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Verlustwarnung: Blackberry-Hersteller kämpft gegen den Abstieg
APDer angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM kommt nicht auf die Beine: Nach der Warnung vor einem erneuten Quartalsverlust stürzte die Aktie ab. Mit neuen Beratern sucht das Unternehmen jetzt nach einer Strategie, um gegen Apples iPhone und Android-Smartphones zu bestehen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835849,00.html
- #1 30.05.2012 08:01 von
Verkennung der Situation
...vor allem hat Herr Heins gleich zu Beginn seiner Amtszeit durch Aeusserungen zur Konkurrenz gezeigt, dass er den Ernst der Lage nicht erkennt. So wie damals der Nokia-Chef oder auch Steve Balmer. Wie soll mit einem solchen Dinosaurier ein Turnoround geschafft werden? Rim ist in drei Jahren weg vom Fenster.
- #2 30.05.2012 08:08 von
- #3 30.05.2012 08:25 von
schuster,
bleib bei deinen leisten. jeder versuch, mit den traditionellen und erprobten blackberry-ingredienzen (tastatur, lebensdauer, fokus auf email und telefonieren) dem massen- und privatkundentauglichen touchscreen von iphone & konsorten die stirn zu bieten, musste scheitern.
in der folge haben iphone und co. sogar bei selbständigen und außendienstlern ihren siegeszug fortgesetzt. mails tippen dauert dank touchscreen gefühlte 30 minuten? typos, dass es nur so kracht? akku mal wieder am frühen nachmittag leer? empfangsqualität miserabel? egal! sieht doch gut aus, und hat schließlich apps!
dass dabei das für den ursprünglichen zielmarkt business wesentlich geeignetere produkt untergeht, darf wohl mit erstauntem kopfschütteln als weitere perversion der konsumgesellschaft gehandelt werden.
bitte nicht falsch verstehen: auch bei mir zuhause haben zwei apple-rechner einzug gehalten, werden gerne genutzt und sind eindeutig die besseren computer/laptops. wozu ich allerdings als geschäftstelefon ein touchscreen-spielzeug brauchen soll, konnte mir noch niemand plausibel erklären. - #4 30.05.2012 09:54 von
Das muss auch niemand, das erklärt sich von ganz alleine!
Wer jedoch heute noch von einem "Geschäftstelefon" redet, der sollte dann wirklich bei seinem Blackberry bleiben! Sowohl Android-Smart- als auch Iphones sind eben deutlich mehr als "Geschäftstelefone", eher Computer, mit denen man ganz nebenbei auch telefonieren kann.
Ich als ehemaliger BB-Fan bin zwangsweise auf ein HTC Desire HD umgestiegen und gucke mein altes BB seitdem mit dem Allerwertesten nicht mehr an.
Mit der richtigen Tastatur (Riesen APP-Auswahl) geht das Schreiben ganz locker von der Hand und durch den großen Bildschirm ist es nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll, sich Office-, PDF- oder sonstige Dateien anzeigen zu lassen.
Das größte Probloem für RIM ist der Spagat, der vollbracht werden muss: Eine Aufholjagd zu starten ohne die technisch rückständige Stammkundschaft zu verschrecken! Das wird nur schwer gelingen! - #5 30.05.2012 09:55 von
Nun, Sie haben es ja selbst geschrieben: BB hat den Fokus auf E-Mail.
Tatsächlich ist ein BB vielleicht wesentlich besser geeignet, E-Mails zu schreiben, aber das wars dann.
iOS und Android bieten da viel mehr: Man kann besser im Internet surfen, es gibt viel mehr Apps - auch zur Zerstreuung! - und durch das größere Display kann man E-Mails und ihre Anhänge besser lesen.
Zudem ist im typischen Privatgebrauch das BB unterlegen. Nicht jeder will 2 Handies mit sich herumtragen.
Fazit: Wer andauernd E-Mails auf dem Handy schreibt, ist mit BB vielleicht besser bedient. Alle anderen nicht.
RIM hat - wie Nokia - den Anschluss an die moderne Zeit (noch) nicht geschafft.
Es fehlt ein Handy, das die Vorteile des BB behält, aber dessen Nachteile wettmacht. Und wenn dieses Produkt nicht schnell genug auf den Markt kommt, ist Ende Gelände. - #6 30.05.2012 11:15 von
sie haben als pluspunkte für BB die wesentlich standfesteren akkus vergessen, die bessere empfangsqualität, und die geringere strahlenbelastung beim telefonieren. alles zusammengenommen eigentlich eine sehr einfache entscheidung für einen business-kunden.
korrekt, sofern sie tatsächlich alles auf einem einzigen gerät machen wollen, ergeben sich mit iOS und android sicherlich vorteile, insbesondere in kombination mit den grösseren bildschirmen. keine frage.
ich selbst kann für meetings bei geschäftspartnern nicht mit einem einzelnen gerät arbeiten, da ich in der regel ein wifi-fähiges notebook/tablet zum präsentieren benötige. meine lösung heisst also BB plus iPad, anstelle von iphone und notebook wie bei vielen anderen.
muss aber jeder selbst wissen. mein bedürfnis nach touch-tastaturen hält sich jenseits des iPad jedenfalls sehr in grenzen. wenn jemand eine richtige tastatur auf dem smartphone als veraltet oder rückständig beurteilen mag, bitte sehr. schneller und auch komfortabler ist es allemal. - #7 30.05.2012 11:26 von
Probieren, dann urteilen
Ich war auch 1 Jahr lang zufriedener BB-Nutzer, bis ich ein iPhone bekam. Danach hatte das BB ausgedient. Nach einiger Übung geht das Email-Tippen fast genauso schnell wie beim BB (auch dank der meist nützelichen Autokorrektur-Funktion), der Akku hält auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag, und wer über spielerische Apps klagt, der vergisst, dass es viele sehr nützliche, intelligente und Business-unterstützende Apps gibt wie: Erinnerungen, Karten, Navi-Apps, Apps von allen größeren CRM-Systemen, übergreifende Kalender-Funktionen, etc. pp.
Wer immer noch glaubt, dass echte Smartphones wie das iPhone oder gut ausgestattete Androip-Phones vor allem Spielzeug seien, der soll so ein Gerät mal selbst zumindest einen Monat lang selbst ausprobieren. - #8 30.05.2012 12:08 von
Die 'Strahlenbelastung' lassen wir besser mal beiseite, ich würde das persönlich nicht gelten lassen, aber jeder wie er meint.
Die Empfangsqualität hängt vom Handy selbst ab, nicht von dessen Betriebssystem. Da gibt es bessere und schlechtere im Lager der Androiden.
Die Standfestigkeit des Akkus hängt bei Smartphones vom Benutzer ab: Wenn ich mein SGS2 nur zum telefonieren benutzte, hält der Akku drei tage lang. Etwas Langweile führt aber zum spielen und surven, und dann ist der Akku abends leer.
Ich selbst benutze mein Smartphone nur zum telefonieren (auch geschäftlich), ich habe nicht mal meinen geschäftlichen E-Mail-Account damit synchronisiert, das mache ich nur übers Notebook (wenn jemand jetzt sofort etwas von mir will, muss er halt anrufen).
Ich benutze aber das Smartphone ab und zu beim Kunden als WLAN-Hotspot für mein Notebook (WLAN Tethering), wenn ich etwas vorführen muss, der Kunde aber keinen Gastzugang in seinem WLAN hat.
Bei mir kommt aber erschwerend hinzu, dass ich sowohl Smartphone als auch Tablet privat gekauft habe.
Von daher lehne ich es ab, diese Geräte wirklich geschäftlich zu benutzen. Da müsste man nämlich z.B. den Passwortschutz einschalten, aufpassen was man mit den Geschäftsdaten macht (z.B. nicht in einer US-Cloud speichern) etc.
Für sowas müsste mir mein Chef daher ein Gerät zur Verfügung stellen, auf meinen Privatgeräten kann ich solche Einschränkungen nicht tolerieren. Dafür benutze ich aber mein Geschäfts-Notebook auch nicht privat. - #9 30.05.2012 12:28 von
bei mir war es ähnlich, nach BB kamen iPhone 3g und 4 für ein jahr bzw. fünf monate, danach bin ich dann nur zu gerne wieder auf BB gewechselt. einzig htc hab ich bisher nur bei bekannten ausprobiert. die geschichte mit dem stick hat mich allerdings auch nicht sonderlich überzeugt...
beim iphone? sicher, sofern sie nicht telefonieren müssen..., der Akku hält auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag,
habe ich bereits hinter mir, siehe oben. und komme dennoch, oder gerade: deswegen zu einem anderen urteil. ich brauche ein zuverlässiges telefon mit vollwertiger tastatur, push-mail und kalender, andere vielleicht eine mobile multimedia-station und hunderte von apps.Wer immer noch glaubt, dass echte Smartphones wie das iPhone oder gut ausgestattete Androip-Phones vor allem Spielzeug seien, der soll so ein Gerät mal selbst zumindest einen Monat lang selbst ausprobieren.
und das ist es, was mich immer wieder mit erstaunen erfüllt: weshalb können sich viele iphone-/android-nutzer scheinbar nur schwer vorstellen, dass manche leute einen touchscreen auf dem mobile für eine einfach ziemlich unpraktische erfindung halten, und auch nicht eine flut von apps benötigen?
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