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Versorgungsengpässe: Süddeutsche sollen Gas sparen
dapdDer anhaltend kalte Winter sorgt für erste Engpässe bei der Gasversorgung: Einzelne Kunden in Süddeutschland wurden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nicht mit der vertraglich vereinbarten Menge beliefert. Sie sollen nun ihren Verbrauch verringern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...814836,00.html
- #50 13.02.2012 06:41 von
Spezialisten!!!!!
Na, da haben wir wieder mal die geballte Kompetenz in Sachen Energieversorgung. Na dann hier mal zum Nachdenken:
Bei den weniger belieferten Kunden handelt es sich mit Sicherheit um "Unterbrechbare Verträge" im Großkundenbereich - hat es immer gegeben und stellt einfach ein Belieferungsmodell vor, welches vermutlich günstiger ist. Ist aber kein neues Modell oder "pervers" (Schöne Grüße an glaubblosnix) sondern vertraglich so ausgehandelt. Vielleicht sparen ach so "pfiffige" Schwaben damit seit Jahren Geld und nun müssen sie halt mal die Produktion drosseln.
Noch eins: 3/4 allen geförderten Erdgases wird bei der Produktion von Öl einfach abgefackelt, nicht weil es so schön aussieht sondern weil das Abfangen zu teuer oder zu gefährlich wäre. Würden diese Mengen wirtschaftlich genutzt werden können, wäre niemals auch nur ein AKW gebaut worden.
Atomkraft hat in diesem Post eigentlich nix verloren, da die Kunden ihre Stromheizungen ja nicht mit Gas betreiben können. Eine Substitution von Energie ist ja nun wirklich kaum möglich. - #51 13.02.2012 06:42 von
Wenn der deutsche Klimagutmensch mit sibirischer Kälte konfrontiert wird wird er es sich schon anders überlegen.Aber für 2 cent vorrauszudenken dass liegt ihm nicht.Natürlich braucht Deutschland eine autarke Energieversorgung aus der eigenen Steinkohle und hochmodernen Reaktoren.Aber wie immer wird man erst zur Besinnung kommen wenn dem Gutmensch der Arsch abfriert.
- #52 13.02.2012 06:56 von
Schön ...
Schön dass die hohen Gaspreise immer mit den "langfristigen" und "sicheren" Verträgen mit GAZPROM und Co. begründet werden.
Schöne Verarsche!
Bis die Gaskartelle endlich vom EU-Kommissar für Wettbewerb abgestraft und verboten werden, werde ich noch ein paar Holzscheite in meinen Ofen legen. - #53 13.02.2012 07:05 von
- #54 13.02.2012 07:12 von
- #55 13.02.2012 07:16 von
...
Jaja, früher war alles besser - da sind schonmal im Winter Hochspannungsleitungen zusammengeklappt und ganze Landstriche waren wochenlang ohne Strom...
Ist schon echt ne Frechheit, dass da ein Versorger ein paar Großabnehmer angeht und darum bittet, den Verbrauch einzuschränken...
Mag ja sein, dass da jemand gepennt hat beim Planen - und?
Mit der Brechstangenmentalität kommen sie da ungefähr wie weit... ach, garnicht... Glückwunsch...
Mal ganz abgesehen davon ists mir lieber, ein paar Großkunden drehen den Hand ne Ecke zu als das Oma Erna morgen im Kalten sitzt... - #56 13.02.2012 07:35 von
Unbestritten
dass Pumpspeicherkraftwerke eine wirtschaftliche Lösung für Energiespeicher darstellen können.
Aber 1) will die keiner, Startseite
2) wenn alle Kapazitäten genutzt werden, fehlen immer noch so 95% der erforderlichen Kapazität.
Netzausbau ist seit über 10 Jahren mit 3000 km im Verteilnetz geplant, auch hier wird fleißig dagegen geschossen )Google)
Wenn dann auch noch andere, in der Energiewende als Versorgungssicherheitselement dienende Kraftwerke wegfallen, sollte das Konzept der Energiewende überdacht werden.
Es sollte jedem bewußt sein, dass eine Einschränkung der Gasversorgung letztlich auch auf unsere Stromnetze Einfluß nehmen kann. Die erbärmliche Leistung von Wind und Sonne der letzten Tage wird uns kaum rausreißen.
Die Energiewende scheitert - #57 13.02.2012 07:41 von
- #58 13.02.2012 07:47 von
War ja zu erwarten, das einer die Russlandkarte zieht.
Die Engpässe im Süden Deutschlands haben NICHTS mit Lieferungen aus dem Ausland zu tun, sondern mit den zu geringen Kapazitäten an Gasleitungen aus dem Norden Deutschlands nach Süden.
Wenn die Industrie "Gas zieht" wie verrückt, reichen die Leitungskapazitäten nicht aus. Also: ein rein deutsches Problem. - #59 13.02.2012 07:50 von
Zusammenhang?
Was hat eine reduzierte Gaslieferung aus Russland mit Atomstrom zu tun?
Die "Kunden" von denen hier die Rede ist, sind nicht die GUD-Kraftwerksbetreiber sondern (heiz)energieintensive Unternehmen. Denen helfen auch 20 AKWs mehr nicht aus der Patsche. Die brauchen Erdgas für ihren Betrieb zum Heizen oder als Rohstoff zum "Veredeln".
Ihrem zweiten Punkt stimme ich allerdings uneingeschränkt zu. Eine dauerhaft autarke Energieversorgung wäre schon eine tolle Sache. Wir arbeiten daran.
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