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"Vermännlichung" der Medien: Initiative ProQuote rügt Nannen-Preis-Vergabe
DPA30 Preisträger - alles Männer: Die Journalistinnen-Initiative ProQuote rügt in einer Mitteilung die Vergabe des Henri-Nannen-Preises. Die Jury gehe offenbar davon aus, dass nur Männer Qualitätsjournalismus abliefern können.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...832937,00.html
- #1 13.05.2012 21:39 von
- #2 13.05.2012 21:43 von
Weltfremd. Erst einmal wäre zu klären, wie viele weibliche Journalisten es anteilig gibt. Danach könnte man dann die Jury quotieren. Wem welcher Preis zugedacht wird, sollte jedoch auch künftig dem Willen der Jury obliegen, und nicht nach Quoten bestimmt werden. Gäbe es 10 Kandidaten, wovon 1 weiblich ist, dann hätte sie bei jeder Quote über 10% den Preis sicher.
Und weil die Sache dann noch immer strittig wäre, sollte man das Lieblingswort bei Manchen, die schon per Namensnennung ihr Diskriminierungspotential erkennen lassen (Journalistinnen pro Quote, eigentlich unfassbar) einfach ignorieren und Qualität sprechen lassen. Dann klappt's auch mal mit einem Preis, der den Damen ja offenbar so wichtig ist. - #3 13.05.2012 21:47 von
Jawoll!
Bei der nächsten Preisvergabe als ersten Ausgleich alle Preise an Frauen, danach gesetzlich vorgeschriebene 50 % an Frauen! Kommt denn da nichts aus Brüssel? Ich kann diesen hysterischen "Gleichstellungs"-Schwachsinn nicht mehr ertragen. Gut, daß wir mal "ein Stück" weit darüber gesprochen haben...
- #4 13.05.2012 22:03 von
optional
Boohoo ... sobald es nach Leistung geht, schreien Frauen nach einer Quote, wenn nicht die Hälfte der Preise an Frauen geht.
Wo sind denn die 50% männlichen Frauenbeauftragten oder 50% männliche Grundschullehrer? - #5 13.05.2012 22:07 von
Quote über alles!
Genau! Preisvergabe nicht mehr aufgrund von verdienstvoller Arbeit, sondern nur noch nach Quote! Oder etwa doch nicht? Aber irgendwie muss diese neugegründete "Initiative" ja wohl auf sich aufmerksam machen, sonst würde ja keiner merken, dass sie existiert...
- #6 13.05.2012 22:10 von
- #7 13.05.2012 22:14 von
Was soll das Geflenne?
Von dieser Initiative habe ich vorher nie gehört. Dass der Spiegel das nun geändert hat, war absolut unnötig. Man muss nicht jeder seltsamen Randgruppe eine Plattform bieten.
- #8 13.05.2012 22:20 von
Quote über alles
Dann sollte man aber aber auch eine Schwulen- Rothaarigen- Türken- Lahmen- Blinden- usw. Quote einführen, angepasst an die prozentuale Häufigkeit innerhalb der Gesamtbevölkerung! Und die Idiotenquote nicht vergessen, mindestens 50% mit Idioten besetzen oder noch mehr wenn ich das hier so lese.
- #9 13.05.2012 22:25 von
Alternative?
Waere doch interessant, wen die Beschwerdefuehrerinnen als Preistraegerinnen vorgeschlagen haetten. Duerfen wir das noch erfahren?
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