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Verpasster Handschlag: Schweinsteiger entschuldigt sich beim Bundespräsidenten

REUTERSIm Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

http://www.spiegel.de/panorama/leute...834279,00.html
  1. #20

    Nein, ist sie nicht.

    Zitat von Professor123 Beitrag anzeigen
    Ich habe am Samstag zwar dem FC Bayern die Daumen gedrückt, aber diese Ausrede von Schweinsteiger ist einfach nur peinlich und bescheuert.

    Ich bin weder Bayern- noch Fussballfan, aber : Nein, diese Ausrede ist nicht bescheuert. Man versetze sich in die Lage eines Spielers im Finale. Das Adrenalin, dann der Schock. Ich kann mir ganz gut vorstellen dass man da GAR nichts mehr von dem wahr nimmt was um einen herum passiert. Ist mir in stressigen Situationen auch schon passiert, und diese Stresssituationen kamen wohl nicht annähernd an ein solch versiebtes Finale heran.
  2. #21

    Zitat von joe65 Beitrag anzeigen
    Als Bayern Fan hat mans eh nicht leicht dieser Tage - aber solche Verhaltensweisen sind echt das Letzte.
    Frust hin oder her - von Heynckes hätt ich sowas nie erwartet und auch der Bastian sollte sich mal hinterfragen.
    Ich wills nicht vergleichen - aber bei solchen Vorbildern wundert man sich über Bengalische Feuer, verprügelte Polizisten und verwüstete Stadien nicht mehr.
    Schämen sollte ihr euch!
    Also das geht jetzt doch ein gutes Stück zu weit.

    Daß Heynckes als alter Hase sich so verhält ist ziemlich arm. Aber den Schweinsteiger für Gewaltexzesse verantwortlich zu machen geht nun wirklich nicht.

    Das ist ein junger Kerl, für den am Samstag Abend eine Welt zusammengebrochen ist. Ich finde es anständig und ein Zechen von Größe, daß er überhaupt auf dieses Thema reagiert und sich entschuldigt.

    Ach ja, ich bin übrigens Club-Fan, nur daß hier keine ißverständnisse aufkommen.
  3. #22

    Alle keine Ahnung

    Schweinsteiger hat auch Rummenigge nicht die Hand gegeben, obwohl dieser ihm diese ausgestreckt hat!!! Wer AHNUNG vom Fussball hat, der weiß, dass Rummenigge sein CHEF ist. Alles halb so schlimm, Schweinsteiger hat jetzt besseres zu tun als sich um die Gefühle von Gauck gedanken zu machen, wir brauchen ihn bei der EM....
  4. #23

    Zitat von Trondesson Beitrag anzeigen
    Schlechte Kinderstube? Nein, in diesem Falle nicht.
    Schlimm ist, daß in Deutschland immer noch an solch überholten und nachweislich unvernünftigen Bräuchen wie dem Händeschütteln festgehalten wird. Ein Bundespräsident sollte so etwas nicht auch noch fördern, aber da zeigt sich ja mal wieder, wie konservativ Gauck wirklich ist.
    mag sein. Dennoch wäre es nur anständig eine angebotene Hand zu erwiedern, unabhängig ob man diese Geste für überflüssig oder nicht hält.

    Wenn man mir 'guten Appetit' oder 'Gesundheit' wünscht, dann reagiere ich auch darauf, auch wenn ich persönlich nicht viel davon halten muss.

    Den gegenüber aber zu ignorieren, nur weil man nicht an Förmlichkeiten hält, ist kindisch und peinlich
  5. #24

    Übergeschnappt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

    Bayern-Pleite im CL-Finale: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck - SPIEGEL ONLINE
    Die Bayern müssen wieder geerdet werden. Die sind auf allen Bereichen übergeschnappt und fühlen sich als Nabel der Republik. Offensichtlich ist diese ganze Bayernclique in das Spiel gegangen so, als können sie gar nicht verlieren??? Diese maßlose Enttäuschung, als hätten sie gegen Arminia Bielefeld verloren!! Chelsea hat Barca rausgekickt, dann schaffen sie die ideenlosen Byern allemahl, so war die Meinung neutraler Beobachter. Und wie wir alle gesehen haben, hatten diese recht. Das Gestammel von Rummenigge und all den Schwätzern im Nachhinein zeigt, dass dort eine völlige Fehleinschätzung vorliegt. Die Bayern sind zur Zeit mit den Ausfällen Gomez, Gross und Schweinsteiger, auch Boateng, mit Einschränkung Lahm und Neuer, nur Mittelmaß, da außer Form. Die Nationalmannschaft wird mit diesen Akteuren in dieser Form große Schwierigkeiten haben, über die Vorrunde hinauszukommen. Ihr werdet alle sehen!!!!
  6. #25

    Bayern hat´s nicht so sehr...

    ...mit der DDR und deren Repräsentaten.

    Ich erinnere an das Spiel 1973 in Dresden, als Bayern München mit Hoeneß nicht im Newa-Hotel nächtigten. Man hatte Angst, dass man ihnen etwas ins Essen tun würde.

    Wer weiß das schon, was Gauck an seiner Hand hatte?

    Dieser Fauxpas war ein untrügliches Zeichen, dass man Gauck nicht haben will. Und Schweinsteiger macht immer einen hochpolitischen Gesichtsausdruck.
  7. #26

    Zitat von MasterDomino Beitrag anzeigen
    Hätte sich Heynckes die Medaille einfach umhängen lassen, wie jeder Spieler vor ihm auch, dann hätte er auch noch eine Hand zum Händeschütteln frei gehabt.
    Natürlich ist das Ganze kein Drama, aber ich finde das einfach stillos. Auch als bitterer Verlierer sollte man den Respekt für Sieger und Veranstalter aufbringen, dass man sich an das Prozedere der Siegerehrung hält.
    Bei den Olympischen Spielen schreitet ja auch kein Silbermedaillengewinner nach der Hälfte der Nationalhymne beleidigt vom Treppchen, weil er gekränkt ist nicht gewonnen zu haben.
    Der Vergleich hinkt natürlich enorm. Die Silbermedallie hat man schon seit Wochen sicher, wenn man ein Finalspiel bestreitet. Darüber freut man sich dann verständlicherweise nach der Niederlage nicht erneut.
  8. #27

    Was suchen Gauck und Begleiterin im Stadion?

    Für die echten Fans gab es kaum Karten und dann setzen sich Gauck und Partnerin auf die besten Plätze. Was haben sie dort zu suchen? Kein Fußballfan hätte die beiden vermisst. Sie waren das erste Mal bei solch entscheidendem Spiel dabei. und haben den Bayern richtig Pech gebracht. Dafür mussten sich Heynckes und Basti nicht bedanken.
  9. #28

    Blöd....

    Zitat von Trondesson Beitrag anzeigen
    Schlechte Kinderstube? Nein, in diesem Falle nicht.
    Schlimm ist, daß in Deutschland immer noch an solch überholten und nachweislich unvernünftigen Bräuchen wie dem Händeschütteln festgehalten wird. Ein Bundespräsident sollte so etwas nicht auch noch fördern, aber da zeigt sich ja mal wieder, wie konservativ Gauck wirklich ist.
    Ein selten dämlicher Beitrag! "Schweini" (wie treffend!) hat auch einigen "Very Important Persons" vor Gauck die Hand gegeben, deshalb war das bei Gauck, egal ob man den mag oder nicht, ein Affront. Das selbe gilt für Heynckes!
  10. #29

    Was sind das für Sportler?

    Es ist schon eine Frechheit, unserem Bundespräsidenten die Hand zu verweigern, nachdem Bayern dieses Spiel zu recht verloren hat. Wer aus diesen Chancen nichts macht, hat verloren und ist selber schuld. Aber Bayern ist nun mal KEINE nationale Sache. Und Bayern MUSS gewinnen. Doch jeder tut so, als gäbe es keine Niederlage. Ich tue es mir seit Jahrzehnten nicht mehr an, anzusehen, wie Abermillionen auf dem Spielfeld verbrannt werden. Und die jungen Leute bereuen keinen Cent, den sie dafür ausgeben. Gut so. Weitermachen








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