Was ich auch noch empfehlen kann um seine Daten zu schützen wäre BoxCryptor, da es für die Dropbox optimiert wurde!
SPIEGEL ONLINEEinem Webdienst sensible Daten anvertrauen? Briefe, Mails, Fotos? Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Dateien vor dem Upload in die Cloud verschlüsseln. Wir zeigen Ihnen, wie einfach das mit einer kostenlosen Software funktioniert.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...828372,00.html
Was ich auch noch empfehlen kann um seine Daten zu schützen wäre BoxCryptor, da es für die Dropbox optimiert wurde!
Verschlüsselung von Dateien vor dem Upload ist gut und wichtig. Die Datei liegt "sicher" auf dem Server. Aber wie gestaltet sich der weitere Weg zum Empfänger? Wo findet die Entschlüsselung statt? Fragen, die besonders beim Einsatz im Geschäftsverkehr dringend geklärt werden müssen.
Was nutzt es, die Daten zu verschlüsseln, wenn sie vor DatenVERLUST nicht geschützt sind? Wer garantiert mir, dass der Dienstleister Backups anfertigt? Ist dann echt hilfreich, wenn einem Unternehmen die Daten abhanden kommen und die Steuerprüfer stehen vor der Tür.
Davon abgesehen traue ich keiner Verschlüsselungssoftware. Wer sagt mir, wer diese entwickelt hat? Und: Jedes System kann man früher oder später knacken.
Cloud-Computing ist lediglich der Versuch, Menschen und Unternehmen abhängig zu machen. Wer solche Dienste in Anspruch nimmt, hat sie nicht mehr alle.
@ ftapi: Ver- und Entschlüsselung finden bei TrueCrypt immer clientseitig statt. Software wie TrueCrypt sind auch das stärkste Argument gegen die Vorratsdatenspeicherung: Ein Terrorist, der es halbwegs ernst meint, hat mit verschlüsselten Containern eine einfache und schnelle Möglichkeit Daten absolut sicher auszutauschen und kein Geheimdienst der Welt hat die Ressourcen einen gefluteten Channel mit Hunderten oder Tausenden angehängten TrueCrypt-Containern zu entschlüsseln. Die Länge des Keys ist bei TrueCrypt übrigens frei wählbar. So kann über die 128-bit Verschlüsselung hinaus auch ein 256-bit-Key, 512-bit, 1024-bit usw. eingesetzt werden. Allerdings wird bereits ein 128-bit-Key als momentan ausreichend sicher angesehn. Ein 1024-bit-Key wird zumindest bis zur Erfindung von Quantencomputern unknackbar sein.
@ftapi:
Bei BoxCryptor werden die Daten lokal auf dem Gerät (Computer, Smartphone) ver- und entschlüsselt. Der Cloud Speicherdienst erhält nur verschlüsselte Dateien.
@ftapi: Es gibt Lösungen, z.B. über asymmetrische Schlüssel etc. Insofern hilft es, sich mit der Materie etwas auseinander zu setzen. Es gibt auch open source Lösungen, sodass jeder nachsehen kann, wie die Verschlüsselung gemacht ist. Damit wären die wichtigsten Herausforderungen
-Was passiert beim Empfänger
-Wer kontrolliert die SW
gelöst. Es scheitert meist daran, dass die SW so einfach zu bedienen sein muss, dass auch der berühmte DAU damit zurecht kommt. und das ist bei einer etwas komplexen Thematik betriebssystemübergreifend (von Windows über PC-Linux bis zu Android und iOS) nicht durchgängig gelöst.
Hand aufs Herz: Wieviele Prozent der PRIVATanwender fertigen regelmäßig Backups ihrer wichtigen Daten an? Wieviele Steuererklärungen, private Fotos, Mailkorrespondenzen gehen im Falle eines Plattencrashs unwiderbringlich verloren? Einige verschlüsselte Container bei einem Cloud-Dienstleister zu parken ist schon um Welten besser als "hoffen, daß es gut geht".
Wer Verschlüsselungssoftware nicht traut, sollte sich mehr damit beschäftigen. TrueCrypt ist sowohl kryptographisch sicher als auch vom Hintergrund unverdächtig. Nichts gegen einen gesunden Schuß Paranoia, aber wer ernsthaft Geheimdienste im Nacken hat, sollte sich über ganz andere Dinge Gedanken machen. Daten auf seinem Privatrechner zu entschlüsseln und zu lesen könnte schon der entscheidene Schritt zu viel sein.