Ihren Daten zufolge sank neben den USA in sieben weiteren Ländern der Anteil jüngerer Bürger mit Fahrerlaubnis - und zwar in Schweden, Norwegen, Großbritannien, Kanada, Japan, Südkorea und Deutschland. Obwohl in Deutschland 2005 der Führerschein mit 17 Jahren eingeführt wurde, sank zwischen 2002 und 2009 (für 1983 liegen keine Daten vor) der Anteil der 18- bis 24-Jährigen mit Führerschein.
In den anderen Staaten stieg dagegen der Anteil Jüngerer, die einen Führerschein hatten - das waren Finnland, Israel, die Niederlande, die Schweiz, Spanien, Lettland und Polen.
Was unterscheidet beide Ländergruppen? Nach Angaben der Forscher sind die Staaten mit sinkender Fahrbegeisterung wohlhabender, die Bevölkerung dort ist im Schnitt älter, mehr Menschen leben in Großstädten - und sie nutzen das Internet mehr.
Es gebe zwar noch nicht genug Daten, um mit Sicherheit zu sagen, dass Teenager und junge Erwachsene Ausflüge durch Internetnutzung ersetzen - "aber es gibt starke Belege für die Hypothese", meint Sivak.