!
    Russland hat schon lange kein Warschauer Pakt mehr und spart viel Geld.
    Wer will schon, die strategisch als Insel zu betrachten USA militärisch angreifen wollen?
    Dieses Land ist einfach mit Geld zu besiegen.
    Think Tank made in China.
  10. #109

    Fakten

    Zitat von St.McK. Beitrag anzeigen
    Think-Tanks haben mal garnix zu melden, wer solchen Lobbyverbänden (e.V.) auch nur ein ehrliches Wort zutraut, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Think-Tanks sind professionelle Manipulierer für die eigene Kasse, bezahlte Lügner, Betrüger, Populisten, Agitatoren durch und durch schäbig. Man kann die ohne schlechtes Gewissen neben Scientologie aufzählen - nur das sie sich nicht um Individuen "kümmern" sondern um Staaten.

    Und die Nato, ehrlicherweise halte ich die NATO für am Untergehen, die Nato ist sowas wie das römische Imperium, die USA als Rom-Ersatz diktiert höfflichst wo es lang geht und nimmt sich Technologie, Geld und vorallem Truppen wie sie sie benötigen.
    Was man ja gerade bemängelt...
    Mittlerweile zerbröselt die NATO genauso wie Rom, in arroganz, dekadenz und korruption - zielsicher das Volk ausbeutend, die Eliten "voll" machend in die handlungsunfähig machende Pleite.
    Genau das sind die kaum zu übersehenden Fakten.


TOP



TOP