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Vermögensabgabe & Co.: Was die Reichensteuer wirklich bringt
CorbisDie Umverteilungs-Debatte ist wieder voll entbrannt: Die da oben sollen zur Kasse gebeten werden. Aber wie viel Geld bringen die verschiedenen Spielarten der Reichensteuer dem Staat ein? Ein Überblick.
Reichensteuer: So viel bringen höhere Steuern für Vermögende - SPIEGEL ONLINE
- #1 07.08.2012 10:02 von
- #2 07.08.2012 10:10 von
Steuer verschwendung
Wie im Schwarzbuch der Steuerverschwendung jedes Jahr zu Lesen ist jedes Jahr. Gleichzeitig sollte die Reichensteuer kommen eigentlich völlig Fair!
Gleich danach sollte ein Gesetz kommen wo endlich die Palamentarieren verbietet sich in Firmen einzunissten! Sie sind Volksvertreter keine Wirtschaftsvertreter. Das ist der eigentliche Skandal. - #3 07.08.2012 10:11 von
Und wo ist hier nun die Umverteilung von Reich zu Arm? Eher von reich zu Staat.
Warum nicht einfach für alle die gleichen Steuern und Versicherungsabgaben in Prozent vom Einkommen?
Natürlich abhängig von der Lohnsteuerklasse. - #4 07.08.2012 10:12 von
- #5 07.08.2012 10:13 von
Thema verfehlt
Jeder einigermaßen gebildete Mensch kann sich ohne Weiteres ausrechnen, dass eine "Reichensteuer" nur wenig Geld bringt. Das haben Sie in diesem Artikel wunderbar zusammengefasst.
Aber darum ging es nie, darum geht es nicht und darum wird es nie gehen.
Die "Reichensteuer" ist ein Instrument, um die Schere zwischen Arm und Reich - die übrigens noch in den 1970ern größer war als heute - zu verkleinern, um sozialen Frieden zu schaffen und eine (sehr subjektive) Chancengleichheit zu schaffen.
Ein Satire-Magazin namens "Bild" hat die Idee mit der Finanzkrise wieder in die Öffentlichkeit gebracht. Dort wird suggeriert, wieviel Geld das dem Staat bringt.
Ich bin für solche Steuererhöhungen.
Aber wie gesagt: es geht dabei eher um subjektive Befindlilchkeiten, das Aufkommen ist gering. - #6 07.08.2012 10:13 von
Meinungsmache
Die Zahlen des Instituts halte ich für sehr fragwürdig. Die Erbschaftssteuererhöhung berücksichtigt nicht die Abschaffung der
günstigen Regelung für Unternehmer. Sehr fragwürdig, warum die angesparten Millionen von abhängig Beschäftigten (die dafür auch GEsellschaften gründen) hoch und Unternehmer gar nicht versteuert werden müssen..... Asozial. - #7 07.08.2012 10:15 von
optional
Die Sozen haben wohl Angst, dass sie die üppigen Pensionen und die Krankenbeihilfe der Staatsbediensteten künftig nicht mehr finanzieren können und so muss halt eine Reichensteuer her. Dabei wird der Neid der kleinen Leute geschickt instrumentalisiert. Alles was Kohle bringt, inkl. geklautete Steuer-CDs, wird genutzt. Die eigenen überzogenen Leistungen zu kürzen ist offenbar keine Handlungsalternative, wie immer.
- #8 07.08.2012 10:17 von
Umverteilung ?!
Bei den Schulden von 100 derten Milliarden brauchten wir noch ein paar Reiche mehr.Jeder "Reiche" hat ja jetzt noch die Möglichkeit überall in Europa seinen Wohnsitz zu nehmen-wo auch die Steuersätze erträglich
sind.Umverteilen ist immer schön (das Geld anderer Leute..),das Geld sinnvoll auszugeben ist dann für die Politik schon schwieriger....! - #9 07.08.2012 10:17 von
Es geht darum, riesige Ungerechtigkeiten zu beenden!
Kenne selber einen recht umtriebigen Allgemeinarzt, der es durch sehr geschickte Auslegung des geltenden Rechts schafft, bei Einnahmen von ca. 500.000 Euro legal weniger als 10% Steuern zu zahlen! Weil er sich in allen seinen Tätigkeiten als Gesellschaft, und nicht als Arzt prösentiert. Weil er Abgeltungs- und Körperschaftssteuer sowie zu 100% auf Pump gekauften Abschreibe-Immobilien als Hebel für die totale Steuerreduktion nutzt. Das ist zutiefst ungerecht und sinnbefreit. Warum kann nicht jeder Steuerbürger einigermaßen gleich behandelt werden und seine 30, 40 oder max. 49% zahlen? Gerade die wirklich Reichen und gewieften höhlen das System seit Jahren aus. Da nützt auch die mal wieder aktuelle Diskussion um eine Reichensteuer nichts, weil jene den Personenkreis der wirklich Reichen gar nicht trifft.
Das gleiche gilt mit der Erbschaftssteuer: 250 Mrd. Euro sollen da jährlich vererbt werden. Die wirklich Reichen zaheln auch hier weniger als sie laut Gesetz eigentlich sollten. Weil es wunderbare Schlupflöcher gibt, die bei der Gesetzgebung von Lobbyisten teilweise schon bewußt eingearbeitet wurden etc.
Zudem, lieber Autor dieses Spiegel-Artikels: noch vor 6 Monaten stand in diesem Medium, dass die 10 reichsten Prozent der deutschen 70% des Steueraufkommens schultern... Komisch dass es jetzt ganz anders sein soll?
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