dapdDer anhaltend kalte Winter sorgt für erste Engpässe bei der Gasversorgung: Einzelne Kunden in Süddeutschland wurden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nicht mit der vertraglich vereinbarten Menge beliefert. Sie sollen nun ihren Verbrauch verringern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...814836,00.html
Nur sind die Schlüsse aus dem Fukushima-Unfall falsch. Fukushima hat eindeutig gezeigt, wie wichtig es ist, dass Kernkraftwerke permanent nachgerüstet werden und auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden müssen. Schließlich hat Fukushima Daini ein paar Kilometer von Fukushima Daiichi das Erdbeben und den Tsunami gut überstanden, so wie viele andere kerntechnische Anlagen in Japan auch.
Da wir schon zig Tonnen Nuklearmaterial haben wäre es am besten, wenn wir die Nukleartechnik weiterentwickeln und dafür sorgen, dass möglichst viel des Materials "zu verbrennen", um die Menge des einzulagernden "Atommülls" zu verringern (denn das, was das Volk verbuddeln will, ist für die Nutzung als Brennstoff in moderneren Reaktortypen verwendbar).
Glauben Sie mir, dabei entsteht nicht mal annähernd soviel Methan wie sie glauben - um damit die Versorgung sicher zustellen auf jeden Fall nicht genug.
ENtscheidend ist die Tatsache, das wir ein "Verteilungsproblem" haben. Deutschland hat (wie fast alle großen Industriestaaten in EUropa) genug Gasreserven um 30 Tage autark zu überleben. Zusätzlich bekommen wir unser Erdgas nicht nur aus Russland, sondern auch aus Nordseefeldern und aus eigener Förderung in Norddeutschland (wo auch ein großer Teil der Speicher steht). Problem: Wie bekommen wir das Zeug in den Süden? Dazu müsste man entsprechende Netze haben. Und beim Netzausbau gibt es zwei Probleme:
1. Die Versorger wollen nicht (teuer)
2. Die Versorger werden immer weider dran gehindert (Bürgerinitiativen)
Das Problem wird medial gerade wieder ein bisschen hoch gekocht -.-
Jedem Deppen sollte klar sein, dass es natürlich um die Energiewende geht. Durch das Abschalten der AKW und dem planlosen Ausbau der EE müssen die schnell regelbaren Gaskraftwerke mehr laufen aus sonst. Und diese Kraftwerke sind gewaltige Gasverbraucher
Engpässe: Bund richtet Krisenstab für Stromversorgung ein - Nachrichten Wirtschaft - Energie - WELT ONLINEZitat von Welt Online
So ist das eben, wenn man den Kopf abschaltet und sich von seinen Ängsten leiten lässt.
Eine reduzierte Erdgaslieferung aus Russland und der atomausstieg haben genausoviel miteinander zu tun, Geburtenrate mit der Anzahl der Störche (bzw. die Säuglingssterblichkeit mit der Anzahl der AKWs in einem Land).
Die Energieformen Strom (egal ob Atom oder EE) und Gas lassen sich nicht belibig durcheinander substituieren. Vor allem nicht in Bereichen, in denen sie aus Prozessgründen nötig sind.
Ihr müsst nicht bei jedem Thema, das auch nur entfernt mit der Stromversorgung zusammenhängen könnte, gleich wieder die ideologische Keule hervor holen.
>> Grund für den Eingriff ist nach Angaben des Ministeriums aber kein Mengen- sondern ein Verteilungsproblem beim Transport von Gas vom Norden in den Süden Deutschlands. <<
So steht es im Artikel. Wenn jemand andere, belegbare Informationen hat (Jenseits von Verschwörungstheorien oder Bauch-Gefühl oder "wie ja jeder weiß"), immer her damit.
Die Kläranlagen brauch selber Unmengen an Strom. Gas, was dort produziert wird, wird manchmal in einem BHKW direkt wieder verwertet und trotzdem muss noch Strom hinzugeholt werden.
Ändert allerdings nichts daran, dass die Faulgasabfackelung, die teilweise noch geschieht überholt werden müsste...
Mit 20 bis 30% sind Kläranlagen der größte Stromverbraucher einer Komune. Das, was da ankommt, wird bilanziell also direkt wieder verwertet, bzw. könnte direkt wieder verwertet werden. Große Hoffnungen, aus Scheiße Strom zu machen und damit das Stromproblem in Deutschland zu lösen habe ich nicht...
"Holzpellets aus Abfall"
gibt es genug erzeuger. Die machen sogar schon der Holzindustrie Konkurrenz
"Bestandteilen Papier"
Altpapier energetisch verwerten und nicht dem Recycling zuführen? Oh man..
",Laub,"
Laubpellets sind gerade in der Entwicklung
"Stroh"
Und den Tier und Pferdehaltern die Grundlage entziehen...
Es gibt Strohkraftwerke. Finde ich teilweise in Ordnung. Es gibt sowieso zuviele Pferde hier in Deutschland..