Vermögensverlust nach Holocaust: Zwei Israelis wollen die Schweiz verklagen

Zwei Israelis bereiten laut "Haaretz" eine Klage gegen Schweizer Banken und die Regierung in Bern vor: Ihre Eltern sollen dort vor dem Zweiten Weltkrieg Geld und Wertgegenstände deponiert und nie zurückerhalten haben. Die Männern fordern nun mehr als 300 Millionen Dollar.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830297,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Israelis bereiten laut "Haaretz" eine Klage gegen Schweizer Banken und die Regierung in Bern vor: Ihre Eltern sollen dort vor dem Zweiten Weltkrieg Geld und Wertgegenstände deponiert und nie zurückerhalten haben. Die Männern fordern nun mehr als 300 Millionen Dollar.

    Vermögensverlust nach Holocaust: Zwei Israelis wollen die Schweiz verklagen - SPIEGEL ONLINE
    ich habe in meiner Zeit bei einem Staatsarchiv ähnliche Akten bearbeitet, von daher kann ich mir das schon vorstellen, dass die Banken A das Geld nicht heraus geben wollen, das wäre nämlich ein Schuldeingeständnis das die Schweiz eben doch keine so reine Weste hat wie sie gerne immer betont und B dass man aus dem Grund, Akten zu Konten vernichtet hat. Wer wollte schon nach dem Krieg zu geben, vom Holocaust profitiert zu haben. Ansonsten hat man wahrscheinlich auch vielfach gedacht, dass der Kontoinhaber tot sei und man das Geld so einstreichen könne.
  2. #2

    das kommt mir sehr bekannt vor !! den Schweitzer Banken sollte man grunsätzlich mißtrauen !! sie friesieren gerne Bilanzen immer zu gunsten der Bank egal welche !! Denn als Deutscher haben sie in der Schweitz Schlechte karten Aber auch bei ganz legale trans aktionen und mit dem Bankgeheimnis erst Recht nicht !!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Israelis bereiten laut "Haaretz" eine Klage gegen Schweizer Banken und die Regierung in Bern vor: Ihre Eltern sollen dort vor dem Zweiten Weltkrieg Geld und Wertgegenstände deponiert und nie zurückerhalten haben. Die Männern fordern nun mehr als 300 Millionen Dollar.

    Vermögensverlust nach Holocaust: Zwei Israelis wollen die Schweiz verklagen - SPIEGEL ONLINE
    Hoffentlich kommen sie damit durch. Wer Holocaustüberlebende wie Dreck behandelt und ihnen nicht mal ihr vorher deponiertes Vermögen zurückgeben will, sollte jetzt wenigstens ordentlich bluten.
  4. #4

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    ich habe in meiner Zeit bei einem Staatsarchiv ähnliche Akten bearbeitet, von daher kann ich mir das schon vorstellen, dass die Banken A das Geld nicht heraus geben wollen, das wäre nämlich ein Schuldeingeständnis das die Schweiz eben doch keine so reine Weste hat wie sie gerne immer betont und B dass man aus dem Grund, Akten zu Konten vernichtet hat. Wer wollte schon nach dem Krieg zu geben, vom Holocaust profitiert zu haben. Ansonsten hat man wahrscheinlich auch vielfach gedacht, dass der Kontoinhaber tot sei und man das Geld so einstreichen könne.
    Das ist das Geschaeftsmodel, kann ja nun nicht einfach jeder dieses unterbrechen wollen!
    Wir verstehen jetzt, dass sie niemals vorhatten, das Eigentum der Holocaust-Opfer zurückzugeben." Katz wirft der Schweizer Großbank UBS und der Credit Suisse Bank vor, systematisch Dokumente über die Konten seiner Mutter versteckt zu haben, um ihm das Geld nicht zurückzahlen zu müssen.
    Was meinen sie, was mit den Konten passiert (ist), deren Besitzer keine Gelegenheiten hatten, nach dem Krieg ihr Geld zu verlangen? Das die Banken nach Erben suchen/gesucht haben?
  5. #5

    Ich denke auch in den 30er jahren hat es entsprechende Belege bei der Einzahlung auf der Bank gegeben und es wurden entsprechende Personendaten angelegt. Ein hanggeschriebener Vermerk in einem Büchlein würde mir als Bank auch nicht ausreichen um nun Millionen auszuzahlen. Da könnte ja nun wirklich jeder ankommen. Irgendetwas muß man ja schon vorweisen können.
  6. #6

    Nanu

    Zitat von pleuran Beitrag anzeigen
    das kommt mir sehr bekannt vor !! den Schweitzer Banken sollte man grunsätzlich mißtrauen !! sie friesieren gerne Bilanzen immer zu gunsten der Bank egal welche !! Denn als Deutscher haben sie in der Schweitz Schlechte karten Aber auch bei ganz legale trans aktionen und mit dem Bankgeheimnis erst Recht nicht !!
    Hier geht es aber um schweizer Banken, nicht um schweitzer Banken - wo immer auch dieses Land sein möge...

    Komischerweise lebe ich als deutscher bereits seit 34 Jahren in der Schweiz und wurde noch nie von einer Bank betrogen - das musst du mir also mal erklären, wie man als Deutscher von diesen Banken, abgesehen von den lächerlichen Zinsen, abgezockt wird.
  7. #7

    gier und selbstbereicherung, dazu wurden banken mal gegründet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Israelis bereiten laut "Haaretz" eine Klage gegen Schweizer Banken und die Regierung in Bern vor: Ihre Eltern sollen dort vor dem Zweiten Weltkrieg Geld und Wertgegenstände deponiert und nie zurückerhalten haben. Die Männern fordern nun mehr als 300 Millionen Dollar.

    Vermögensverlust nach Holocaust: Zwei Israelis wollen die Schweiz verklagen - SPIEGEL ONLINE
    auch wenn man jetzt angeblich nicht mehr weiss, wer nun recht hat, stinkt es doch ganz gewaltig zum himmel, wenn herausgefunden wird, dass schweizer banken nach dem krieg massenhaft konten vernichtet haben. die löschung eines kontos mit einlagen ist doch wohl nur auf ein einziges ziel gerichtet: hemmungslose selbstbereicherung. erst recht wenn man weiß, dass erben und opfer ihre ansprüche nicht erst sofort nach dem krieg stellen können, weil diese selbst ihre unterlagen nicht mehr vollständig zur verfügung haben. das betrifft ja nicht nur jüdische mitbürger, sondern auch die opfer massenhafter vertreibung, egal woher und egal aus welchem land. einer bank sollte man grundsätzlich mißtrauen, erst recht wenn sie in der angeblich neutralen schweiz hockt. dem sollte endlich mal ein rigel vorgeschoben werden.
  8. #8

    Es wäre mal interessant zu erfahren, nach welchen Kriterien Schweizer Banken damals die Konten vernichtet haben. Haben sie auf reine Mutmaßungen irgendwelche Konten einfach so vernichtet, im Glauben, die Personen wären ermordet worden?
  9. #9

    Zitat von ron_ben_david Beitrag anzeigen
    Hoffentlich kommen sie damit durch. Wer Holocaustüberlebende wie Dreck behandelt und ihnen nicht mal ihr vorher deponiertes Vermögen zurückgeben will, sollte jetzt wenigstens ordentlich bluten.
    Warum soll es dort anders sein als hier. Die noch heute größten Betriebe in meinem Landkreis gehörten noch min bis 35 einer jüdischen Familie. In der DDR waren sie ohnehin Staatsbetriebe, so dass da nicht den Besitzern oder deren Erben gesucht wurde aber auch nach der Wende war die Motivation diese Betriebe an ihre ursprünglichen Besitzer zurück zu geben nicht besonders hoch. Tatsache ist, das sie wie so viele billig an Westdeutsche verkauft wurden. Bzgl der urspr. Besitzer sagen die einen Gerüchte das nach denen nicht gesucht wurde die anderen das die sich von selbst meldeten aber abgekanzelt wurden.