Verpasster Handschlag: Schweinsteiger entschuldigt sich beim Bundespräsidenten

REUTERSIm Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

http://www.spiegel.de/panorama/leute...834279,00.html
  1. #10

    sie werden zwar bezahlt wie es sich für profis gehört...

    ...sie verhalten sich nur eben nicht wie profis. aber das trifft ja auf viele zu.
  2. #11

    Zitat von vopana Beitrag anzeigen
    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Auch Jupp Heynckes hat sich mit seinem Verhalten auf unterstes Niveau begeben!
    Schlimm ist nur, daß er überhaupt eine Ausrede erfindet. Ansonsten ist es schon ein paar Jahrzehnte her, daß das bedingungslose Grüßen eines nicht gewählten Staatsoberhauptes "in" war.
  3. #12

    Selber schuld!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

    Bayern-Pleite im CL-Finale: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck - SPIEGEL ONLINE
    Bei diesem Verhalten müssen sich die Spieler nicht wundern, wenn demnächst Mutti wieder in der Kabine auftaucht!;)
  4. #13

    Respekt...

    "Respektlos" finde ich weniger, nicht den "richtigen Rhythmus" eingehalten zu haben (lächeln, nicken, Hand, Medaille, Hand, ...). Was ich wirklich "respektlos" finde, ist, das sich fast alle Spieler die Medaille für den zweiten Platz in der Champions League noch auf dem Podium wieder abgenommen haben wie ein Stück Blech.

    Das haben die Herren übrigens mit der Medaille für den zweiten Platz im DFB-Pokal genauso gemacht. Ist das im Fußball so üblich?
  5. #14

    "Vor dieser Kulisse"

    Wer hier von einer "falschen Ausrede" oder gar "Lüge" spricht, hat schlichtweg keine Ahnung, was in München am Samstagabend los war.

    Die komplette Stadt war auf den Beinen und in rot-weiß gekleidet (die Bayern hatten vorher aufgerufen, Farbe zu bekennen).

    Jedes Pub, jede Kneipe, jeder Biergarten war überfüllt. Selbst um 3 Uhr morgens waren alle S-Bahnen bis auf den letzten Zentimeter mit Menschen zugestopft.

    Vor dieser Kulisse, nach dem Spiel der Spiele, dem einzigen Spiel, das wirklich zählt - in diesem Moment war Sebastian Schweinsteiger einfach nur der unglücklichste, traurigste und wütenste Mensch der Welt.

    Ich glaube ihm, ich hätte Herrn Gauck in diesem Moment auch nicht aufrichtig in die Augen sehen und ihm die Hand geben können.

    Wer nur einen Funken Selbstbewusstsein hat, den nimmt so etwas so dermaßen mit, dass man alles um sich herum vergisst.
  6. #15

    Falsche Zeit falscher Ort

    für einen echten Bundespräsidenten der Freiheit und Demokratie ernst nehmen würde.
    Ein Gauckler in der Manege des Fußballs, sein Platz wäre in Frankfurt angemessen gewesen an diesem Tag.
    Brot und Spiele, nur gut und richtig das Bayern verlor.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

    Bayern-Pleite im CL-Finale: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck - SPIEGEL ONLINE
    Schade, ich habe gehofft, dass Schweini Zivilcourage gezeigt hat und eine Erklärung nachschiebt, dass sich Sportler nicht von der Politik missbrachen lassen.

    Gauck, der "Freund der Freiheit", war doch der Erste, der wegen der Timoschenkeo Stimmung gegen die Ukraine, ein Gastgeberland der Fußball-EM, gemacht hat.
  8. #17

    Mangelnde Disziplin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verschoss Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger den letzten Elfmeter. Traurig schlich er hinterher über die Tribüne - und schlug die Hand des Bundespräsidenten aus. Jetzt entschuldigte er sich bei Joachim Gauck: "Ich habe nichts mehr um mich herum wahrgenen men."

    Bayern-Pleite im CL-Finale: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck - SPIEGEL ONLINE
    Für das Geld, was sog. Profis verdienen, kann man professionelles Verhalten erwarten. Dazu gehören Anstand, Respekt, Selbstbeherrschunng und Disziplin.
    Alles scheint nicht vorhanden zu sein, wenn man als bemotzte Mimose den Bundespräsidenten übersieht und mit der zweiten Medaille spielt, als sei es ein Stück Dreck.
    Von Soldaten und Beamten der Bundeswehr, die in Afghanistan und im Kosovo ihren Kopf hinhalten, erwartet man das, wie von jedem Feuerwehrmann und Polizisten.
    Eine Schande für den Fussball !! Man sollte alle öffentlichen Mittel für die Multimillionäre und ihre Manager einfrieren und sich fragen, ob man Staatsoberhäuptern solche Besuche noch zumuten kann !
  9. #18

    Kein Format

    Schweinsteiger und Heynckes haben gezeigt, das sie eben kein Format haben. Im Übrigen, wieso eigentlich immer Schweinsteiger. Der Versager Olic hat vorher seinen Elfer sowas von lustlos in die Arme von Czech getrudelt, er ist der eigentliche Versager - neben dem Egomanen Roben.
  10. #19

    Einfach nur peinlich

    Als Bayern Fan hat mans eh nicht leicht dieser Tage - aber solche Verhaltensweisen sind echt das Letzte.
    Frust hin oder her - von Heynckes hätt ich sowas nie erwartet und auch der Bastian sollte sich mal hinterfragen.
    Ich wills nicht vergleichen - aber bei solchen Vorbildern wundert man sich über Bengalische Feuer, verprügelte Polizisten und verwüstete Stadien nicht mehr.
    Schämen sollte ihr euch!