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Verschobene Gewinne: Apple vermeidet Steuerzahlungen in Milliardenhöhe

REUTERSApple meldet immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn, der Aktienkurs steigt schier unaufhaltsam. Steuern aber zahlt der wertvollste Konzern der Welt kaum. Mit legalen Tricks sparen sich der "New York Times" zufolge auch viele andere Technikgiganten einen großen Teil ihrer Abgaben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830674,00.html
  1. #50

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Schon mal was von den niederländischen Antillen gehört? Als Firmenbesitzer machen Sie einen Zweig in Holland auf und Gründen einen Trust o.ä. auf den Antillen...
    Startseite - ZDF Mediathek
    Das von Ihnen negierte Problem gibt´s sehr wohl auch in Europa und D.
    Und da wären noch die Kanalinseln,...
    Ich sehe das weniger als Problem sondern als Lösung für Steuerprobleme.
  2. #51

    Zitat von earl grey Beitrag anzeigen
    Na und? Das machen doch alle Großkonzerne so.
    Aber jetzt geht wieder das Apple-Gebashe los, bei der Steilvorlage... ich hol schon mal Chips und Bier... legt los Leute, enttäuscht mich nicht
    Nicht nur Großkonzerne, jeder kann das - mit etwas Nachdenken - , völlig im Rahmen der Steuergesetze, eben Globalisierung.
    Was spricht dagegen?
  3. #52

    unsozial

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Nur weils alle machen, ist es noch lange nicht unsozial. Und es wird ja auch erwähnt, dass es Google und Co. genau so tun. Und irgendwo muss man mal anfangen, von daher: scheiß Apple.
    Doch ist es und da lassen sich Gesetzgeber aller Welt doch wunderbar erpressen, korrumpieren und bestechen. Finanzoligarchie bezahlt dieses Unglleichgewicht. Einfach ist das Problem lösen, so gut wie jedes Land ist Mitglied und Mitgliedschaft könnte bedeuten verbindliche Festlegungen von Steuergesetzlichkeiten und gültig für alle - Punkt.
  4. #53

    Apple Abzocke

    Die Steuerabzocke passt doch perfekt zum Konzern. Die zocken auch ihre Kunden mit abenteuerlichen Mondpreisen für Standardhardware ab.

    Und die Fanboys kaufen wie verrückt ein, solange das Apfellogo auf dem Produkt glänzt.

    Wie hoch ist eigentlich die Wertschöpfung von Apple in Deutschland? 0,01 % des Umsatzes?
  5. #54

    unsere Politiker können nur eins, Geld zum Fenster hinaus schmeißen.
    Und selbst wenn Schäuble jetzt 100% mehr Steuereinnahmen hätte, er würde einen Weg finden auch dieses Geld sinnnlos auszugeben und trotzdem neue Schulden machen.
    Ein simples Beispiel: wieso zahlen wir Sozialhilfe, Krankenhaus und Harts IV an Menschen die zum Beispiel aus der Türkei kommen, hier nie gearbeitet haben, nie etwas an Sozialkosten gezahlt haben?
    Außländerfeindlich? Dagegen verwahre ich mich. Ich will nur klare ehrliche Antworten
  6. #55

    ?

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Hier gehts nicht um Apple, sondern um Verschiebung von Gewinnen der Unternehmen, um Steuern nicht zahlen zu müssen. Und dann wundern sich solche Typen wie Sie darüber, das die öffentlichen Kassen immer leerer werden. Aber gleichzeitig plädieren Sie dann dafür, die untersten Einkommen noch weiter zu belasten. Und jetzt dürfen Sie nochmal überlegen, um was es in diesem Artikel geht. Bestimmt nicht um Applebashing !!
    1. Die Steuerkassen werden von Jahr zu Jahr in Dtl. voller
    2. Hier geht es um US Steuerrecht. Eine derartige Verlagerung von Gewinnen ist in Dtl. nach dem AStG garnicht möglich. Sie können ja mal versuchen, ein deutsches Unternehmen zu gründen, was dann die Forschung + Entwicklung nach Irland verlegt und dann die Patente über Lizenzen an die deutsche Mutter vertreibt. Sie haben dann erstens das Problem der Funktionsverlagerung samt Schließungskosten, die nachversteuert werden müssen und dann, wenn Ihre Lizenzpreise nicht marktfähig und fremdvergleichskonform sind, Sie also für die innerkonzernliche Leistung weit mehr bezahlen, als wenn Sie eine vergleichbare Lizenz fremd einkaufen, gibt es eine Korrektur der Verrechnungspreise durch das Finanzamt.
    Einfach mal eben Gewinne verlagern und die Steuerlast gegen Null laufen zu lassen ist für Unternehmen im deutschen Markt nicht drin.
    Verrechnungspreise sind die Hauptprüfpunkte von Betriebsprüfern in aktuellen Betriebsprüfungen.
  7. #56

    Sachzwang

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple meldet immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn, der Aktienkurs steigt schier unaufhaltsam. Steuern aber zahlt der wertvollste Konzern der Welt kaum. Mit legalen Tricks sparen sich der "New York Times" zufolge auch viele andere Technikgiganten einen großen Teil ihrer Abgaben.

    Verschobene Gewinne: Apple vermeidet Steuerzahlungen in Milliardenhöhe - SPIEGEL ONLINE
    Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie einige die Reglementarien, die sich das Kapital geschaffen hat als Sachzwang hinnehmen.

    Können solche Leute denn nicht differenzieren? Es wird uns unvermissverständlich und ständig eingeredet, dass die Strukturen einer Gesetzmäßigkeit unterliegen, die alternativlos sind (halte ich übrigens für einen Freudschen Versprecher, der die eigentliche Geisteshaltung entlarvt hat).

    Nein, so ist es nicht. Diese Strukturen, dieses Gesellschaftssystem haben einige Wenige so konstruiert und zum Eigenwohl kulitiviert. Neben diesem System sind 1000 andere vorstellbar.

    Aber Einige verlassen hier einfach nicht die Sichtweise ihres begrenzten Mirkokosmos.

    Den Sachzwang, den hier einige unterstellen, ist der Sachzwang, den eine kleine Elite so entworfen hat, er untersteht weder einem Naturgesetz noch muss dieser akzeptiert werden.

    Und es ist richtig, die moralische Frage zu stellen. Und unter dieser Prämisse muss auch die kriminelle Steuerpolitik (zu Gunsten einiger Weniger) betrachtet werden. Und das ist staatlich begünstigste Kriminalität! Da es dem Gemeinwohl entgegen läuft.

    Schlimm ist bloß zu sehen, wie sehr sich einige Leute schon von diesem System haben assimilieren lassen. Mit einer Selbstverständlichkeit wird die offensichtliche Verteilung von Arm nach Reich abgenickt, weil es erfolgreich als Mainstream-Meinung propagiert wurde und es somit normal ist.

    Genauso normal, wie die deutsche Bevölkerung die Zustände zur Nazi-Zeit hingenommen haben.

    Und genau die Leute, sind das was das Elite braucht, Arbeitsbienen, die einfach nur im Interesse der Elite funktionieren, die im Interesse einiger Weniger als Soldaten in den Krieg geschickt werden, die als Untertanen das System stützen und verteidigen und es als richtig ansehen, dass Unternehmen Gelder zum Gemeinwohl ganz "legal" an der Masse vorbeischleusen.

    Aufwachen! Alles ist veränderbar!
  8. #57

    Steuervermeidung >< Schwarzarbeit

    Immer, wenn ich über solch " erfolgreiche " Steuervermeidungskonzepte
    lese und höre, wie auch über den Hintergrund von Nicolas Gruenberg,
    fühle ich mich über mein persönliches Steuersparkonzept das da Schwarzarbeit heißt- völligst bestätigt.
    Wenn das eine legitimiert sein erscheint, dann eben auch das andere.
    Ich zahle schließlich von meinem " Lohn " noch die Mehrwertsteuer.
  9. #58

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Deutschland hat unwidersprechlich Stärken in der Ausbildung der Arbeitskräfte und eine ausgesprochen gute Verkehrsinfrastruktur. Statt mit diesem Pfund zu wuchern, knicken viele Politkasper vor den Totschlagargumenten der Wirtschaft (sinngem.: "dann Baue ich mein Werk in Osteuropa") ein. Woraus dann u.a. Lohndumping beim arbeitenden Teil der Bevölkerung, und Steuerdumping für die Firmen entstehen. Viele Firmen, die o.g. Schritt gemacht haben, sind nach wenigen Jahren wieder zur Produktion in D zurückgekehrt.
    Für die meisten globalen Unternehmen geht es doch nicht darum ob sie einen Standort in Deutschland haben oder wo anders. Die sind gleichzeitig in vielen Ländern tätig.

    Apple hat noch nie in Deutschland produziert und hat das auch nicht vor. Dennoch macht Apple Gewinne in Deutschland und versteuert die auch. So weit wie möglich und gesetzlich zugelassen werden die Gewinne jedoch dort hin verlagert wo sie weniger Kosten verursachen. Das ist sowohl legal als auch legitim.
  10. #59

    Zitat von seluona Beitrag anzeigen
    Einfach ist das Problem lösen, so gut wie jedes Land ist Mitglied und Mitgliedschaft könnte bedeuten verbindliche Festlegungen von Steuergesetzlichkeiten und gültig für alle - Punkt.
    Mitglied wo?

    Und wie wollen sich so viele Mitglieder auf eine einheitliche Steuergesetzgebung einigen? In der Regel besteht nicht einmal innerhalb eines Landes Einigkeit sondern unterschiedliche Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen.


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