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Vernetzt statt unterwegs: Junge US-Bürger verzichten auf den Führerschein

AFPFür US-Amerikaner war der Führerschein lange ein absolutes Muss, doch das hat sich geändert. Forscher meinen, das Internet sei der Grund für diesen Trend - und wollen das auch mit Daten aus Deutschland belegen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...826264,00.html
  1. #70

    Taxifahrer gegen Auto-freie "Elite von morgen"???

    Falls noch jemand mitliest:

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Erinnert mich immer an die drei Studenten, die vor drei Wochen ins Taxi gestiegen sind.

    "Einmal nach Panitzsch für die Elite von morgen. Hier hast'n Zehner, lass die Uhr aus." Zur Info, das is ne 15-km-Tour, also rund 22 €.
    Ich kann Ihrer Logik nicht so ganz folgen. Wie gesagt, es sind wohl vor allem die "Besserverdiener", die zunehmend ohne Auto leben (und sich das leisten können, weil sie z.B. Innenstadt-nahe Wohnungen bezahlen können). Genau diese Leute fahren dann aber eher Taxi, wenn sie ihre Autos abgeschafft haben.

    Seit ich gut verdiene und kein Auto mehr habe, nehme ich regelmäßig ein Taxi, wenn ich es mal sehr eilig habe, oder wenn ich gar keine Lust habe, zu Fuß zu gehen oder Fahrrad zu fahren. Dabei habe ich den Fahrer noch nie gefragt, ob er "mal die Uhr ausmachen" kann.

    Also kann Ihnen als Taxifahrer der allgemeine Anti-Auto-Trend doch nur recht sein, oder?
  2. #71

    Städter und Statussymbole

    Ich kann nur ein Beispiel bringen,nämlich mich.

    In den 1950er Jahren in West-Berlin geboren, habe ich erst 1988 den Führerschein gemacht, weil ich beruflich in die Nähe von Paris, ausserhalb der gut funktionierenden Nahverkehrszone gezogen bin.

    Im West-Berlin der 1970er und 1980er Jahre brauchte ich ihn einfach nicht, weil rund um die Uhr Busse fuhren und überwiegend auch U-Bahnen und, sofern sie überhaupt führen, auch S-Bahnen. Mit dem Taxi zu fahren war auch ausgesprochen billig, vor allem, wenn man sich zu mit drei anderen Personen eine Fahrt teilte. Ich kenne viele Leute aus meinem Bekanntenkreis, die zur dieser Zeit keinen Führerschein hatten oder die ihn zwar gemacht haben, aber selber kein Fahrzeug haben. Hinzu kam natürlich noch, dass man mit dem Auto auch nicht einfach mal kurze Ausflüge machen konnte, weil man erst durch die DDR musste, was oft umständlich war und auch lnge dauerte. Autos hatten Jüngere dann als Status-Symbol oder schlicht und einfach zum "Mädchen-abschleppen", einige auch als Bastel-Objekt, was damals ja noch ging.

    Mir sagten später mal Kollegen, die aus West-Deutschland kamen, dass sie überrascht waren, wie wenig Leute dort einen Führerschen gemacht hatten, weil es bei ihnen die "Freiheit mit 18" bedeutete.

    Wenn ich mir nun heute in den grösseren Städten den ÖPNV und die Parkplatzsituation anschaue und die Betriebskosten nehme, dann dürfte das nicht unbedingt fürs eigene Auto sprechen.

    Ausserdem, und das ist wohl noch wesentlicher, hat das Auto als Status-Symbol bei Jüngeren nicht mehr den Stellenwert, wie früher. Wenn ich mir anschaue, wie auffallend lässig manche Leute aus der Gruppe "wir um 16-25" mit dem einen Smartphone telefonieren, während sie mit dem zweiten irgend etwas anderes machen, dann zeigt das doch recht viel.
  3. #72

    ..

    Unser Praktikant (Baubranche - STraßenbau) mußte recht schnell einsehen, daß er bis zum Ende seines Studiums mal besser einen Führerschein macht, weil auf die Baustelle nun mal kein Bus fährt.
    Ein Taxi kann er natürlich aus eigener Tasche bezahlen, vielleicht ließe sich ja ein Tagestarif aushandeln!

    Ein Auto würde der Bauleiter ja gestellt bekommen, den Führerschein muß er schon mitbringen. In den USA wird das, in abhängigkeit des ausgeübten Berufes, sicherlich nicht anders sein!!
  4. #73

    weibliche Managerin...

    Zitat von tiefenrausch1968 Beitrag anzeigen
    ... Urbane, stromgetriebene, schicke, kostengünstige Fortbewegung erwarte ich mir von einer weiblichen Managerin eher als von den antriebgesteuerten Machos, die uns seit Jahren mit mehr PS, mehr Verbrauch und mehr CO2 beglücken.
    lol - immer dasselbe mainstream Gerede.

    Warum sollten Fhzge in Zukunft stromgetrieben sein (aber urban-schick... :), haben Sie das jetzt gerade technisch physikalisch abschliessend überblickt und entschieden? Na bravo, ich gratuliere. Eine milliardenschwere Weltkarriere als CTO in einem Technologiekonzern scheint Ihnen gesichert.

    Fakt ist: keine 10% der Frauen interessieren sich für technische oder naturwissenschaftliche Wissensgebiete, das ist wohl prädisponiert so und spiegelt in einem gewissen Umfang auch das Spartenintelligenzpotential dieser Bevölkerungsgruppe wieder.

    Da braucht man sich gar nichts vom zukünftigen weiblichen (Quoten-)Management erwarten.

    Aber der politisch korrekte Gesellschaftsumbau wirds schon noch richten. Und dann finden die endlich freigesetzten, weiblichen Talentbestien sicher endlich all diese intelligenten Lösungen, welche die dummen Männer aufgrund ihrer intellektuellen und anderweitig antriebsgesteuerten Unterlegenheit bis anhin in der Menschheitsgeschichte nicht gefunden haben

    Schliesslich waren die Männer ja auch mit der Unterdrückung der weiblichen Überlegenheitsintelligenz (dies allerdings erfolgreich) über hunderttausende von Jahren vollbeschäftigt. Da blieb keine Zeit, mal nebenbei die Energiegewinnungsrevolution kurz zu lösen wie s.o. (stromgetriebene, kostengünstige, schicke Fortbewegung...)

    Dabei wärs so einfach gewesen, einfach mit Strom fahren, man, und die Weiber hamms schon immer gewusst. Verdammt, dass mir das nicht selber eingefallen ist.

    Also ich wünsche weiterhin viel Spass bei der institutionalisierten Gehirnwäsche.

    In Zukunft wird man halbwegs intelligente Menschen noch stärker als gehabt durch Nicht-Mainstream-Meinungen identifizieren können. Eine weibliche Mehrheit (vielleicht sogar noch autofahrend ;) wird es auch in dieser Gruppe wieder nicht geben. Ich wage mal diese Vorraussage. Aber die nächste Quote kommt dann bestimmt...
  5. #74

    Norm

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    Zudem wüsste ich nicht, wo ich meine Beine verstauen sollte in einem Zug. Als 2m-Mensch ist mir das Sitzplatzdesign von Zügen wirklich ein Rätsel. Die arbeiten wohl noch mit Normen aus dem 18. Jhdt.
    Die Norm aus dem 18. Jhdt. bezgl. des Designs von Sitzen in Zügen möchte ich gerne mal sehen :-)


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