Verluste durch Flugverbot: EU erleichtert Hilfen für notleidende Airlines

Das Flugverbot verursacht horrende Kosten: Eine Milliarde Euro verlieren die deutschen Unternehmen am Tag, schätzt die Industrie. Die Aktien der Fluglinien schmieren ab - jetzt kündigt die EU an, Notfallhilfen zu erleichtern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...689779,00.html
  1. #1

    Notleidend!

    Letztes Jahr waren es die notleidenden Banken, jetzt sind es die notleidenden Airlines. Welcher Wirtschaftszweig kommt als nächstes und wer kümmert sich niemand um die armen Teufel, die wirklich Not leiden? Nach meiner Erfahrung braucht man Kraft, um so laut zu schreien und wer Not leidet, hat im allgemeinen keine Kraft mehr. Die Verzerrung und Verklärung der Realität wird immer unerträglicher.
  2. #2

    Hoppla

    Auf Island pupst die Kugel und die Auswirkungen sind derart dramatisch, daß man fast wieder an eine Verbesserung der Gesamtlage glauben kann. Mal überlegen: Allein der nichtverbrauchte Sprit. Weniger Luftverschmutzung also weniger CO2. Weniger Lärm. Weniger Flugzeugabstürze! Bereinigung einiger Branchen. Bitte nicht schlagen, wenn alle wieder zuhause sind werden wir merken, das das so schlimm nicht ist, oder? Gibts keinen frischen Hummer mehr zum Frühstück. Naa Isch Waas Net!?
  3. #3

    Eigenartig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Flugverbot verursacht horrende Kosten: Eine Milliarde Euro verlieren die deutschen Unternehmen am Tag, schätzt die Industrie. Die Aktien der Fluglinien schmieren ab - jetzt kündigt die EU an, Notfallhilfen zu erleichtern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...689779,00.html
    Ist schon eigenartig, der Luftraum über Europa ist praktisch dicht aber es findet ein großes Manöver mit Flugzeugen im Norden Europas statt.
    Und Frau Merkel mußte 1700 km mit dem Auto fahren? Warum nahm sie nicht einen Helikopter?
    Was geht da denn vor sich?
  4. #4

    Mrd

    Au jah! Laßt uns schnell den Airlines ein paar Milliarden hinterherwerfen. Sonst ist noch was für die nächsten Geldhäuser über.
  5. #5

    Supi!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Flugverbot verursacht horrende Kosten: Eine Milliarde Euro verlieren die deutschen Unternehmen am Tag, schätzt die Industrie. Die Aktien der Fluglinien schmieren ab - jetzt kündigt die EU an, Notfallhilfen zu erleichtern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...689779,00.html
    Ich wusste es schon immer. Der Staat fungiert also doch wie eine verdebilisierte Versicherung, die freiwillig auch bei höherer Gewalt wie z.B. Terrorismus, Finanzkrise, Vulkanausbrüchen, usw. zahlt - und zwar nur für Unternehmen, die besonders laut und professionell jammern bzw. eine starke Lobby bezahlen können. Und das alles funktioniert ganz ohne, dass die subventionierten Unternehmen jemals eine Versicherungsprämie zu zahlen hätten ...

    Naja. Alle die nun lobbyistisch geschickt vorgehen können bekommen nun eine Subvention zur Gesundung, die unter Umständen sogar mögliche Verluste in weit höhere Profite, als im normalen Geschäft erreichbar, wandelt.

    Ein Hoch auf den Vulkan, der das Geschäft doch so erleichtert.

    Weil professionell jammern und hintenrum schieben, ist doch einfacher als Flugtickets verkaufen und fliegen (was das kostet!). Das ist gutes Management. Ich gehe mal schnell und kaufe mir Lufthansa-Aktien ...
  6. #6

    Na und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Flugverbot verursacht horrende Kosten: Eine Milliarde Euro verlieren die deutschen Unternehmen am Tag, schätzt die Industrie. Die Aktien der Fluglinien schmieren ab - jetzt kündigt die EU an, Notfallhilfen zu erleichtern.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...689779,00.html
    Pro Tag Flugverbot gehen ein Dreihundertfünfundsechzigstel der Jahresseinnahmen und -gewinne der Fluggesellschaften verloren - nicht mehr und nicht weniger. Jetzt schon Hilfen zu Lasten der Steuerzahler gewähren?

    In den meisten Verträgen steht eine Klausel bezüglich force majeur, die für Betroffene die Haftung ausschließt oder begrenzt. Aber man kann ja mal jammern, vieleicht gibt es beim Staat ja was abzustauben.
    Wenn nicht die Bevölkerung durch abstürzende Flugzeuge gefährdet würde, soll doch fliegen wer will. Ich würde mir überlegen, ob ich zur Zeit mitfliegen sollte.
  7. #7

    Aha?

    Zitat von mitwisser Beitrag anzeigen
    Ist schon eigenartig, der Luftraum über Europa ist praktisch dicht aber es findet ein großes Manöver mit Flugzeugen im Norden Europas statt.
    Und Frau Merkel mußte 1700 km mit dem Auto fahren? Warum nahm sie nicht einen Helikopter?
    Was geht da denn vor sich?
    Was für ein Manöver? Wissen Sie da Näheres?
    Luftraum gesperrt aus anderen Gründen?
  8. #8

    Na toll

    Nee, is schon klar. Erst mehrwertsteuer- und mineralölsteuerbefreit die Umwelt ruinieren und dann nach drei Tagen Downtime weinerlich-aggressiv nach Staatsknete rufen.

    Die ganze Zeit über ist Airlines und Fluggästen das Klima scheissegal, jetzt zieht die Natur halt mal kurz die Notbremse :)

    Aber ich finde, dass alle Airlines fliegen dürfen: Sie sollen sich nur vorher verpflichten, selbst für die Schäden aufzukommen (die Verantwortlichen auch mit ihrem Privatvermögen), wenn doch ein Flugzeug abstürzt, und nicht wieder die Kosten (über Gesellschaft und Versicherungen) zu sozialisieren. Und Passagiere und Piloten lässt man selbst entscheiden.
  9. #9

    Die arme Industrie

    Nun wird also schon wieder einmal eine Industrie mit Steuergeldern vor den Schwierigkeiten und Risiken des Geschaeftsleben behuetet.

    Warum nicht gleich einen Foerdertopf einfuehren, fuer alle Firmen, die "negative Gewinne erwirtschaften"?

    Unfaehige Politiker + unfaehige Wirtschaft = Staatsschulden ohne Ende