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Vermessung mit U-Booten: Fotos zeigen "Titanic"-Wrack in allen Details
HISTORYNeue Bilder vom Grab der "Titanic" geben Einblick in eine der größten Katastrophen der Seefahrtsgeschichte. Sie beweisen, wie der Ozeanriese zu Boden taumelte - und zeigen zahlreiche Details des gewaltigen Trümmerfelds in 3800 Metern Tiefe.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...820391,00.html
- #10 09.03.2012 20:09 von
Bin mal gespannt was noch alles an Erkenntnissen über den Untergang der Titanic hervorgebracht wird.
Wäre das Schiff einfach langsamer durch die gefährliche Eisberg Region gefahren wäre auch mehr Zeit gewesen auszuweichen.... egal wie "billig" das Material war. - #11 09.03.2012 20:13 von
- #12 09.03.2012 20:16 von
Fehlende Sicherheit...
...ist später immer schnell angedichtet.
Ferngläser fehlten nicht in der Ausrüstung, vor 100 Jahren gab es noch keine beschlagfreien Modelle! In nordischen Ozeanregionen im Winter sind da Augen einfach besser.
ST37 Stahl, der heutzutage wie Butter im Vergleich zu Schiffbaustahl ist, wurde erst in den 30er Jahren entwickelt!
Da braucht man keine falschen Bleche, etc., es war einfach vor 100 Jahren!!
Zu der Zeit war es der Stand der Technik, und zu der Zeit wurden auch Rekorde noch anders angegangen als heutzutage! Es war grundsätzlich riskanter zu reisen, und trotz Luxus war immer Abenteuer involviert wenn es Interkontinental ging!
Morgen heisst es noch das die Titanic das GPS nicht an hatte... - #13 09.03.2012 20:21 von
- #14 09.03.2012 20:22 von
Doch, kann man. Muß man sogar!
Denn unter den gegebenen Umständen, also Eirbergwarnungen (mit deutlich südlicher gesichteten Eisbergen), mondloser Nacht und fehlendem Wellenschlag hätte die Titanic bei Einbruch der Dunkelheit stoppen oder zumindest erheblich mit dem Tempo runtergehen müssen.
Das ist das riesige Versäumnis der Verantwortlichen an Bord. Praktisch alle Schiffe in unmittelbarer Umgebung taten dies übrigens.
Dagegen ist es eine Legende, daß der diensthabende Offizier Murdoch falsch reagiert hätte. Unter den gegebenen Umständen und angesichts des Ausbildungsstandes damaliger Zeit führte er ein geradezu vorbildliches Fly-by-Manöver aus, das aufgrund der zu hohen Geschwindigkeit aber nichts mehr bewirken konnte. Ein paar Knoten weniger, und die Titanic hätte den Eisberg mit knapper Not umkurvt. - #15 09.03.2012 21:09 von
Zu schnell
Vieles was damals passiert ist, liegt wohl daran, dass man zu schnell und zu eifrig war.
Hätte man eine längere Probefahrt gemacht und wären dort die Offiziere mit an Board gewesen, die die erste normale Fahrt hätten machen müssen, dann hätte die eigentlich wissen müssen, wie so ein Schiff auf Ausweichmanöver bei voller Geschwindigkeit reagiert.
Ferner fehlten den Offizieren wie Murdoch auch wohl das Wissen das ein Schiff wie die Titanic bei so einer Situation besser gerade Wegs auf den Eisberg zufahren muss.
Das man sich bei dem Bau der Titanic nur an die gesetzlichen Standarts gehalten hat, liegt doch wohl an der Reederei und Werft.
Der erste Bau- Konstrukteuringenieur hat ja gekündigt, weil man seinen Sicherheitsbestrebungen nicht gefolgt ist.
Weiterhin war wohl die PR damals vielen wichtiger als die Wirklichkeit.
Von der Sicherheit ganz zu schweigen.
Kaptän Smith war sich trotz seiner Erfahrungen nicht den Gefahren bewußt.
Denn wie sonst ist es zu erklären, dass Er tortz Eisbergwarnungen weiterhin mit voller Fahrt weiterfuhr?
Auch sollte man nicht vergessen, dass Er seinen Funker nicht angewiesen hat, für Ihn wichtige Meldungen sofort zukommen zu lassen.
Was die Titanic angeht, hat Murphys Gesetz mehr als voll zugeschlagen.
Aber eines ist doch leider sicher, vieles was man schon wusste, hat man einfach nicht beachtet.
Dünkel und Hochmut waren wichtiger als die Praxis. - #16 09.03.2012 21:52 von
eine Korrektur zum "Rammen"
Im Text steht als Einführung, dass die Titanic den Eisberg rammte - das ist nicht korrekt, sie hat ihn seitlich geschrammt - inzwischen sind sich Experten einig, dass ein frontales Rammen des Eisbergs das einzige Manöver gewesen wäre, mit dem der Wachhabende Murdoch das Sinken hätte verhindern können - siehe DER SPIEGEL*20/1997 - Rettung durch Rums?
- #17 09.03.2012 22:08 von
Galt die Titanic wirklich als unsinkbar
Die Titanic war aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit quasi unsinkbar.
Da muss schon eine Monsterwelle oder ein Schettino kommen um so ein Schiff zum Kentern zu bringen.
Oder irgendein Hirni fährt mit Volldampf mit hunderten Menschen an Bord durch ein Eisfeld und nennt sich auch noch Kapitän! Der war so alt, dass er sich nichts mehr sagen lassen musste und hat es doch gemacht zu seiner ewigen Schande.
Und wozu braucht ein Ausguck bei Nacht schon ein Fernglas?
Immer noch nicht zu fassen. Es gibt Unglücke und es gibt so etwas.
Und am Ende sind es noch die Entwickler und Konstrukteure.
Ein Mistschiff wäre binnen Minuten gesunken, die Titanic war zu der Zeit brilliant! Ein mieses Beispiel für Technikwahn, nur mal so. - #18 09.03.2012 23:11 von
- #19 09.03.2012 23:39 von
...
immer wieder faszinierend, die technologiefeindlichkeit, vorallem, wenn sie via internet betrieben wird. :-)
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