Forum


 

Verschuldung: Europas Krisenbanken gewinnen wieder Vertrauen

Getty ImagesEs ist ein Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten: Die Zinsen sinken, Kunden und Geschäftspartner fassen wieder mehr Vertrauen in Finanzkonzerne der Schuldenländer. Die Risiken im Target-Zahlungssystem der Zentralbanken schrumpfen. Das ist vor allem ein Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876436.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten: Die Zinsen sinken, Kunden und Geschäftspartner fassen wieder mehr Vertrauen in Finanzkonzerne der Schuldenländer. Die Risiken im Target-Zahlungssystem der Zentralbanken schrumpfen. Das ist vor allem ein Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi.

    Target-Salden: Banken in den Krisenländern gewinnen Vertrauen - SPIEGEL ONLINE
    Ist dieser Artikel ernst gemeint?
    Die Zinsen sinken - das heißt die Enteignung des Sparers zu Gunsten von immer mehr Schulden-machenden aufgeblähten Staaten nimmt Fahrt auf ...

    Eine gute Meldung?

    "(...) Die Politik hat einen systematischen Weg aus dem Schuldturm gefunden. Mit extrem niedrigen Zwangszinsen schleichen sich die Schuldokratien aus der Not. Experten sprechen feinsinnig von “finanzieller Repression” - in Wahrheit handelt es sich um kalte Enteignung. (...) Wenn nämlich die Sparer dauerhaft eine Verzinsung unterhalb der Inflationsrate erdulden müssen, finanzieren sie über ihren Substanzverlust die Entschuldung des Staates zwangsweise. Die Zinsenteignung funktioniert wie eine direkte Steuer auf Ersparnisse. Seit anderthalb Jahren liegt sogar die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen unterhalb der Inflationsrate. Drastischer erfolgt der Zinsraub bei Anleihen mit kürzerer Laufzeit, deren Renditen nurmehr eine Null vor dem Komma haben. (...) Den Sparern bleibt nur eine Chance, sich dem Zinsraub zu entziehen. Sie müssen andere Anlegeklassen wählen. Und sie tun es bereits in zusehends größerer Zahl – der Boom an den Immobilien- und Aktienmärkten hat darin einen Grund. Und so ist der Zinsraub nicht nur eine ungerechte Enteignung, weil er all die bestraft, die sparsam vorgesorgt haben und ganze Alterssicherungssysteme gefährdet – er provoziert auch noch neue Finanzblasen, die irgendwann riskant zu werden drohen.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kalte_enteignung/>
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten: Die Zinsen sinken, Kunden und Geschäftspartner fassen wieder mehr Vertrauen in Finanzkonzerne der Schuldenländer. Die Risiken im Target-Zahlungssystem der Zentralbanken schrumpfen. Das ist vor allem ein Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi.

    Target-Salden: Banken in den Krisenländern gewinnen Vertrauen - SPIEGEL ONLINE
    "Es fließt wieder neues Geld als Kredit zu günstigen Zinsen nach Südeuropa",

    Na dann ist ja alles gut. :)
  3. #3

    Der Ehrenwerte Draghi hat es voll gebracht ...

    Er hat das drohende Euro Fiasko abgewendet. Sein Zauberspruch
    " so viel Geld drucken zu wollen wie nötig ...." hat´s voll gebracht.
    Wie der alte Meister bei Goethe hat er die von den Zauberlehrlingen
    der Märkte gerufenen bösen Geister gebannt! Er ist ein Eurokrat,
    der was taugt. Er weiß, was zu tun ist und tut es dann auch...
  4. #4

    Solange bis

    wirtschaftliche Fundamentaldaten den Hoffnungsschimmer zunichte macht.
    Der Finanzmarkt lebt nun einmal von der Phantasie, was der Marionettenspieler Draghi genau weiss.
  5. #5

    Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi?

    Das ist doch der Hohn! Jeder kann sich ausrechnen, dass wir dafür eine massive Inflation kriegen, unter der am meisten die Deutschen leiden werden. Prominente Wirtschaftswisssenschaftler warnten, aber "die Politik" weiss es ja besser. Überhaupt: Ein Italiener als "Sparkommissar"? Da kann man ja nur lachen, wenn man sich mal das Währungschaos Italiens vor dem Euro ansieht! Die wollten nur rein, damit wir zahlen und der deutsche Michel tut es auch ....
  6. #6

    Ich bin ja so erleichtert...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Die Risiken im Target-Zahlungssystem der Zentralbanken schrumpfen. Das ist vor allem ein Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi.

    Target-Salden: Banken in den Krisenländern gewinnen Vertrauen - SPIEGEL ONLINE
    ... und jetzt warte ich darauf wie lange es dauert, bis der mir gerade vom Herzen gefallene Stein auf die frisch geduschten Zehen donnert. ;-)

    So eine dummdoofer Verlautbarungsjournalismus muss ja echt einträglich sein...fragt sich nur wie lange noch?
  7. #7

    Verschleierungen und Vernebelungen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten: Die Zinsen sinken, Kunden und Geschäftspartner fassen wieder mehr Vertrauen in Finanzkonzerne der Schuldenländer. Die Risiken im Target-Zahlungssystem der Zentralbanken schrumpfen. Das ist vor allem ein Verdienst von EZB-Chef Mario Draghi.

    Target-Salden: Banken in den Krisenländern gewinnen Vertrauen - SPIEGEL ONLINE
    Die tatsächlichen und wirklichen Risiken sind bis heute nicht offengelegt worden. Zwar hat die EZB über LTRO eine gewisse Entspannung innerhalb des Bankensektors erreicht, die grundlegenden ökonomischen Problemstellungen in der Eurozone bestehen aber nach wie vor. Dies zeigen die Entwicklungen zu Basel III überdeutlich, der vorgesehene Zeitplan wurden mehrfach verschoben.

    Renationalisierung: Zocken mit der Dicken Bertha - Europas Schuldenkrise - FAZ
    Schuldenkrise: Die Trickkiste der Gelddrucker - Europa - Politik - Wirtschaftswoche

    Die Stunde der Wahrheit für den Bankensektor kommt aber erst noch. Mit der Errichtung der europäischen Bankenunion und einer gemeinsamen Haftungseinlagensicherung. Und dabei erweist sich der spanische Bankenbereich als ein potenzielles Risiko, da bis heute der zu erwartende Abschreibungs- und Rekapitalisierungsbedarf noch nicht abzuschätzen ist. Die Nutzung des EFSF und des ESM für deren Bankennothilfe zeigt, wie es um die spanischen Banken steht. Aber auch die aktuellen Entwicklungen um Zypern zeigen, dass gerade der Bankensektor mit seinen Ausfallrisiken eine Belastung für die Eurozonenstabilisierung darstellen und das die weiteren Mittel der Fonds bald aufgebraucht sein könnten, schneller, als sich die Schöpfer dieser Fonds das vorgestellt haben.

    Rettungsschirm: Spanien-Rettung mit fatalen Folgen - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Denkfabrik: "Bankenunion hätte fatale Folgen" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    EZB: Die Milliarden des ESM sind bald weg - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
  8. #8

    Sehet welch ein Wunder, Hosianna!

    Nachdem die EZB nun unter Kollaboration der Einzelnationen nun die Steuertöpfe ihrer Bevölkerung zum Abschuss freigegeben haben ist es schon ein schlechtes Wunder oder schlicht gar keines das die Banken nicht nun wieder Fuß fassen sondern sich diesen bald in Gold gießen.

    Was sich hier EU nennt ist Ermächtigung & Veruntreuung wie es in der Geschichte kaum andere Beispiele gab. Diktatur 2.0 ohne Beteiligung der Zahler.

    Das Konstrukt noch als Demokratie zu verkaufen schwankt zwischen Lüge& Hohn.
  9. #9

    .... ach, der liebe Herr Sinn ....

    Es ist doch immer das Gleiche: Kaum gibt es echte Probleme, dann kommen akademische Klugsch..... wie der liebe Herr Sinn aus den Löchern gekrochen, um die Welt mit ihren geistigen Ergüssen zu beglücken. Lieber Herr Sinn, es hat schon seinen Sinn, dass die Welt nicht von Professoren regiert wird. Schon Platon hat in Syrakus für alle Zeiten bewiesen, dass Besserwisser noch lange keine Bessermacher sind. Was für ein Glück, dass Sie nur für geistreiches Dummschwätzen bezahlt werden und keine echte politische Verantwortung haben - wir wären alle schon lange erledigt!


TOP



TOP