Verschwundene Öl-Milliarden: Gierige Elite treibt Südsudan in den Staatsbankrott

AFPSeine Unabhängigkeit feierte der Südsudan euphorisch. Doch fast ein Jahr danach hat die Realität das bitterarme Land im Osten Afrikas eingeholt: Milliarden Dollar aus dem Ölverkauf sind verschwunden. Jetzt drohen der Staatsbankrott - und ein neuer Bürgerkrieg.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837370,00.html
  1. #20

    Afrikas

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Afrika vergeigt aber auch konsequent jede Chance. Bitte keine Entwicklungshilfe mehr zahlen. Danke.
    Afrikas Not und Elend sind dessen eigenen Eliten.
  2. #21

    Was sind denn

    Zitat von Passivist Beitrag anzeigen
    Die gierige Elite ist nicht das Problem, die haben wir auch - wenn auch unsere auf subtilere Weise gegen Gesetze verstößt. Der Unterschied ist, dass unsere Elite nicht nur eine reine Geld- und Machtelite ist, sondern zumindest zu großen Teilen auch eine Bildungselite, und dass es bei uns einen Mittelstand gibt. Afrika wird seine Probleme alleine niemals gelöst bekommen, weil die grundsätzlichen Voraussetzungen, um aus dem Teufelskreis auszubrechen, schlicht nicht gegeben sind - oder nur in kleinen Ansätzen.
    Ihrer Meinung nach die Voraussetzungen derer es bedarf um sich aus dem Teufelskreis dort zu befreien?
    Ich würde mal behaupten im Sudan sind die Chancen auch nicht schlechter als bei uns.
    Hier hält sich die gierige Finanzelite doch gerade wegen des Mittelstands und der Bildungselite, die sich mehrheitlich schützend vor die Superreichen stellt und sich bei jedem Angriff gegen das Kapital gleich auf die eigenen Füsse getreten und angesprochen fühlt, obwohl sie sich in großen Teilen schon selbst im sozialen Abstieg befinden.

    Mir scheint der Mittelstand und die Bildungselite in Deutschland eher hinderlich. Sorry
  3. #22

    Zitat von anti-de Beitrag anzeigen
    die Selbstständigkeit des Süd-Sudan stark gemacht.
    Der Bundestag soll eine schnelle Hilfe für dieses Land in die
    Wege leiten, das ist unsere Pflicht!!
    Es ist unsere Pflicht, für die Bürger, und vor allem für unsere Kinder, Bildungs- und Lebensmöglichkeiten zu gestalten,die ein Leben hier möglich machen und uns um unseren Staat und unsere Infrastruktur zu kümmern, auch um die Schlangen vor den "Tafeln". Dagegen ist alles, was in irgend einem afrikanischen Staat vorgeht, der sich selbst Dank seiner korrupten Eliten in die Scheiße geritten hat, nachgerade zweitrangig, wenn nicht gar überflüssig.
    Ich bin es satt, für alle Missstände irgenwo auf der Welt haftbar gemacht zu werden. Es gibt mehr als genug vor der eigenen Haustür zu tun.
  4. #23

    Gierige Eliten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Unabhängigkeit feierte der Südsudan euphorisch. Doch fast ein Jahr danach hat die Realität das bitterarme Land im Osten Afrikas eingeholt: Milliarden Dollar aus dem Ölverkauf sind verschwunden. Jetzt drohen der Staatsbankrott - und ein neuer Bürgerkrieg.

    Der Südsudan steht ein Jahr nach der Unabhängigkeit vor dem Bankrott - SPIEGEL ONLINE
    Ich sehe keine allzugroßen Unterschiede zu unseren "Eliten".
  5. #24

    Und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Unabhängigkeit feierte der Südsudan euphorisch. Doch fast ein Jahr danach hat die Realität das bitterarme Land im Osten Afrikas eingeholt: Milliarden Dollar aus dem Ölverkauf sind verschwunden. Jetzt drohen der Staatsbankrott - und ein neuer Bürgerkrieg.

    Der Südsudan steht ein Jahr nach der Unabhängigkeit vor dem Bankrott - SPIEGEL ONLINE
    Die Eliten haben weltweit vergessen das ihre Vorrechte auch auf Pflichten beruhen. Selbst die Pharaonen haben für ihre Leute gesorgt und die Chinesen kannten das "Mandat des Himmels".

    In Afrika ist es nur scheinbar schlimmer weil dort das Volk noch keine Reserven hat die es verlieren kann, da schlägt so eine Korruption einfach schneller durch.

    Aber keine Angst, bei uns ist es auch bald soweit. Wenn mal all die Bildungsbürger ihre Häuschen verlieren weil die oberen 10% immer mehr brauchen knallt es auch bei uns.
  6. #25

    Zitat von BlueBuda Beitrag anzeigen
    Ich Zahle ihnen etwas wenn Sie es schaffen mir aufzuzeigen, wo der Name "Schweiz" im Artikel auftaucht, ich kann genau so gleich Gelder in Deutschland verstecken und was ist mit England, die Streuben sich ja Komplett das Bankgeheimnis aufzuweichen, da ist man ja der kleinen Schweiz leichter getan und alle Sprechen natürlich nur über die Schweiz und Ihre Machenschafften, es ist immer wieder schön wie der Deutsch-Gut-Bürger-Wahl-Vieh Manipulierbar ist :)
    Klar
    Es sind ja auch so viele Vorurteile, und das Geld wandert nach Singapur Liechtenstein oder Schweiz ausschließlich wegen der guten Luft und der stabileren Verhältnisse;-)
  7. #26

    ...

    Zitat von Hundefuerst Beitrag anzeigen
    Es hätte mich schon sehr gewundert, wenn nicht wenigestens einer der parasitären Bankgeheimnisstaaten an dem afrikanischen Desaster beteiligt wäre. Aber dass es immer wieder die Schweiz sein muss, die schwerkriminellen Elementen zu Diensten ist?
    Um es vorsichtig zu formulieren, mittlerweile ist es die Schweiz, die mit diesen Informationen überhaupt rausrückt.

    Die Amis z.B. parken ihr Schwarzgeld gern auf den Caiman-Inseln, die Briten in Jersey und von beiden "parasitären Bankgeheimnisstaaten" hört man wesentlich weniger als von der Schweiz.

    Das jemand irgendwo ein Konto hat und da Geld drauf einzahlt, ist ja nicht verboten, insofern ist da proaktiv nicht viel machbar.
  8. #27

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Klar
    Es sind ja auch so viele Vorurteile, und das Geld wandert nach Singapur Liechtenstein oder Schweiz ausschließlich wegen der guten Luft und der stabileren Verhältnisse;-)
    "Tatsächlich ist es in der Hauptstadt Juba ein offenes Geheimnis, dass die politische Elite des Landes Beträge teilweise in dreistelliger Millionenhöhe auf amerikanischen und europäischen Konten deponiert hat."
    -
    Mit ihren Insiderinformationen können Sie uns bestimmt auch sagen, wo in Amerika der Rest des Geldes gelagert ist. Aber Rütteln Sie nicht an der Gewissheit, dass grosse Staaten und G20-Staaten kein Schwarzgeld horten, sonst wirds noch kompliziert...
  9. #28

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Klar
    Es sind ja auch so viele Vorurteile, und das Geld wandert nach Singapur Liechtenstein oder Schweiz ausschließlich wegen der guten Luft und der stabileren Verhältnisse;-)
    oder in die eu... wie bereits geschrieben.. vor der eigenen haustüre wischen...

    wir sollten aufhöhren so heuchlerisch zu schreien.
    die ganze westliche welt macht mit diesen staaten geschäfte, jeder von uns verbraucht öl und kauft möglichst billig ein. aber es ist ja so einfach einmal im monat bio-fairtrade bananen zu kaufen um sein gewissen zu beruhigen.
  10. #29

    Der Ratschlag aller Entwicklungshelfer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Unabhängigkeit feierte der Südsudan euphorisch. Doch fast ein Jahr danach hat die Realität das bitterarme Land im Osten Afrikas eingeholt: Milliarden Dollar aus dem Ölverkauf sind verschwunden. Jetzt drohen der Staatsbankrott - und ein neuer Bürgerkrieg.

    Der Südsudan steht ein Jahr nach der Unabhängigkeit vor dem Bankrott - SPIEGEL ONLINE
    hinter vorgehaltener Hand ist : Keinen Cent Entwicklungshilfe zahlen - es begünstigt nur korrupte Eliten. Weltweit. Überall. Jedes Projekt das nicht von den Leuten selbst kommt ist zum Scheitern verurteilt.