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Versagen der Uni-Ökonomen: Warum bringt uns keiner Krise bei?

Der Markt wird's schon richten: Während*ganze Staaten taumeln, lehren die Volkswirtschaftler unverdrossen ihre überkommenen Theorien. Jetzt rütteln Studenten die alte Professoren-Garde wach - und organisieren sich ihre Seminare zu Krise und Wirtschaftsethik selbst.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...803953,00.html
  1. #240

    Wirklichkeit

    Der Artikel ist schon gut, aber er sagt nur ein Achtel der Wahrheit, denn es ist im Gegenteil so dass die Unis aktiv die Entstehung der Krisen verschleiern und neue Anleiten, also bei uns in Wien. Wenn man da studieren will muss man schon vorher einen Gehirnschaden vortaeuschen, hilft beim weiterkommen.
  2. #241

    James madison

    James Madison hat mit der "Bill Of Rights" den Grundstein für die "Deklaration der Menschenrechte" gelegt. Stets hat er gegen das Geldsystem gekämpft. Die Begründung war: Das Geldsystem bevorzugt die Oberschicht.
    Nun, was unternehmen wir dagegen ? Nichts, und wir versuchen auch zu dieser Oberschicht zu gehören. Nach uns die Sintflut. Wir müssen lernen, mit Krisen zu leben. Sie werden uns nicht zerstören sondern nur unsere Träume dämpfen.
  3. #242

    Zitat von crigs Beitrag anzeigen
    Nun, was unternehmen wir dagegen ? Nichts, und wir versuchen auch zu dieser Oberschicht zu gehören. Nach uns die Sintflut. Wir müssen lernen, mit Krisen zu leben. Sie werden uns nicht zerstören sondern nur unsere Träume dämpfen.
    Krisen gehören dazu, aber es gibt verschiedene Arten:
    "Man kann eine Standardkrise als Standardkrise erhalten und nicht in eine Megakrise umsetzen. .... Man hat die Standardkrise nicht verstanden. Und weil man die Standardkrise nicht verstanden hat und gedacht hat, mit Null-Zins kann man die heilen, hat man diese Riesen-Vergiftung [durch billiges Geld] gemacht und eine Megakrise gemacht. ...
    Wir erreichen viel, wenn wir eine Standardkrise als Standardkrise laufen lassen und für die Opfer eine anständige Sozialpolitik machen und nicht das Finanzsystem zerstören..."
    Krise

    Die Korrekturphasen waren kurz und die Wirtschaft fand schnell wieder eine gesunde Basis für weitere Expansion. Aber der Heilungsprozess wurde als Krankheit fehlinterpretiert."
    Greenspan-Rede
  4. #243

    jaja

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Krisen gehören dazu, aber es gibt verschiedene Arten:
    "Man kann eine Standardkrise als Standardkrise erhalten und nicht in eine Megakrise umsetzen. .... Man hat die Standardkrise nicht verstanden. Und weil man die Standardkrise nicht verstanden hat und gedacht hat, mit Null-Zins kann man die heilen, hat man diese Riesen-Vergiftung [durch billiges Geld] gemacht und eine Megakrise gemacht. ...
    Wir erreichen viel, wenn wir eine Standardkrise als Standardkrise laufen lassen und für die Opfer eine anständige Sozialpolitik machen und nicht das Finanzsystem zerstören..."
    Krise

    Die Korrekturphasen waren kurz und die Wirtschaft fand schnell wieder eine gesunde Basis für weitere Expansion. Aber der Heilungsprozess wurde als Krankheit fehlinterpretiert."
    Greenspan-Rede
    ........

    Auf Deutsch geschrieben: Wenn ein Junkie seine Sucht permament mit immer mehr Stoff angeht, kommt er nicht von seiner Sucht weg, sondern krepiert irgendwann...
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  5. #244

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Fällt Ihnen eigentlich nicht selbst auf welch BlaBla Sie hier als Erkenntnis verkaufen?
    Jeder Mensch hat Präferenzen, die sich zu jeder Zeit ändern können usw.usw.
    Mit anderen Worten: Die wirkliche Welt ist selbst das Modell, das Modell also vollkommen überflüssig.
    Sie haben keinen blassen Schimmer, wovon wir hier reden, oder?

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit das ganze vom Kopf auf solide Füße zu stellen.
    Die Resultate ökonomischer Zusammenhänge sind in der Realität doch ablesbar:
    - Ein Auseinanderdriften der Vermögensverteilung, immer weniger Menschen vereinen ein immer größeres Vermögen auf sich
    - Überschuldung der meisten Nationalstaaten als ein Ausdruck dieser Umverteilung
    - Produktivitätszuwächse führen zu Massenarbeitslosigkeit und Armut
    usw.usw.
    Jede menge Widersprüche, die systematisch zu Krisen und Kriegen geführt haben und wohl auch führen werden.
    Das ist richtig und das muss dringend korrigiert werden, gar keine Frage!

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Das Problem der VWL ist, das sie kein Interesse daran hat die Welt zu ändern.
    Nein, das Problem ist, dass die POLITIK kein Interesse daran hat, die Welt zu verändern! Sie dürfen das, was in den Medien von Chefvolkswirten gesagt wird - was sozusagen deren Tagesgeschäft darstellt - nicht mit der wissenschaftlichen Arbeit verwechseln. Da ist man schon lange viel, viel weiter als das, was so alltäglich passiert.

    Was aber auch ein Problem darstellt: Es ist beweisbar, dass das für alle Menschen beste System ein wohlwollender Diktator ist! Dummerweise gibt es so etwas nicht, daher können wir nur mit dem zweitbesten System arbeiten, nämlich mit einer gewissen demokratischen, sich selbst kontrollierenden Struktur.
  6. #245

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Sie interpretieren sehr viel, scheint ein Merkmal unter VWLern zu sein, gern auch mit einem arroganten Unterton aus dem Elfenbeinturm ...
    Entschuldigung, aber Ihre Aussagen resultieren aus völliger Ahnungslosigkeit und entbehren jeder Grundlage. Wenn Sie VWLer aus Takshows als Grundlage Ihrer sehr festgefahrenen Meinung wählen, ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

    Welche akademische Ausbildung haben Sie erfahren? Können Sie sich überhaupt vorstellen, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet? Besitzen Sie ein ausreichendes mathematisches Verständnis, um manche Dinge überhaupt erfassen zu können?

    Dass weltwirtschaftlich und politisch viele Dinge nicht gut laufen, ist völlig richtig! Aber das sind politische Probleme. Auf die Wissenschaft wird leider sehr selten gehört. Sie können davon ausgehen, dass viele Berater natürlich wissenschaftliche Aussagen gerne so interpretieren, dass es ihrem Auftraggeber (Staat, Unternehmen) nutzt. Wer eine entsprechende Ausbildung erfahren hat, sieht dies auch recht schnell. Ansonsten sind leider viele öffentliche Aussagen sogenannter Experten nichts anderes als Volksverdummung!

    Und damit verabschiede ich mich nun aus dieser fruchtlosen Diskussion.
  7. #246

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    Wie die Grunderkenntnis, daß Kapital, Boden und Arbeit sich tunlichst in einem Gleichgewicht zu befinden haben, wenn Wirtschaft und Gesellschaft gedeihen sollen. Jedes Ungleichgewicht hat Folgen, je größer es ist, umso drastischer.
    Wer das verinnerlicht und umsetzt, versteht nicht nur besser, was in der Wirtschaft abläuft, sondern er begreift auch, wie hahnebüchen die Politik seit Jahren handelt!
    rabenkrähe
    Ja, dem kann ich nur zustimmen! Und das kurze Statement zeigt, dass die meisten Foristen hier leider keinen blassen Schimmer haben, worüber sie reden :)
  8. #247

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Ja, dem kann ich nur zustimmen! Und das kurze Statement zeigt, dass die meisten Foristen hier leider keinen blassen Schimmer haben, worüber sie reden :)
    aber mal ehrlich: es ist zu einfach der "politik" die schuld zu geben. in wahrheit sind das marionetten der wirtschaft. mittels lobbyismus werden ungleichgewichte innerhalb von wirtschaftsmechnismen herbeigeführt. sowas geht nicht lange gut und hinterher kann man schön den politikern die schuld geben. denen ist es egal, denn ihre amtszeit ist vorbei, pension gesichert und der posten im aufsichtsrat artet nicht in stress aus.
  9. #248

    .

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    aber mal ehrlich: es ist zu einfach der "politik" die schuld zu geben. in wahrheit sind das marionetten der wirtschaft. mittels lobbyismus werden ungleichgewichte innerhalb von wirtschaftsmechnismen herbeigeführt. sowas geht nicht lange gut und hinterher kann man schön den politikern die schuld geben. denen ist es egal, denn ihre amtszeit ist vorbei, pension gesichert und der posten im aufsichtsrat artet nicht in stress aus.
    Ja, das ist völlig richtig. Aber dennoch ist es ja die Schuld der Politik, so etwas überhaupt zuzulassen, nicht wahr? Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, ist es aber tatsächlich schwer, es wieder herauszuziehen!


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