Schlappe für Venezuelas Staatschef Hugo Chávez: Sein Land ist von einem internationalen Gericht zu 900 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt worden. Venezuela soll damit Einbußen des Ölkonzerns Exxon Mobile ausgleichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...806640,00.html
1) Hugo I. rechnete mit einer höheren Entschädigungssumme, hatte auch selber mehr geboten
2) Um was ging es eigentlich: Hugo I. hatte die alten Verträge gekündigt deren "windfall profits" den Öl-Multis zuflossen. Hatte die Verträge in Dienstleistungsverträge geändert, dadurch fliessen die "windfall profits" der PDVSA zu. Damit waren EXXON-MOBILE und einige andere Öl-Multis nicht einverstanden. Daraufhin verstaatlichte er den Besitz von EXXON-MOBILE und bot eine Entschädigung an, die aber nicht angenommen wurde.
908 Millionen US$ kann PDVSA leicht verschmerzen, das nehmen die in 3-4 Tagen ein.
Aber vielleicht weist man Hugo I. schwere Menschenrechtsverletzungen nach, dann müssen R2P-Maßnahmen ergriffen werden und EXXON-MOBILE ist wieder im Geschäft.
Richtig, EXXON wollte 12 Milliarden US$ haben.Exxon dice que Pdvsa deberá pagar $ 908 millones | EconomÃ*a | El-Nacional.com
Lediglich die konservative Presse "feiert den Sieg" von EXXON, muss aber zugeben, dass der PDVSA nichts besseres passieren konnte: "es claro que PDVSA salió ganando".