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Verstöße bei Organvergabe: Konsequenzen für Münchner Klinik

DPAGefälschte Patientendaten, unrechtmäßige Organvergaben: Am Klinikum der TU München verlieren die Chirurgen die Verantwortung für die Transplantationsmedizin. Ein eigenes Zentrum soll nach Unregelmäßigkeiten einen Neuanfang ermöglichen. Kritikern geht das nicht weit genug.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-860024.html
  1. #1

    Gespendete Organe werden verscheuert wie Altkleider

    Immer mehr zeigt sich , es geht um Geld, um viel Geld.
    Der Vergleich mit Altkleidern drängt sich da regelrecht auf. Organe , die gespendet werden , finden Absatz , da es genug Leute mit Geld gibt , die diese dann kaufen , und die Ärzte die an die Organe rankommen , verkaufen sie an den Meistbietenden. Kontrollen sind nur kurzzeitig wirksam , dann siegt die Geldgier der Kontrolleure und es geht von vorn los.
  2. #2

    Zitat von fragel Beitrag anzeigen
    Immer mehr zeigt sich , es geht um Geld, um viel Geld.
    Der Vergleich mit Altkleidern drängt sich da regelrecht auf. Organe , die gespendet werden , finden Absatz , da es genug Leute mit Geld gibt , die diese dann kaufen ,
    Also in Anbetracht dieser kriminellen Machenschaften ist Kritik sicher angebracht. Man sollte aber nicht anfangen berechtigte Kritik durch unbelegte Behauptungen zu verzerren.
    Es geht um eine Handvoll Organe, von hunderten die in dem Zeitraum verpflanzt wurden. Dass Geld geflossen ist, wurde bei keinem der aktuellen Skandale gezeigt. Natürlich bekamen manche Operateure Prämien für viele OPs, das muss man kritisieren.
    Aber bisher gibts keinen Hinweis auf Organkauf.
    und die Ärzte die an die Organe rankommen , verkaufen sie an den Meistbietenden.
    Das ist nun völliger Quatsch. Ein Patient wird für hirntot erklärt und erst dann dürfen wir die Angehörigen fragen ob er Organe spenden wollte. Bis dahin wissen wir das gar nicht. Nur ein Teil der Menschen stimmt zu. Erst dann wird festgelegt zu welchem Patienten die Organe passen würden.
    Der Arzt der einen Patienten für hirntot erklärt weiß weder ob er Spender wird, noch weiß er zu welchem Patienten die Organe gehen. In den meisten Fällen gehen sie zu Patienten in anderen Kliniken.
    Ihre Behauptung dass man Organe verkaufen würde, ist völlig abseits jeglicher Realität, und funktioniert auch gar nicht.
    Kontrollen sind nur kurzzeitig wirksam , dann siegt die Geldgier der Kontrolleure und es geht von vorn los.
    Achso, gäbe es keine Aufdeckung von kriminellen Machenschaften, würden sie keine Kritik äußern, und wenn solche Machenschaften aufgedeckt werden, ist das für sie ein Hinweis, dass Kontrollen nicht funktionieren?

    Die Kontrollen sind doch offenbar ok, es werden kriminelle Aktivitäten aufgedeckt.
    Die Konsequenzen könnten sicher noch härter ausfallen. Dass man der Klinik verbietet für mehrere Jahre Organe einzupflanzen, und nicht dass das nur an andere Ärzte übertragen wird.

    Selbst wenn meine Organe über dunkle Wege verteilt würden, was ja nur im seltenen Einzelfall passiert, so retten sie ja dennoch Leben. Und am Ende kann es mir als Leiche völlig egal sein, wenn jemand damit Geld verdient, hauptsache sie erfüllen noch einen Sinn und werden nicht von den Würmern verspeisst.
    Diese ganzen kriminellen Machenschaften sind eh nur möglich, weil es zuwenig Organe gibt. Wenn ich als Konsequenz sage: ich spende nicht mehr, dann gibts nur noch nen größeren Mangel, und am Ende sterben dadurch Menschen.
  3. #3

    Also aus Sicht eines potentiellen Spenders lässt mich das völlig klar. Noch ist mir keine Mode unter Reichen bekannt sich gesunde Organe zum Spaß austauschen zu lassen, also bekommt das Organ am Ende einfach ein Mensch der Krank ist es und daher braucht.

    Ob das jetzt der Kranke ist der am längsten gewartet hat und danach eigentlich dran wäre oder eben der Kranke der den dicken Scheck ausstellen konnte, am Ende geht es so oder so zu nem Kranken.
  4. #4

    Mich hätte es gewundert

    wenn es anders gewesen wäre,Betrug ist in allen Bereichen dieser Gesellschaft so usus wie der Regen vom Himmel fällt,es gehört einfach zum Kapitalismus,alles andere ist unnormal.
  5. #5

    nun auch hier?....

    ...das ist alles nicht zufällig. das hat methode u ich bin ziemlich sicher, an jedem zentrum. tja, naiv wie ich war, dachte ich an einen einzelfall. so ist das leben oder sterben eben, alles hängt vom geldbeutel ab.
  6. #6

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Also aus Sicht eines potentiellen Spenders lässt mich das völlig klar.

    [...]

    Ob das jetzt der Kranke ist der am längsten gewartet hat und danach eigentlich dran wäre oder eben der Kranke der den dicken Scheck ausstellen konnte, am Ende geht es so oder so zu nem Kranken.
    Grundsätzlich richtig, aber: Wer einmal das Vertrauen in die Vergabe verliert, wird sich auch Gedanken über die Feststellung des Hirntods usw. machen. Zumindest meine Fantasie fördert da nichts gutes zu Tage. Im Bereich der Organspende sollte man besser keinen Vertrauensverlust riskieren.
  7. #7

    Spenderausweis >>>> Mülleimer.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gefälschte Patientendaten, unrechtmäßige Organvergaben: Am Klinikum der TU München verlieren die Chirurgen die Verantwortung für die Transplantationsmedizin. Ein eigenes Zentrum soll nach Unregelmäßigkeiten einen Neuanfang ermöglichen. Kritikern geht das nicht weit genug.

    Organspende: Klinikum rechts der Isar ordnet Transplantationsmedizin neu - SPIEGEL ONLINE
    Als ob das nicht nur eine Spitze vieler Eisberge gewesen wäre.
  8. #8

    ja das stimmt.

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Also aus Sicht eines potentiellen Spenders lässt mich das völlig klar. Noch ist mir keine Mode unter Reichen bekannt sich gesunde Organe zum Spaß austauschen zu lassen, also bekommt das Organ am Ende einfach ein Mensch der Krank ist es und daher braucht.

    Ob das jetzt der Kranke ist der am längsten gewartet hat und danach eigentlich dran wäre oder eben der Kranke der den dicken Scheck ausstellen konnte, am Ende geht es so oder so zu nem Kranken.
    Das aber auch:
    Bist du arm must du früher sterben
    oder wie verstehe ich Ihr Posting sonst ??
  9. #9

    Zitat von Dumb Bunny Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich richtig, aber: Wer einmal das Vertrauen in die Vergabe verliert, wird sich auch Gedanken über die Feststellung des Hirntods usw. machen. Zumindest meine Fantasie fördert da nichts gutes zu Tage. Im Bereich der Organspende sollte man besser keinen Vertrauensverlust riskieren.
    Das ist aber völliger Humbug wie ich schon dargestellt habe. Das Organ wird doch nicht von dem Arzt verteilt der die Hirntoddiagnostik macht. Das geht in ganz andere Kliniken. Und wer das Organ bekommt, wird erst entschieden, wenn der Patient schon längst hirntod ist.
    Auch weiß man bei der Hirntoddiagnostik meist gar nicht ob der Patient Spender wird, das entscheidet sich erst danach.

    Ausserdem sollten sie mal überlegen was sie hier für Anschuldigungen verbreiten. Dass man einen Patienten mit gefälschten Laborwerten auf der Warteliste nach oben schiebt können sie doch nicht zum Anlass nehmen zu behaupten, dass wir lebendige Menschen aus Profitgier für hirntot erklären. Fälschung von Laborwerten nehmen sie zum Anlass einer ganzen Branche pauschal vorzuwerfen, dass sie Menschen umbringt. Überlegen sie mal man würde das mit ihrem Berufsstand machen, wie würden sie reagieren?

    Vllt. ein bißchen weniger Fantasie? Die Menschen im Gesundheitswesen, auf Intensivstationen, denen sie diese Vorwürfe machen, können auch mal ihr Leben oder das ihrer Angehörigen retten. Ich hoffe es ist ihnen dann peinlich welche Unterstellungen sie hier gemacht haben.


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