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Vermeintliche Drogenhilfe: Tod in der Sekten-Klinik

Drei Tote in den letzten zehn Monaten - in einer Drogenentzugs-Klinik im US-Staat Oklahoma mehren sich mysteriöse Todesfälle. Die Einrichtung fällt mit dubiosen Methoden auf - und mit ihrer Nähe zum Scientology-Universum.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...850325,00.html
  1. #1

    Der Entzug von Tom Cruise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote in den letzten zehn Monaten - in einer Drogenentzugs-Klinik im US-Staat Oklahoma mehren sich mysteriöse Todesfälle. Die Einrichtung fällt mit dubiosen Methoden auf - und mit ihrer Nähe zum Scientology-Universum.

    Scientology: Mysteriöse Todesfälle in Entzugsklinik Narconon - SPIEGEL ONLINE
    Der Entzug von Tom Cruise von der Droge Scientology gehört zu den schwierigeren Aufgaben. Der Kleinwüchsige hat nur durch seine "Thetan-Fähigkeiten" soviel Selbstbewusstsein, dass einigermaßen durchs Leben kommt.

    Nach dem Entzug sähe es um den Knirps nicht gut aus, obwohl er doch als frei operierender Thetan von allen Beschränkungen des Raums, der Materie, der Zeit und der Energie befreit sein sollte.

    Soweit der Mumpitz des L.Ron Hubbard.

    Ich habe Ende der 60er einige seiner Science Fiction-Stories gelesen, und auch sein Dianetics.

    Ich hätte es eigentlich nicht für möglich gehalten, aber Abertausende folgen diesem Scharlatan auch heute noch.
  2. #2

    Scientology

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Der Entzug von Tom Cruise von der Droge Scientology gehört zu den schwierigeren Aufgaben. Der Kleinwüchsige hat nur durch seine "Thetan-Fähigkeiten" soviel Selbstbewusstsein, dass einigermaßen durchs Leben kommt.
    Tom Cruise fühlt sich doch nur wohl bei Scientology weil er neben David Miscavige hochgewachsen aussieht.
  3. #3

    Nicht das erste Mal

    Das wäre ja nicht das erste Mal, dass Menschen durch Scientology's fragwürdige Methoden zu Tode kommen.
    Lisa McPherson, die 1995 unter der Obhut von Scientology "verstarb" war z.B. stark dehydriert und unterernährt.
    An den Methoden scheint sich also nicht viel geändert zu haben.
  4. #4

    unglaublich

    Hätte nie gedacht, dass die mal so mächtig werden. Tom Cruise ist mir seitdem total unsympathisch.
  5. #5

    Wie ist die Relation zu anderen Einrichtungen?

    Solche Todesfälle sind tragisch. Es bleibt jedoch die Frage, wie viele Todesfälle es in anderen, insbesondere etablierten, derartigen Einrichtungen gibt.
  6. #6

    lernresistent

    Zitat von hutch Beitrag anzeigen
    Solche Todesfälle sind tragisch. Es bleibt jedoch die Frage, wie viele Todesfälle es in anderen, insbesondere etablierten, derartigen Einrichtungen gibt.
    Eine Drogenentzugsklinik ohne kompetentes medizinisches Personal, wie Ärzte etc. ist in Deutschland nicht möglich. Bei einer eventuellen Überdosis muss sofort gehandelt werden.

    In diesem Fall wurde einer Abhängigen, die noch nicht völlig entzogen war, der erneute Zugriff auf Drogen ermöglicht. Das Resultat wäre nur mit sofortiger Notfallbehandlung zu meistern gewesen. Aber da war nicht mal ein Facharzt vorhanden.

    Diese Sekte ist lernresistent, was man ja auch an Cruise's Antworten im Interview erkennt.
  7. #7

    Bieten die keine Eheberatung?

    Welche Droge soll das denn gewesen sein. Erst kann Stacy Murphy noch in die "Klinik" zurück. Erst dann macht sich die Überdosis bemerkbar und die führt dann auch noch zum Tod. Das würde Sinn machen wenn sie in eine Sauna eingesperrt wurde. Dann starb sie aber nicht an der Droge sondern an den Machenschaften von Irren.
  8. #8

    Mal schaun was der Obduktionsbericht besagt.
  9. #9

    Naloxon hätte sie gerettet

    Und dabei kann das jeder Trottel anwenden. 1ml Aufziehen und ab in den Muskel. Wegen der kurzen Wirkung muss evtl. nachgelegt werden. In einer Entzugsklinik muss das Mittel vorrätig sein, ansonsten halte ich die 5 Std Sauna am Tag für obergefährlich da der Kreislauf versagen kann. Was sich da Klinik nennt ist der Witz des Jahres.


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