AFPSeine Unabhängigkeit feierte der Südsudan euphorisch. Doch fast ein Jahr danach hat die Realität das bitterarme Land im Osten Afrikas eingeholt: Milliarden Dollar aus dem Ölverkauf sind verschwunden. Jetzt drohen der Staatsbankrott - und ein neuer Bürgerkrieg.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837370,00.html
Verdammt-immer das Gleiche. Wieso geht man diesen Dieben, die ja offensichtlich bekannt sind nicht an die Konten und verrechnet das Ganze mit der Aufbauhilfe-dann stünde eine neue Runde an. Aber offensichtlich verdienen ja bestimmte Staaten gut an diesem Geld. Zur Not am Ende wohl wieder einmal an den berühmten "nachrichtenlosen Konten"-die Empfängerstaaten-und besonders sicherlich wieder einmal der übliche Verdächtige betreiben so etwas schon mit Fleiss!
und wieder ein Staat kaputtregiert, hört das denn nie auf? Das läßt sich mit Geld auch nicht mehr reparieren, wenn die Regierung ihr eigenes Volk verarmen und verhungern läßt. Kleine Kinder spielen mit der Macht, stibizen ein paar Bonbons und ein paar Millardchen, wie schon immer.
Was einzig und allein hilft, ist vermutlich eine internationale UNO-Agentur, die konsequent illegale Gelder einfriert, besser beschlagnahmt, sobald die Herkunft und der legale Erwerb nicht nachgewiesen werden kann. Jedes Land bekommt ein staatliches Konto bei der UNO, und nur das jeweilige Parlament darf darüber verfügen.
Damit wäre generell allen Steuerflüchtlingen, die illegal Gelder ins Ausland schaffen, zumindest ein Hindernis in den Weg gebaut.
Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass so etwas jemals durchgesetzt werden könnte.
Es hätte mich schon sehr gewundert, wenn nicht wenigestens einer der parasitären Bankgeheimnisstaaten an dem afrikanischen Desaster beteiligt wäre. Aber dass es immer wieder die Schweiz sein muss, die schwerkriminellen Elementen zu Diensten ist?
Natürlich trifft die korrupte afrikanische Elite die Hauptschuld, aber wohin mit dem Geld, wenn es keine Angebote mit strengem Datenschutz gibt? (Auch unsere Datenschützer sollten vielleicht einmal in sich gehen.)
Schlussendlich sollte dringendst die Praxis einer Entwicklungshilfe überlegt werden, die Gutes will und Böses bewirkt. Mittels der Entwicklungshilfe ermöglicht man die malversiven Praktiken der heimischen Eliten erst, zumal für die unumgängliche Alimentierung der Bevölkerung sowieso der Westen aufkommt.
Die eine Räuberbande löst die andere ab. Das Neue ist, dass das unter der Devise "Erkämpfung der Menschenrechte" geschieht. Auch die Räuberbanden haben gelernt, wie Diplomatie und Medien in der "Internationalen Staatengemeinschaft" funktionieren, siehe Libyen, Süd-Sudan und jetzt Syrien.
Entwicklungshilfeminister Niebel wird wahrscheinlich in Kuerze - von einem Tross gutmeinender Vertreter der diversen NGOs begleitet - in Kuerze aufbrechen um die Staatskasse aufzufuellen und Caritas und Diakonie werden nicht viel spaeter zu Spenden fuer Opfer einer angeblich nicht absehbaren Hungerkatastrophe sammeln. Warum nur immer Afrika ? Kam die Entkoloniasisierung vielleicht doch um ein Jahrhundert zu frueh ? Eigentlich schrecklich, dass man ueberhaupt so eine Frage stellen muss.
Kein Grund zur Panik - die südsudanesischen Kleptokraten werden schon irgendwelche gutmütige West-Politiker finden, die aus borniertem Weltverbesserertum und poltisch korrektem Selbsthass heraus da finanzielle Unterstützung leisten werden. So war es doch immer, Afrikas Politik baut Mist, der Westen zahlt, damit er sich von seiner kolonialen "Erbschuld" loslösen kann.
Die Dummen sind die Bürger im Westen, deren Steuergelder auf Nimmerwiedersehen verschwinden und die Einwohner der Empfängerländer, wo mit Westhilfe antidemokratische Strukturen, Korruption und politische Unfähigkeit gefestigt werden, worunter die Menschen dort tagtäglich zu leiden haben.