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Versicherungsschutz: Chinesen boykottieren Tanker mit iranischem Öl
REUTERSAmerika und Europa bekommen bei ihren Sanktionen gegen Iran unverhoffte Hilfe: Laut Nachrichtenagentur Reuters will ein großes, chinesisches Finanzunternehmen keine Tanker mehr gegen Schäden versichern, die iranisches Öl transportieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825869,00.html
- #1 05.04.2012 10:41 von
- #2 05.04.2012 10:42 von
- #3 05.04.2012 10:47 von
/
Hm, in dem Fall dürfte das mehr pragmatische denn politische Ursachen haben - wer will schon eine Tankerflotte versichern, die in einem potenziellen Krieg mit hoher Wahrscheinlichkeit versenkt würde? (vgl. Iran-Irak-Krieg).
- #4 05.04.2012 10:48 von
Die Chinesen sind schlau und folgen der Lehre des Konfuzius!
Die Politik der iranischen politischen Führung widerspricht
den jahrtausende alten bewährten Prinzipien des Taoismus
und den Lehren des Konfuzius. Deshalb ahnt die chinesische
Führung, dass die iranische Politik kein gutes Ende für
den Iran haben wird.
Die Iraner sollten langsam Vernunft annehmen und
eine Deeskalation der gegenwärtigen Krise anstreben.
Lernen, ohne zu denken, ist eitel;
denken, ohne zu lernen, gefährlich.
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert,
begeht einen zweiten.
Konfuzius
Chinesischer Philosoph - #5 05.04.2012 10:57 von
- #6 05.04.2012 11:02 von
Typisch
Das ist wieder typisch chinesisch, man rechnet so lange bis man den maximal Wert einer profitablen Investition errechnet hat. Sprich, kein Versicherungseinnahmen, aber sicher wegen drohenden Krieg + China gilt wieder als der nette Nachbar von nebenan.
Moment, sind jetzt auch chinesische Tanker betroffen? Und was heist das bitte zum Thema Öl kaufen in Iran überhaupt...
Oh ja eine Zeitungsente. - #7 05.04.2012 11:03 von
- #8 05.04.2012 11:04 von
Ein Witz...
Das ist doch alles lachhaft. Nicht nur Geld, sondern auch Öl kann man "waschen". Man braucht das Öl nur in den Oman, die VAE oder Qatar zu transportieren und lädt es dort in andere Tanker um und deklariert es als Öl aus eigener Förderung. Die Wahrscheinlichkeit, als freies Handelsschiff im Golf von Oman, oder der Meerenge von Hormus beschossen oder gar von Piraten gekapert zu werden ist so gering, dass selbst "billige" Versicherungen ausreichend sind - schließlich dürfte das Gebiet derzeit das sicherste Gewässer auf der Welt sein.
Daran verdient dann nicht nur der Iran, sondern auch die "Zwischenhändler". - #9 05.04.2012 11:07 von
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