Freut mich, dass massenhaft Anleger erkannt haben, dass Datenmissbrauch als Geschäftsidee nicht sehr sexy ist.
REUTERSFacebook hat mit seine Aktiengang eine Bruchlandung hingelegt: Seit fünf Jahren ist kein anderer US-Börsengang im Milliardenbereich so gefloppt. Neun Prozent büßte das Papier allein am Dienstag ein - und kratzt damit an der 30-Dollar-Marke.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...834603,00.html
Freut mich, dass massenhaft Anleger erkannt haben, dass Datenmissbrauch als Geschäftsidee nicht sehr sexy ist.
...denn sie verhalten sich dämlich und wie auf zuviel Koks: Das Unternehmen FaceBook wird seit Monaten analysiert, muss bestimmt im Vorfeld des Börsengangs mit den ganzen Fuzzis Tacheles reden, Zahlen nennen.
Jetzt nach der Einführung kommt "plötzlich" raus, dass man den Gewinn verzigfachen - bis vertausendfachen müsste, um als Käufer zu 38$ vernünftige Renditechancen zu haben - auf 2 - 10 oder mehr Jahre gesehen. Das tun die Spotmärkte nicht. Die sind Daytrader und Fundamentaldaten sind denen wurscht. Die ticken ganz anders.
Allein dieser Umstand erzeugt erhebliche, nutzlose, teure, schlechte "Unsicherheiten" die nur wenigen Nutzen die sich (schwer erarbeitetes) Geld andere Leute "rechtlich legal" einheimsen. In diesem Fall: schlecht für alle die zu 38$ gekauft haben und voll gut für die wo zu dem Preis verkauft haben. Her Zuckerberg braucht meinen Glückwunsch nicht - der hat so ultra abgesahnt.
Alle reden davon, den Banken ihr Geld wieder abzunehmen und Marc Zuckerberg machts einfach. Hypen - Stützungskäufe - Danke, Morgan Stanley. Ich bin dann weg. Euer Marc.
Peace.
Der Börsenstart war 1a. Von Seiten FB ist die Sache doch super gelaufen.
Wenn nun ein paar "Investoren" in die Röhre sehen, dann ist das doch kein Problem.
Ein paar Fragen zur Klärung:
- Wieviel Geld hat FB auf dem Konto weniger, wenn die Aktienkurse sinken?
- Wieviel Geld haben die Verkäufer von FB-Aktien auf dem Konto weniger, wenn die Aktienkurse sinken?
Die Antwort ist einfach: NULL.
Die haben die Aktie für 38 $ verkaufen können und es haben sich genügend Gutgläubige gefunden. Gut für Facebook bzw seine alten Investoren.
Was wäre der Unterschied gewesen, wenn sie die Aktie für 30 $ ausgegeben hätten? Lob von der Presse und Anlegern, aber dafür wären ein paar Milliarden weniger in die Kassen gespült worden.
Es gibt ja kein Recht darauf, dass Kurse immer steigen müssen. Wenn der Kurs überbewertet war, hätten die Leute einfach sagen müssen "Für diesen Preis kaufen wir nicht.". Dann hätte Facebook entweder weniger verkauft oder weniger verlangen können.
BTW: Ich bin der Meinung, dass Facebook immer noch überbewertet ist und auch keine so goldene Zukunft hat, aber die Anleger wussten alle Fakten. Selbst schuld!
Und was genau hat Facebook am Börsenstart jetzt verpatzt? Hatte es auf das was sich die Spekulanten als Wert der Aktie ausdenken irgendeinen Einfluss?
Im Vergleich zu Apple, das immerhin 100 Milliarden Dollar Cash in der Kriegskasse hat, kann Facebook keine 100 Milliarden Dollar wert sein. Der Ausgabekurs der Fadebook-Aktie war nach meiner Meinung mit 38 Dollar zu hoch. Aber wer die Aktie gekauft hat, wird schon wissen, was er macht. Keiner war gezwungen, Aktien von Facebook zu kaufen.
Es kann ja nicht mehr lange dauern, bis der sprechende Hosenanzug einen Gipfel der Euro-Finanzminister einberufen lässt, damit dieser feststellt, dass das Zuckerbergsche Wolkenkuckucksheim "systemimmanent" ist, und deshalb mit massiven Stützungskäufen durch die EZB wieder auf Erfolgkurs gebracht werden muss. Schliesslich hat der junge Mannja jetzt noch eine Frau zu versorgen. Die muss doch irgendwoher ihre 2 Millionen Dollar Erziehungsgeld pro Tag gesichert bekommen.