Verseuchtes Futtermittel: So gefährlich ist das Schimmelpilz-Gift

DPAAflatoxin B1 gehört zu den am stärksten krebserregenden Stoffen in der Natur: Das Gift wird von einem Schimmelpilz produziert, der jetzt in Futtermais gefunden wurde. Schon vor einigen Jahren hatten Behörden das Toxin in Kosmetika und auf Nüssen entdeckt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-886298.html
  1. #1

    Na, da wird es bestimmt wieder einen 10-Punkte-Pan geben ...
  2. #2

    Ist ja klar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aflatoxin B1 gehört zu den am stärksten krebserregenden Stoffen in der Natur: Das Gift wird von einem Schimmelpilz produziert, der jetzt in Futtermais gefunden wurde. Schon vor einigen Jahren hatten Behörden das Toxin in Kosmetika und auf Nüssen entdeckt.

    Aflatoxin B1: Schimmelpilz in Futtermittel entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    zuerst wird mal von den Behörden entwarnt,
    um somit von den eigenen unzulänglichkeiten abzulenken.
    Eigenartigerweise kommt die Verharmlosung wie aus der Pistole geschossen, noch bevor das Ausmass der Vergiftung genau
    untersucht wurde. Wir haben nur Versager und Schmutzfinken
    in den Behörden. Damit meine ich ausdrücklich nicht die Kontrolleure
    sondern die Funktionäre.
  3. #3

    eine Riesenschweinerei

    wo ist das Ministerium das uns vor solchen Problemen schützen muß? Erst die Geschichte Pferdefleisch,dann die Eier und jetzt die Futtermittel.Frau Aigner sollte zurück treten.Sie hat die Sache nicht mehr in den Griff.Wir werden systematisch gesundheitlich geschädigt.Die Problematik Pferdefleisch ist davon ausgenommen.Es ist noch nicht lange her,da hatten wir für dieses Ressor eine Frau Künast in der Verantwortung.Man muß nicht "GRÜN" sein
    um an diese Zeit zu erinnern.In ihrer Zeit hatten wir die Maul-und Klauensäuche,Dioxineier usw. Imponierend war ihr Mangnement diese Angelegenheit vor Ort zu lösen im Interesse von uns Allen.
  4. #4

    Meine ländlichen Vorfahren hatten ein eigenes Backhaus. Da wurde jedesmal eine große Menge Brot gebacken, das dann im feuchten Keller gelagert wurde und nach einer Weile zu schimmeln anfing. Der Schimmelbesatz wurde dann weggeschnitten und das Brot weitere Wochen verwendet. Alle sind an Krebs verstorben.
  5. #5

    Da wird den Aflatoxinen Unbedenklichkeit bescheinigt, obwohl der Grenzwert für dieses Gift willkürlich ist. Die Milch, die dieses Gift enthält darf vom Verbraucher konsumiert werden. Aber wehe, die Kuh wurde mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert, dann ist das Geschrei groß und die Milch wird aus dem Verkehr gezogen. Die Deutschen, entweder dumm oder hysterisch.
  6. #6

    Mit Grenzwerten ist das so eine Sache ...

    sie sind üblicherweise sehr, sehr tief angesetzt, um das Risiko zu minimieren. Trotzdem sollte man eben keine Innereien, wie Leber oder Nieren esssen.
    Was ich mich frage: Warum brauchen wir Mais aus Serbien? Wird dort nicht schon in riesigen Mengen Mais für Biogas angebaut?? Das sollte doch was für die Schweine, Kühe und Hühner überbleiben?? Oder ist die Energiewende, wie sie die Grünen wollen, doch vielleicht Mist?
  7. #7

    meinmein hat sie durchschaut, die guten alten Zeiten, nach denen sich viele sehnen. Der Fall ist ein absoluter Beleg dafür, dass die Überwachung auch funktioniert. Woher sonst käme denn das Wissen zur Belastung und zu den Handelswegen? Die pauschalen Vorwürfe Richtung Politik und "Funktionäre" wirken kurious oder ... hat vielleicht der Innenminister versagt, wenn Banken ausgeraubt werden?
    Die Ausführungen des NieMin sind eigentlich ausführlich genug. Aber leider wieder mehr als 10 Zeilen Information. Und ab da lässt bei vielen die Konzentration nach.
  8. #8

    tz tz tz

    "Weil die Rohmilch der Höfe gemischt und in der Masse verarbeitet wird, liegt der Aflatoxin-Gehalt in der Milch, die zum Verbraucher gelangt, nach derzeitigem Wissensstand unter den Grenzwerten."
    Soll das heißen, jeder Dreck darf drin sein, Hauptsache das Verdünnungsverhältnis stimmt?
  9. #9

    Gut, dass der Mensch ein Allesfresser ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weil die Rohmilch der Höfe gemischt und in der Masse verarbeitet wird, liegt der Aflatoxin-Gehalt in der Milch, die zum Verbraucher gelangt, nach derzeitigem Wissensstand unter den Grenzwerten.
    Grenzwerte waren seit jeher der "appetitlichste" Aspekt unserer Ernährung. Wenn man sich stets alle Dinge bewusst machen würde, die man mitisst und -trinkt, sofern überhaupt für's Volk bestimmte Informationen darüber existieren, dann würde die Magersuchtquote hochschießen wie nix.